Letzte Generation Strategieupdate & FDP Reaktionen

Also, ich verstehe, dass das mit den Kippunkten nicht sicher ist:

Der Weltklimarat äußert sich sehr zurückhaltend zu Kipppunkten. Als gesichert gilt, dass es sie gibt. Weniger sicher scheint, wo genau die Schwellen liegen und wann diese voraussichtlich überschritten werden. (Riffreprter

Ob die Kipppunkte wirklich eintreten, ist unklar. Für die Klimaforschung war es trotzdem wichtig, sie zu definieren. Mithilfe von Klimamodellen ist es möglich, verschiedene Szenarien zu berechnen. Das gibt Wissenschaftler:innen eine Orientierung, in welchen Richtungen ihre zukünftigen Forschungsschwerpunkte liegen sollten. In den vergangenen Jahren sind Klimamodelle nochmal besser und genauer geworden. Komplexe Systeme wie der Kohlenstoffkreislauf können mittlerweile modelliert werden und müssen nicht mehr als feste Größen einprogrammiert werden. Dadurch können Forschende heute noch besser einschätzen, welche Kipppunkte es im System geben könnte und welche Folgen sie hätten. Das bedeutet aber auch, dass sich verändert hat, was als Kipppunkt gilt und was nicht (Quarks)

Aber es scheint ja nicht unwahrscheinlich genug zu sein, dass die IPCC Wissenschaftlicher nicht diesbezüglich warnen wollen.

Die Frage ist: Wollen wir warten, bis die Wissenschaft sich hinreichend sicher diesbezüglich ist (auf die Gefahr, dass der eine oder andere Kipppunkt irreversibel überschritten ist und wir uns dann auf einer Rutsche befinden, die niemand mehr aufhalten möchte.

Oder finden wir es ohnehin vorteilhafter, unsere Arktis, Antarktis, Gletscher, Biodiversität, unsere Meere, dem Golfstrom, die Regenwälder, etc. (wenigstens das, was davon noch übrig ist) zu erhalten, weil wir es unabhängig von deren Auswirkungen aufs Klimasystem für erhaltenswert halten.

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