Klimaschutz: Warum wird Veganismus belächelt?

Vielleicht ist meine Sicht der Dinge etwas beschränkt, aber es geht mir um Grundsätzlich darum das ganze mal anzusprechen. In der breiten Masse wird Veganismus immer weggelächelt und behauptet dass es nicht wirklich was bringt.
Meiner (und vieler anderen) Meinung nach ist das aber im Bezug auf Klimaschutz und CO2 reduktion das einfachste und effektivste das jeder einzelne tun kann.

Als kleine Refernz ein Vortag vor dem EU-Parlament von Mark Benecke. Er Fasst vieles zusammen und zeigt einen ausschnitt der aktuellen Wissenschaftlichen Standes. Ich habe das Gefühl das vielen das ganze nicht bewusst ist. Auch wie kritisch die Lage tatsächlich ist!
„Time is Up!“ - Mark Benecke im EU-Parlament - Artenvielfalt, Hitze und Tintenfische in Europa

Die Entscheidung was für das Klima zu tun kann also jeden Tag im Supermarkt getroffen werden. Man braucht sein Haus nicht umbauen, man braucht keine Ausreden als Mieter zu finden, man braucht kein Elektroauto anschaffen, etc. Man kann einfach auf Tierische produkte (Fleisch, Milch, Eier, Käse, Jogurt, etc etc) verzichten und viel CO2 sparen, ohne eine große investition tätigen zu müssen. Man kann sofort jeder Zeit anfangen. Zusätzlich trägt man zum Tierwohl bei.

Mir ist klar, dass für viele die Vorstellung Vegan zu leben unvorstell bar ist und das Veganismus ein sehr schelchtes Branding hat, dennoch ist es der einfachste Weg und vegan sein bedeutet nicht, dass man ein „militanter, radikaler linker“ wird.
Es ist wirklich nicht schwer und inzwischen ist in so gut wie jedem Supermarkt eine vielfalt an Veganen Ersatzprodukten zu finden (wenn man die braucht).
Inzwischen sind die Kosten, trotz massiver subvenzionierung von Tierprodukten, nicht mehr vorhanden oder sehr gering. Also es gibt immer weniger Argument gegen eine Umstellung.

Die Landwirtschaft produziert Weltweit so viel CO2 druch Tierhaltung, durch produktion von Tiernahrung, etc (nicht zu vergessen die massiven Flächen die dadurch blockiert werden).

Ich verstehe einfach nicht, warum das Thema nicht Wertfrei diskutiert werden kann… Klar ist das oft Emotional, man möchte sich nichts verbieten lassen etc, aber es geht doch darum was zu tun und für mich gibt der Veganismus alles was man braucht. Unter andem Klimaschutz, Tierschutz, bessere Verdauung und ein gutes Gefühl.

Ein paar lesenswerte Websites:
https://get-better.me/ - schöne aufteilung der Themen, Ethik, Umwelt, Ernährung und FAQ’s
https://www.peta.de/themen/vegan-klima/

Vegane Rezepte:
https://www.zuckerjagdwurst.com/de

Ps.: Ich habe das ganze einfach mal runtergeschrieben, bestimmt habe ich was vergessen oder nicht klar ausgedrückt.

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Aber was ist mit Proteinen?

Keine Sorge, ich stimme dir voll und ganz zu. Vielleicht ist vegan einfach für viele zu krass, weil man sich mit der obigen Frage beschäftigen muss. Was man ja nicht tun muss, da Proteine überhaupt kein Problem sind. Aber hunderte von Jahren Fleisch, Fleisch, Milch, Milch zu hören und jetzt soll es plötzlich ohne gehen. Wegen Klima - nö, das geht nicht. Erstmal Tempolimit!

Nächstes Argument - mein Rindvieh steht doch auf der Wiese. Wenn es dort nicht mehr steht, geht die Wiese doch kaputt. Also muss ich Fleisch essen, damit der Bauer die Wiese erhält. Jeder der Fleisch ist, isst immer das beste Fleisch, bei dem das Tier glücklich gelebt und totgestreichelt wird.

Und zu guter Letzt: Das muss man sich auch leisten können! Wenn ich meinen Einkauf mit dem anderen im Laden vergleiche, ein Argument ohne Hirn und Verstand. Ich komme billiger weg ohne tierische Produkte. Man muss halt selber kochen.

