TilRq
15. Januar 2026 um 07:55
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Aus den hier genannten Gründen
mangelnde Internationalität
Zweifel an der Fähigkeit von ÖRR und Staat, eine wettbewerbsfähige Plattform aufzubauen
Trägheit der Nutzer in Bezug auf das Verlassen etablierter Plattform
halte ich ebenfalls den Erfolg einer ÖRR-Social-Media-Plattform für unrealistisch.
Aber, mal ganz grundsätzlich: Es kann doch nicht sein, dass der Staat immer dann einen „Wettbewerber“ etablieren muss, wenn Unternehmen die Normen einer Gesellschaft verletzen. Geht es nicht mehr darum, Unternehmen dazu zu zwingen, unsere gesellschaftlichen Normen einzuhalten?
Erfolgversprechende erscheint mir die konsequente Regulierung der existierenden Plattformen .
Ich habe dazu schon mehrmals geschrieben daher nur als Verweis
Ich stelle die Un-Reguliertheit von soziale Medien schon in Frage (ich rede jetzt nicht über Messaging Apps, sondern über zu TicToc, Telegram (-gruppen), X, Insta, Facebook, Youtube, WhatsApp (-gruppen) etc. Und möchte hier dem sehr geschätzten @Daniel_K ausdrücklich widersprechen: Diese Soziale Medien sind eben nicht der aktuelle Hype, den die alte Generation - wie üblich - verteufelt, obwohl es doch einfach nur eine neue Technologie ist.
Ich bin sehr verwundert, wie unsere Gesellschaft m…
Nein, das hat eine völlig andere Qualität:
Ziel der Algorithmen ist die maximale Nutzerbindung, um diese Bindung dann zu ökonomisieren, in dem Werbeeinnahmen generiert werden. Diese Algorithmen werden ständig explizit darauf optimiert, die Aufmerksamkeit der Nutzer möglichst lange zu binden.
Ich habe das jetzt doch mal recherchiert (die Quellen aber eher nur überflogen). Das meiste ist allerdings ohnehin schon ‚common knowledge‘.
Studien belegen, dass algorithmisch kuratierte Feeds dazu f…
Gibt‘s hier im Forum eigentlich Threads / Diskussionen über Regulierung von sozialen Medien? Ich würde gerne mal wissen, wie der aktuelle Stand der öffentlichen Diskussion dazu ist.
Ich bin unverändert verwundert, wie eine Gesellschaft ratlos dabei zusieht, wie …
… veröffentlichte Falsch- (Lügen) und Fehlbehauptungen (Irrtümer), Hass, Gewalt von Plattformbetreibern stehen gelassen werden - besonders gerne, wenn sie für Empörung sorgt, s.u.
… auch Kinder- und Jugendliche Zugang zu diesen und …
Ich habe mal recherchiert, welche regulatorische Maßnahmen die Europäische Union und Deutschland in den letzten Jahren ergriffen hat, um soziale Medien zur Löschung von Falsch- und Fehlbehauptungen, Hassrede, Gewaltaufrufen und anderen illegalen oder schädlichen Inhalten zu verpflichten.
Da gibt es den Digital Services Act (DSA) der EU: Er verpflichtet seit 2022 Plattformen, systemische Risiken wie Desinformation, Hassrede und Gewaltaufrufe aktiv zu bewerten und zu mindern. Sie müssen illegale…
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