E heißt nicht automatisch Auto!

Was ist die Story am Produktvergleich von E-Auro X zu E-Auto Y?

So was finde ich auch in Autobild. Und das kauft man sich dann, wenn man tatsächlich ein Auto kauft. Das mache ich hoffentlich gar nicht mehr in diesem Leben.

Ich bin einer Gruppe, die versucht, in unserer Stadt Verbesserungen für den Radverkehr hinzugekommen. Und da ist von Verwaltungs- und auch von Stadtratsseite vieles noch nicht angekommen. Da wird locker flockig der Radverkehr auf einer Straße mit Tempo 60 geführt. Jeder Wegfall eines Parkplatzes ( wo 60% der Plätze in Parkhäusern nicht belegt sind) wird dargestellt als der Untergang des Abendlandes.

Wir brauchen ein bigger picture. Nicht einfach nur Verbrenner => E-Auto.

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Viele Menschen stehen aktuell eben vor dem Kauf ihres ersten E Autos, und die Welt des E Autos ist eben komplex mit Ladepreisen, Ladeanbietern, Batterietechnik, Fahrzeugklassen, … .
Da gibt es wie von der LdN berichtet eben News, Stories und Wissensdurst.

Ich meine klar, man könnte auch einen Bericht über die aktuellen Angebote und Preise am Fahrradmarkt machen, bzw. Neuerungen vorstellen.
Oder eine Nerdsendung über Verkehrswegepläne.
Aber ich sehe jetzt nicht, was in diesem Bereich alle 2..3 Wochen berichtet werden soll. Ich rede von Fahrrädern.

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Sowas sehe ich auch eher auf YouTube oder ähnlichen Plattformen aufgehoben, weil das meiste eigentlich mit Skizzen und Bildern vermittelt werden muss. Gerade wenn es um innerstädtische Mobilität geht muss man ja immer auch die lokalen Begebenheiten berücksichtigen. Und da halt im blödsten Fall im Jahr 1540 beim Bau des Rathauses niemand an moderne Städteplanung gedacht und jetzt ist Trotz Fußgängerzone das Problem, dass der Platz fehlt da auch einen Radweg anzulegen.

Da kann man natürlich dennoch best practices diskutieren und sehen welche potentiellen Lösungen es gibt um Radfahrern eine schnelle Querung des Stadtkerns zu ermöglichen, aber das ist so ganz ohne visuelle Darstellung dann auch eher schwer zu verstehen.

Überhaupt sind die Fälle lokal enorm verschieden und Lösungen müssen immer an die Begebenheiten angepasst werden. Ein sehr spannendes Thema, aber für mich auch eher nichts für einen Podcast.

Interessant für einen Podcast fände ich wenn man verschiedene Personen und Familien vorstellt die ihre mit dem Auto gefahrenen Kilometer durch Umstieg oder auch einen cleveren Mix von Verkehrsmitteln deutlich reduzieren konnten. Auch da ist natürlich jeder Fall individuell, aber aus der Summe an Fällen gibt es sicherlich das ein oder andere Vorbild für die meisten.

Im Bekanntenkreis auf dem Dorf z.B. handhaben es welche so, dass die Kinder neuerdings die 8 km ins Nachbardorf mit dem Rad zum Fußball fahren, von dort aber dann wieder abgeholt werden mit Fahrradträger an der Anhängerkupplung des E-Autos. So sparen die Eltern schon mal 16 km Autofahrt pro Training/Spiel und dennoch hat man die Zeitersparnis durchs Auto die das gemeinsame Familienabendessen ermöglicht. Für mich eine pragmatische Lösung wenn man aus dem Gedanken ganz oder gar nicht ausbricht.

Gerade im Bereich Infrastruktur fallen momentan viele Erneuerungs-, Sanierungsmaßnahmen an. Da wäre es fatal, jetzt alles so zu bauen wie bisher. Denn dann wäre die jetzt schlechte Infrastruktur für ÖPNV, Rad, Fuß zementiert für Jahrzehnte.