Und weil das noch nicht reicht:
Soja für Veganer macht den Regenwald in Brasilien kaputt.

Die Kiste der Strohmänner lässt sich fortsetzten, wichtig dabei ist nur:
Ablenken, leugnen, auf andere verweisen.

Ganz ehrlich: vegan muss gar nicht sein. Pflanzenbasierte Ernährung (und deiner kochen) wäre schön genug - fürs Klima, fürs Gesundheitswesen und für die eigene Gesundheit.

Wird es passieren dass ein Minister dies fördert und fordert - aus meiner Sicht wird dies nicht passieren, wahrscheinlich nie passieren.

Beispiel:

Spannend. Auf den ersten Blick gibt es starke Parallelen zum Tempolimit. Eigentlich gibt es kaum rationale Argumente gegen eine Ernährung, die mit deutlich weniger tierischen Produkten auskommt. Dagegen sprechen im wesentlichen emotionale Aspekte, wie z.B. das „besondere“ Geschmackserlebnis beim Fleischverzehr. Nun sind aber Emotionen um das Essen herum mit die am tiefsten verwurzelten, die man sich so vorstellen kann.
Vorschriften bei der Ernährung sind damit eben schon ein signifikanter Eingriff, der auch durchaus ernst zu nehmen ist. Wahrscheinlich hat aus diesem Grund ein erzwungener Wandel schlechte Chancen. Was aber schon heute Früchte trägt ist das Aufzeigen von Alternativen. Z.B. vegane Produkte, die den tierischen Produkten im Geschmackserlebnis fast in nichts mehr nachstehen.

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Ich glaube, es ist beim Veganismus vergleichbar wie bei Elektroautos. Es kommt eine ganze Bevölkerungsschicht (in beiden Fàllen vorwiegend „alte weisse Männer“) in eine scheinbar identitätsgefährdende Situation. Die deutsche Küche ist sehr fleischlastig, Deutschland eine Auto-Nation wie sie im Buche steht und überhaupt wollen jetzt Frauen auch Rechte haben und den gleichen Lohn erst. Und das alles passt natürlich wieder in das altbewährte Opferbild: „Nichts darf ich mehr“, „die wollen mir was wegnehmen“, „verdammte Verbotskultur“. Es entsteht eine Art Druck in dieser Bevölkerungsschicht - zumindest meiner Wahrnehmung nach - der zu Ausweichdebatten führt. Seltens sprechen Männer - jedenfalls die die ich kenne - darüber, wie man gemeinsam positiv in die neue Welt gehen kann.

Dafür hört man häufig so stumpfe Sachen wie „die blöden Feminaz*s“, „hehe, der ID3 sieht ja aus wie aus der Cornflakespackung“ oder „Vegetarier ist indianisch und heisst zu dumm zu jagen“. Haha, wie ich gelacht habe - nicht. Aus meiner Perspektive ist das schon vorwiegend so ein „ok Boomer“ Ding, für „uns junge Menschen“ ist es normal(er) eine Chefin zu haben, wir kennen mutmasslich alle den ein oder anderen vegetarisch oder gar vegan lebenden Menschen und Elektroautos gehören zu unserem Alltag wie damals DVD-Player.

Sorry, wenn ich hier mal mein eigenes Geschlecht schlechtreden muss, aber ehrlicherweise habe ich noch nie eine Frau getroffen, die sich über Veganer, Elektroautos oder Gleichberechtigung lustig macht. Soll nicht heissen, dass es das nicht gibt. Ich glaube einfach persönlich, dass sich so eine Art Antihaltung entwickelt aus der Angst heraus, plötzlich „Outgroup“ zu sein. Rational weiss jeder, dass Veganismus unter dem Strich die bessere Ernährung ist als 3x täglich Bärchenwurst. Aber es ist halt einfacher sich über diese Entwicklungen lustig zu machen, als sich der Tatsache zu stellen, dass der eigene Lebensstil aus zahlreichen Gründen outdated ist.

Um ein Lied von Hasenschexxxe zu zitieren, dass wohl dieses Lebensgefühl wie kein anderes auf den Punkt bringt:

„Ick hab die Schürze um, ick dreh die Würschte rum
Ick bin der Bernd und steh am Grill
Und mit nem Bierchen in der Kralle
Grill ick immer wird dit alle
Fleisch und Würschte grilln is allet wat ick will“

Und solange es solche Bernds gibt, die sich irgendwie bedroht fühlen und halt lieber witzeln als sich ernsthaft mit sich selbst und den Konsequenzen des eigenen Lebensstils zu beschäftigen gibt’s auch keine ernsthafte Debatte in dieser Gruppe.

