Es sind Fakten, die auf den Mittelwert schauen und dabei aus dem Blick verlieren, dass einige am Rand der Gruppenverteilung schon etwas tun. Die steckst du aber in den gleichen Sack und dann kommt der verbale Knüppel. Zumindest empfinde ich das hier oft so. Und da stellt sich mein Gerechtigkeitssinn dann doch auf.
Es gibt auch nicht nur Reiche und Arme wie du es hier suggerierst. PKWs allgemein und SUVs sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, das vermutlich fast alle Einkommensperzentile umfasst (Ausnahme Dezentil 1).
Hier gibt es dazu mal Daten von 2017.
aus https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/datenreport-2021/umwelt-energie-und-mobilitaet/330362/pkw-verfuegbarkeit/
Es gibt auch bei den Armen (sehr niedriger ökonomischer Status) 40% die ein Auto besitzen. Und in der Mittelschicht ist der Zweitwagen schon weit verbreitet. Und der Vollständigkeit halber, es gibt natürlich auch in Mittelschicht und Oberschicht einige ohne Auto.
Man muss heute keine 100.000 € verdienen um sich einen SUV zu leisten. Für einen Gebrauchten auf Raten reicht ein moderates Haushaltseinkommen leider aus. Daher gibt es davon ja leider so viele.
Mach bitte nicht immer so ein Reich-Arm Ding daraus. Das spaltet nur und ist massiv unterkomplex.
Anyway, ich bin hier raus.
