Meinst du? Ich denke eher, dass viele Leute einfach den Komfortverlust fürchten. Viele Leute arbeiten ja im Außendienst und da heißt z.B. Tempo 200 auf der Autobahn morgens länger schlafen und Abends früher zu Hause sein.
Ich glaube schon das diese Leute wissen, dass schnelles Fahren mehr Sprit verbraucht, aber sie nehmen es halt in Kauf.
Könnte das daran liegen, dass aus dem importierten Öl teilweise auch Heizöl und Plastik gemacht wird?
Das ist aber immer so. Entscheiden finde ich bei solchen Bewertungen immer: Was sagt z.B. die Physik. Und die spricht, wie @sebs303 schon angedeutet hat, eindeutig dafür, sowohl was den Energiebedarf angeht (Quelle: Wikipedia):
E = 1/2 m * v²
mit:
E : kinetische Energie
m : Masse (des Fahrzeuges)
v : (zu erreichende) Geschwindigkeit
Die Energie, die ein Fahrzeug besitzt, das z.B. Tempo 200 fährt, ist also um den Faktor
(200/130)² = (2 / 1,3)² = 4 / 1,69 = 2,37
mal höher, als wenn das Fahrzeug nur 130 km/h fährt. Und diese Energie muss bei jedem Bremsen „vernichtet“ und danach wieder „neu aufgebracht“ werden.
Bei Tempo 200 verbrauchen Brems- und Beschleunigungsvorgänge also deutlich mehr Energie. Und falls jetzt jemand denkt, solange das Auto konstant eine Geschwindigkeit fährt, wäre alles gut, dann muss ich denjenigen auch enttäuschen.
Beim Luftwiderstand (Strömungswiderstand) (Quelle: Wikipedia) sieht es nämlich ähnlich aus:
[…] so dass der Widerstand quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt.
Wer sich das mal genauer ansehen will, gibt es eine schöne Quelle, u.A. mit dieser Tabelle:
und zwar hier:
Kraftstoffverbrauch - elektronikinfo.de
Ich würde also sagen, dass die Annahme, dass wir mit einem Absenken der Höchstgeschwindigkeit eine kleine einstellige Prozentzahl an Kraftstoff einsparen, ist durchaus nachvollziehbar.