So ein Stück weit kann ich das sogar nachfühlen, es ist halt schon schön, wenn man eine 400 PS Kiste durch die Münchner Innenstadt bewegen kann, es ist einfach toll, wenn man kiloweise Fleisch fressen kann, es ist super, wenn man nebenbei noch Geld für 2-3 Mal Ferien im Jahr hat. Aber wir werden wohl oder übel in den nächsten Jahren eine Veränderung sehen, diese „schöne alte Welt“ stirbt aus und die Grill-Bernds haben das zwar langsam verstanden, sie wissen aber noch nicht, wohin es sie treibt. Das wäre meine These.

Auf was ich herauswill ist folgendes: Ich glaube die Debatte wird nicht sachlich geführt, weil sie für die Angehörigen dieses Lifestyles einfach echt als identitätsbedrohend empfunden wird. Mit den Kumpels im Garten Sojawurst auf dem elektrischen Tischgrill garen hat halt ein anderes Lebensgefühl. Rein faktisch wird es über kurz oder lang genau diese gesellschaftlichen Veränderungen brauchen.

PS: ich bin natürlich nicht berndphobisch, liebe Grüsse an alle Bernds.

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Alles korrekt, dann nennen wir das ganze gerne Pflanzliche Ernährung, wenn das sich besser „verkauft“. Ich will darauf hinaus, dass alle absurde Lösungsvorschläge machen und die FDP meint man braucht nur ein paar Tüftler und man kann alles Lösen…

Das mit der Pflanzlichen Ernährung wäre, wie ich finde, relativ einfach, da jeder Bürger das einfach so entscheiden kann.

Ich weiß ja auch, dass selbst mit den Grünen die Subventionierung von Tierhaltung (zb bei der Fischerei, gab es ja viel Unterstützung)…

Mein Punkt sollte hervorheben, dass einfach nie sinnvoll drüber gesprochen wird und niemand glaubt, dass es einen tatsächlichen Einfluss hätte (so mein Gefühl). Niemand nimmt das Thema ernst, jeder will nur große, perfekte Lösungen und Innovationen.

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Diese persönliche Entscheidung der Bürger verlagert das Problem wieder in die private Verantwortung. Ein Wirtschaftssystem darf nicht so funktionieren, dass die Umwelt in solch einem Ausmaß geschadet wird, wie es zur Zeit passiert.
Daher sind nach meiner Meinung nach Maßnahmen durch die Politik zu veranlassen, die diese Ernährungsweise für alle ermöglicht. Produkte, die nachweislich der Umwelt, der Gesundheit und dem Klima schaden müssen dann diesen Preis eben in sich tragen. Rotes Fleisch gehört nun mal zu den schädigenden Produkten dazu.

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Ja man könnte da wirtschaftlich schon einiges tun. Man stelle sich die Subventionierung von allen umweltfreundlichen Produkten vor und entsprechende Besteuerung von anderen. Auch wäre ich dabei, wenn man ungesunde Lebensmittel (zb Zucker etc) höher besteuern würde. Da würde zwar mein Keks-Konsum auch drunter leiden, aber es würde jeden, der es sich nicht leisten kann dazu bringen, sich besser, vielleicht auch bewusster, zu ernähren.
Das ist aber sehr unrealistisch, da man ohne die Aufklärung, an welcher es ja zu fehlen scheint, eh keine Mehrheit für sowas bekommt.

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Auf deine Eingangsfrage möchte ich noch eingehen:
Warum wird Veganismus belächelt?

Ich würde sagen, verunglimpft, bekämpft, beschimpft und diskreditiert.
Warum?
Weil die Beschäftigung mit einem veganen Leben die Menschen herausfordert, sie zwingt sich mit etwas zu beschäftigen, worauf sie hat keine Lust haben.
Es ist ein „wokes“ Thema​:scream::scream::scream::scream: wie vieles zur Zeit. Also noch so ein Thema wie sprachliche Gleichbehandlung und ähnlichem.

