ich bin verwundert. Ich erinnere mich zumindest im Podcast gehört zu haben, dass man auch auf andere Fortbewegungsmittel schauen möchte. Bin ich der einzige, dem das noch in den Ohren nachklingt? Und ja: Ich schließe mich @Elly, @sereksim und @ul13 an: Ich bin gespannt andere Fortbewegungsmittel im Podcast zu hören. Das müssen keine Sonderfolgen sein, es würde mir schon reichen Nicht-Auto-Mobilität gleichberechtigt zu hören. Die Mobilitätsbranche ist groß, ich bin mir sehr sicher, dass viele Menschen dort zu Gast sein könnten.
Mich stört auch, dass die beiden sich zu sehr auf das Auto konzentrieren. Das wird sich aber nur ändern, wenn ihr genügend Vorschläge für andere Themen an die Redaktion schickt. Wir haben dort schon mehrfach angedeutet, dass wir gerne mehr andere Themen hören würden, aber die beiden antworten nicht zu Unrecht, dass es einfach kaum Vorschläge gibt, worüber sie sonst sprechen sollten.
Mein Eindruck: Das Publikum möchte einfach Informationen über E-Autos, weil das gerade das große Thema ist, das viele Familien beschäftigt. Und ich finde es journalistisch nachvollziehbar, auf die Nachfrage aus dem Publikum zu reagieren.
Wer also mehr Themen abseits des Autos möchte, schreibe eine E-Mail an die Redaktion mit konkreten Fragen, dann haben die beiden eine Chance, darauf zu antworten.
@vieuxrenard Was ist denn der (geplante) Zweck der Unterforen für Kennzeichen E und Cybernation? Wird das von den entsprechenden Hosts wahrgenommen, oder sollte man trotzdem eine Mail schreiben und das ganze Forum eher auf den Hauptpodcast LdN begrenzen?
Jetzt bin ich ein bisschen erstaunt: ich habe das Thema vor einem guten Monat auf gemacht und es gibt seitdem wirklich reichlich Antworten, auch mit vielen guten Anregungen und Ideen. Lesen die beiden Hosts nicht mit??
Mein Eindruck ist eher Folgender: man sieht (und erzählt) nur, was man weiß. Und die beiden kommen aus dem Auto Journalismus. Daher berichten sie über das, was sie kennen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden
Wie wäre es, wenn du ein bisschen konstruktiver an die Sache herangehen würdest?
Vielleicht könntest du ja mal interessante Themen vorschlagen, die sich nicht ums Auto drehen? Bisher schreibst du immer „so nicht“, aber nicht, was du gerne hören möchtest.
Edit: in meinem von heute Beitrag stehen Themenvorschläge. Wenn man die nicht liest, kann ich auch nicht helfen.
In meinen Beiträgen in den letzten zwei Wochen habe ich viele Themen-Vorschläge gemacht.
Z.B. das man auch den Wahlkampf von Özdemir in BaWü, wo er sich an die Autoindustrie rankuschelt, hätte kritisch beleuchten können.
Schon in meinem ersten Beitrag werden viele möglichen Themen genannt.
Leider kriege ich das Zitieren nicht hin.
Edit:
Ein weiterer Aspekt wären z.B. auch die gesundheitlichen Folgen:
Viel Sitzen im Auto, beim Radeln, zu Fußgehen oder auch bei Nutzung des ÖPNV dagegen bewegt man sich mehr
Wobei das schon relativ weit gefasst wäre.
Edit 2: Kunkel arbeitet doch für die SZ, da wäre auch ein Blick auf die Stichwahl in München interessant, da ist Reiter u.a. auch deswegen in der Kritik, weil er gesetzwidrig Tempolimits wieder aufgehoben hat, während der grüne Herausforderer Krause auch Verkehrswende steht. Wäre auch wichtig für weitere Strategie der Grünen (Rekurs zur letzten LdN mit dem Recap der BaWü-Wahl).
Also jetzt gibt es Themen für bestimmt fünf Sendungen ohne Auto.
Ich finde es unverschämt, an einen gerade neu erschienenen Podcast solche Änderungsforderungen zu stellen. Es handelt dabei auch noch um ein kostenlos abrufbaren journalistischen Podcast.
Vielleicht einfach erstmal akzeptieren, dass Dinge aktuell so sind wie sie sind. Aber solche Forderungen zu stellen, und auch noch in diesem Ton, geht gar nicht.
Für die Stadt halte ich das Konzept der 15-Minuten-Stadt für eine geeignete Lösung. Darüber könnte man eine Sendung macht.
Es leben nicht alle in der Stadt, Paris, Kopenhagen, London, New.York sind alles Metropolen und Utrecht ist eine Großstadt Sicherlich kann man auf dem Land Weg kann man Wege durchaus verkürzen, das geht nur zum Teil. Und Konzepte wie der Bürgerbus werden Dörfer nicht komplett autofrei machen.
Gibt es das Dorfauto in NRW noch?
Mein Lieblingsthema ist das Fahrrad, da kenne ich mich etwas aus, daher fokussiee ich mich in diesem Text darauf. Ein THEMENVORSCHLAG könnte sein, Fahrrad, E-Bike- S- Pedelec (also E-Bike bis 45 km/h) untereinander zu vergleichen (und meinetwegen auch mit nem Auto). Ich sehe und verstehe, dass dies keine Lösung für alle ist (Stichwort Landstraßen oder andere Strecken ohne sichere und praktikable Radwege). Aber eine all in one Lösung wird es nicht geben. Und statistisch wird das Auto für viele Wege unter 10 km verwendet. Wenn man die schon mal streichen könnte, wäre doch echt was gewonnen!
