LdN316 - Autos, Verkehrswende und ländliche Gegenden

Exakt die gleichen Dinge gingen mir auch durch den Kopf. Hier waren Ulf und Philipp meiner Ansicht nach maximal unterkomplex.

Und ich frage mich ob man das tut um einen Punkt gegen Wissing und sein Ministerium zu machen oder ob man denkt, man könne Dinge auf der Tonspur nicht komplizierter machen.

Auf jeden Fall finde ich sowas immer schade.

Edit: Ich wollte es genauer Wissen und habe daher einmal schnell die Verteilung der Menschen nach Stadt und Land ausgewertet. Turns out, während zwar etwa 3/4 der Deutschen in Orten mit Stadtrecht leben, lebt der Median-Deutsche in einer Stadt mit nur 30.000 Einwohnern, also durchaus ländlich. Wenn man in einer Stadt mit immerhin 150.000 Einwohnern wohnt (da beginnt bei mir auch das urbane Leben, da dort mehr oder weniger alles Wichtige, v. a. Arbeit, Kultur, Restaurants, gute ÖPNV Anbindung vorhanden ist), wohnt man besser als 73 % der deutschen Bevölkerung.

Ich fände es schön wenn ihr, @vieuxrenard und @philipbanse noch einmal kritisch darüber nachdenken könntet ob eure Definition von Städten tatsächlich eine vernünftige Basis ist.

Um maximal transparent zu sein habe ich das Notebook auf Google Colab bereit gestellt. Jeder kann damit den Code anschauen und ausführen.

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