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(Leicht Offtopic) Pflanzliche Ernährung wäre sicherlich der nächste Schritt. Die Tüftler bereiten aber gerade den Weg zur pflanzenlosen Ernährung vor:

Und ich zitiere aus Maintaining global biodiversity by developing a sustainable Anthropocene food production system:

Universal vegan diets would come closest, but there is no sign that this is socially feasible for the entire human population in the near future. If we wish to address the underlying causes of what has been termed the ‘biodiversity crisis’, we need to convert energy from clean and renewable sources into chemical, plant and animal products, from which humans then derive their metabolic energy, hence breaking our reliance on photosynthetic products.

Zum Zitat: Es ist langfristig nicht klar, ob ein im Labor gezüchtetes Steak schlechter für die Umwelt ist als eine auf dem Feld gewachsene Kartoffel.

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Man muss ja nicht unbedingt auf Fleisch oder Fisch verzichten, aber Reduktion des Konsums würde ja auch schon helfen.
Massentierhaltung ist schlimm, es gibt aber bessere Haltungsmethoden und bevor wieder alle auf den Jägern rumhacken (ich bin keiner): erlegtes Wild hatte wahrscheinlich das natürlichste Leben und muss nicht nur zum Fleischkonsum sondern auch zur Wildpflege eh getötet werden.

Also ja, ich könnte und wollte auch nicht vegan leben. Schön für die, die das können.
Man muss halt nicht immer und überall Fleisch auf dem Teller haben.

Reduktion ist gut und ein erster Schritt, wird aber leider nicht ausreichen.
Der Post soll dich jetzt auch nicht davon überzeugen, dich sofort vegan bzw pflanzlich zu ernähren. Ich will viel mehr erreichen, dass sich jeder endlich mal sinnvoll und ernsthaft Gedanken macht.

Mir reicht der Gedanke an all die Tierquälerei schon, um keine Tierprodukte jeglicher Art nur anschauen zu wollen.
Btw: Es gibt zb auch keine „humane Tötung“, nicht zu sprechen, wie extrem die Milchindustrie Kühe quält.

Vegan leben können ist an sich nicht so schwer, es ist ohne Motivation halt nicht attraktiv. Das ist, wie mit Rauchen aufhören, klappt nur wenn du willst und entsprechende Motivation hast. Manchen fällt es leicht, manche schaffen es nie.

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Diese ethische Fragestellung ist nochmal was anderes, das mit dem Klimaschutz gar nicht automatisch etwas zu tun hat, aber auch ruhig berücksichtigt werden könnte. Ich für meinen Teil habe vor längerer Zeit entschieden, nur noch Geflügelfleisch zu kaufen, weil ich mir da - im Unterschied zu Rind oder Schwein - zutrauen würde, das Tier notfalls auch selber töten zu können. (Ich habe noch nie ein Huhn geköpft und lebe gut damit, dass es andere für mich tun, aber kann mir das vorstellen. Einem Schwein den Bolzenschuss zu geben hingegen nicht.)

Ich bin bei Dir: aus Klimaschutzperspektive ist es sinnvoll vegan zu sein.
Es stimmt leider aber nicht, dass wir uns deshalb die anderen Maßnahmen sparen können. Wir müssen alle unserer Emissionen auf null bringen. Ohne Ausnahme.

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Was viele zu vergessen scheinen ist, dass Fleischkonsum die meiste Zeit unsere Geschichte Ausdruck von Wohlstand war und somit erstrebenswert, während vegan eher einseitig und Nahrung der Armut war.

Das es heutzutage Dank Massentierhaltung und Billiglöhnern andersrum ist, ist dann wieder eine andere Geschichte.

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Es ist eben leider nicht so einfach, sonst würden es ja alle tun. Vegane Lebensweise ist deutlich teurer und schränkt die Wahlfreiheit drastisch ein. Ich zum Beispiel darf aus gesundheitlichen Gründen gar kein Soja essen. Und obwohl ich der veganen Ernährung grundsätzlich sehr positiv gegenüber eingenommen bin, ist es für mich mit den vorhandenen Produkten nicht durchführbar, mich ausgewogen zu ernähren. Es steckt einfach zu oft Soja drin.
Allerdings wird zunehmend auch Erbsenprotein eingesetzt, was ich sehr begrüße.