Aber bitte: vergleichen ist komplexer, als einfach nur gefahrene Kilometer 1:1 zu vergleichen. Beispiel? Mein Weg zur Arbeit sind 9 km. Würde ich das Auto nehmen, wären es aber fast 16 km. Weil ich eben mit dem Rad für Autos gesperrte Straßen nehmen kann und keinen Umweg fahren muss. Weiter Elemente könnten sein: Energieverbrauch (CO2 Ausstoß) bei der Produktion, beim Recycling am “Lebensende”, Batteriegrößen (wieviel E Bike Akkus passen in eine Auto-Batterie?), Wieviel kostet ein S-Pedelec im Unterhalt? Nebenbei: die Schweiz hat den Kauf von S-Pedelecs massiv unterstützt/ gepusht. Meiner Erfahrung nach ist das Mehr mit den 45 km/h Höchstgeschwindigkeit (im realen Leben fährt man dann meist so um die 30-35 km/h) ein echtes Plus: wenn man die Zeit der Parkplatzsuche und den damit zusammenhängenden Fußweg mit einbeziet ist man häufig gleich schnell (oder schneller) als mit dem Auto.
Und am Schluss komme ich nochmal mit den “Exotentierchen” Leichtkraftfahrzeuge (wie schon mehrfach erwähnt: bei Instagram z. B. die Seite von indoux oder invd.fr).Ja, die sind noch relativ teuer (aber wieviele Lastenräder kosten heute nicht auch schon 5000- 8000 €?), aber meine Hoffnung stirbt zu Letzt und die ist, dass irgendwann die Vernunft siegen wird und solche Dinger für die breite Masse praktikabel werden. Gerade für die Menschen, denen der Umstieg vom Auto aufs ungeschützte 2-Rad schwer fällt. Viele Zweitwagen würden dadurch obsolet. Wieviel CO2 (und Euronen) könnte man damit sparen?!
Der Podcast wird folgendermaßen auf der Website beschrieben.
Kennzeichen E liefert alle zwei Wochen journalistische Informationen zu allen Facetten der elektrischen Mobilität: Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Am Anfang stand bei Pocketcast auch (wobei dieser Satz jetzt nicht mehr zu lesen ist):
Der Podcast um E-Auto und E-Bike.
An diesem Anspruch muss er sich messen lassen.
Es wäre ja auch schon eine Ansage: “Zum Thema XY haben wir was in der Pipeline.”
Der Podcast ist kostenlos, das stimmt. Aber ich persönlich bin auch Abonnentin - aus Überzeugung.
E Bikes werden inzwischen häufiger gekauft als normale Fahrräder. Da scheint man mMn nicht mehr viel Werbung machen zu müssen.
Mit S Pedellecs ist es in Deutschland nicht erlaubt auf Fahrradwegen zu fahren, was sie damit in eine kleine Nische schiebt.
Es gab schon unzählige Versuche mit Kleinstwagen. Es scheitert hier einfach viel zu oft am Interesse und am potentiellen Käuferkreis. Dazu sind die Kisten oft katastrophal in Thema Sicherheit.
Ich komme aus der Standardisierung in der Industrie, und wir haben eine goldene 80 / 20 Regel. Themen die nur für 20% der Projekte eine Rolle spielen, klammern wir meist aus. Die Themen sind sicherlich interessant, aber für 80% der Hörer im Alltag irrelevant. Ich glaube da gibt es andere Themen, aus den 80% die für die Breite wichtiger sind.
Würde mich freuen, wenn man dafür die Bauministerin oder den Verkehrsminister für ein Interview gewinnen könnte und vorstellen könnte, was die Regierung in diesem Bereich geplant hat.
Da wäre doch mal interessant zu erörtern, wieso. Ich wohne in Amsterdam und hier gibt es neben viel mehr Fahrrädern auch einige solche „Cantas“, sprich Ein- oder maximal Zweisitzer mit circa der Leistung eines Mofas. Wenn das hier geht, wieso nicht auch in DE?
Das sehe ich anders. E Bikes werden vielleicht häufig gekauft, aber wie oft werden sie im Alltag als Verkehrsmittel eingesetzt? Ich bin mir sicher dass da noch Luft nach oben ist.
Zum Thema Nischenprodukt: das war das E Auto vor deutlich weniger als 10 Jahren auch noch! Ich erinnere mich bestens an all die Argumente mit zu geringer Reichweite usw. Und jetzt? Wird es doch massentauglich.
Mit der Luft nach oben: Da gebe ich dir recht. Es scheitert oft auch an der sicheren Infrastruktur, so dass viele Leute das Rad in der Freizeit (“auf Waldwegen” ) nutzen, aber nicht ungeschützt auf normalen Straßen im Berufsverkehr. Sobald die Infrastruktur da ist, wechseln auch Leute aufs Rad. Das macht das Ganze aber thematisch schwieriger als der reine Blick aufs E-Auto, denn dafür hat man schon die Infrastruktur ( außer evtl. Ladesäulen).
Wenn man das Thema Rad ernsthaft behandeln will, führt kein Weg an dem Thema Infrastruktur vorbei.