Was mich nicht zuletzt abschreckt, sind hanebüchene Verschwörungserzählungen und Fake News, die von einigen veganen Influenzern in die Welt gesetzt werden. Da hat die Szene ein massives Problem und ist m. E. ein nicht unerheblicher Grund dafür, dass Veganismus nicht in dem Maße massentauglich ist, wie er sein könnte.

Der Nachweis, den der Veganismus zudem schuldig bleibt, ist: Wie soll eine Landwirtschaft ohne Tierhaltung funktionieren? Dass Kunstdünger statt Gülle keine gute Idee ist, zeigt nicht zuletzt der Ukraine-Krieg. Futtergetreide ich nicht unbedingt für den Menschen verwertbar. Anders gesagt: Auch eine vegane Ernährung setzt Tierhaltung voraus. Und spätestens bei der Ernte ist Tierleid unvermeidlich beim aktuellen technischen Stand - Erntemaschinen töten Tiere, das ist eine traurige, aber einkalkulierte Wahrheit.
So gut die Idee des Veganismus ist - sie ist eine Utopie. Eine erstrebenswerte, aber unerreichbare.

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Also ich würde Veganismus nicht als Zeichen von Wohlstand bezeichnen, aber bei dem Rest hast du recht.

Es wir in in so gut wie jeder Gesellschaft vermittelt, dass man Fleisch zu essen hat und es das normalste auf der Welt ist. Daraus auszubrechen ist nicht einfach und ohne Unterstützung noch weniger!

Zu Veganeninfluenzern kann ich nichts sagen…

Selber kochen ohne Soja sollte kein Thema sein, aber das ist ein anderes Thema. Ich will dir da nicht reinreden, aber du könntest es ja in Erwägung ziehen.

Du machst aber einen Punkt mit deiner Erfahrung von Fake News, die auch von Intern kommen.

Unterm Strich bestätigst du dass einfach das schlechte Brandring was ich im Post erwähnt habe. Auch wenn es in deinem Fall nicht von den Massenmedien zu kommen scheint.

Und ganz vergessen im letzten Post zu schreiben. Das Argument mit dem Geld zieht seit Monaten nicht mehr. Tierische Produkte werden teurer. Pflanzliche bleiben eher gleich „teuer“.
Wenn man nicht immer Beyond Meat oder eine andere teure Marke kauft, sondern bei den Eigenmarken der Supermärkte bleibt, gibt es keinen Preisunterschied.

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Generell sollte man ja möglichst wenig hoch-verarbeitete Lebensmittel essen. Diese sind aber auch teurer.

Wenn man also die ganzen Fleisch- und Milch-Ersatzprodukte weglässt und sich auf Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte konzentriert, wird es gesünder und billiger.

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Ein Strohmann nach dem anderen:

Zuerst die Definition von Veganismus:
„Veganismus ist eine Philosophie und Lebensweise, die – so weit wie möglich und praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden sucht…

Das unbeabsichtigte Töten von Tieren bei der Ernte ist nicht beabsichtigt, daher auch kein Dilemma. Natürlich ist es sinnvoll, möglichst bewusst zu ernten.

Das muss er gar nicht, um eine Veränderung der Verhaltensweisen hin zu einer pflanzenbasierte Ernährung zu bewirken. Tiere können ja z.B. möglichst artgerecht gehalten werden, um diesen Aspekt zu berücksichtigen.

Futtergetreide wird gesondert angebaut. Keine oder wenige Tiere - kein oder weniger Futtergetreide.
Weizen, Dinkel und Roggen für Menschen, Gerste, Körnermais, Triticale, Futterweizen und Hafer für Tiere.

Langfristig braucht man wahrscheinlich kein tierischen oder Kunstdünger, um Felder produktiv zu halten. Düngung mit Leguminosen wie in Kleegras-Gemischen sowie Klee und Luzerne können durch Knöllchenbakterien an den Wurzeln Luftstickstoff und andere Nährstoffe binden. Über die Kompostierung werden diese dem Boden zugeführt. Also alles auch möglich. Ebenso bessere Bodenbeschaffenheit durch schonendere Vorgehensweisen.

Was soll es da geben, was man nicht mit dem eigenen gesunden Menschenverstand ausräumen kann. Es kann ja nicht sein, dass jemand der die Kamera bedienen kann auf YouTube einen größeren Einfluss auf mein Verhalten hat als mein Verstand​:wink::rofl:

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