Und ich weiß nicht, ob der Ausbau der ICE-Strecke H-HH mit Zigtausenden, die das täglich nutzen so ein Nerdthema ist.

Viele wissen nicht, was es so für Neuerungen gibt auf dem Radmarkt, die den Kauf eines (Zweit-)Autos eventuell auch obsolet machen. Das würde für den Klimaschutz auf jeden Fall mehr bringen als ein purer Wechsel der Motorisierung. Im Themenvorschlagsthread war übrigens zuließen, dass in D weit mehr Räder verkauft werden als Autos. Also betrifft es nicht nur Nerds.

Über E-Autos, Ladesäulen … lese ich schon im Autoteil meiner Tageszeitung genug.

Gerade von LdN erwarte ich eine tiefere Betrachtung als “ Ist der neue ID 3 eine Alternative zu BYD?”.

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Eine Stufe über diesen Leichtkraftfahrzeugen mit unnützen 45km/h Limit (Führerausweis AM) gäbe es noch die die L7e Fahrzeuge (Führerausweis B) , die bis zu 90km/h schnell sein dürfen, und „darüber“ die japanischen Kei cars.

Für die L7e gäbe es abseits der völlig Eurokratisierten Leistungsdaten (90km/h, genauso sinnlos wie die Abstufungen bei Rollern mit 45, 60,75 km/h je nach Kategorie) durchaus einen sinnvollen Einsatzzweck, Kei cars gibt es in richtig „cool“.

Die mangelnde Akzeptanz liegt wohl am Wesen des Autofahrers, mangelnder universeller Einsetzbarkeit (nicht zu unterschätzende Eigenschaft des „Autos“), und der nicht vorhandenen Marketingmassnahmen. Dazu kommt (trotz eher frugaler Ausstattung) ein vergleichsweiser hoher Preis, und in der Stadt wiederum die noch nicht „massenhafte“ Möglichkeit, günstig zu laden.

Es gibt nette Sci-Fi Visionen vom „urbanen Verkehr“ aus den 50iger Jahren, wo jeder stehend in einem Tretrollerähnlichen Vehikel mit Glaskuppel im Stau steht.

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Ich glaube wir haben grundverschiedene Vorstellungen und Erwartungen an einen Podcast aus dem Haus „Lage der Nation“ - wofür Werbung gemacht werden muss prägt meiner Erwartung nach nicht das Programm eines Podcast

Alternativen werden in der LdN häufig vorgestellt, mit der Erklärung warum sie sich nicht durchsetzen

und wenn es eine gesetzliche Regelung gibt die irgendwo etwas blockiert wird in der Lage häufig abgewogen was für und was gegen eine solche Regelung spricht und wie mögliche Kompromisse und Veränderungen dieser Regeln aussehen

Dieser hohe Standard der Lage prägt meine Erwartungen an Kennzeichen E, gerade weil sie sich unter dem Dach der Lage bewegen und davon massiv profitieren

Ich fände die Kritik völlig überzogen, wenn das eine Geschichte wäre wo sich zwei Menschen einmal die Woche bei ihrem Schnack am Küchentisch aufnehmen (oder ähnliche Entstehungsgeschichten von Podcasts wie der Lage), aber das ist ein neues Produkt der sehr etablierten Marke „Lage der Nation“ was in dem Feedback-Forum genau dieser Marke kritisiert wird

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Ich probiere einfach mal zusammenzufassen was bis jetzt an Vorschlägen im Raum steht. Ich hab dabei mal nur Themen der E-Mobilität und keine Mobilitätswende generell gesammelt und probiert zu gliedern. Und anders als ich dachte sind in diesem Thread wirklich nicht so viele konkrete Themenwünsche

Was generell aber fehlt und sonst im Forum hilft sind Links, Quellen, aktuelle Aussagen zu denen sich die Hosts positionieren können - also alles was die Recherche erleichtert und die Aktualität zeigt
Generell ist dieser Thread aber nicht so richtig praktisch dafür - da wäre es praktischer für den einzelnen Themenwunsch einen neuen Thread anzulegen (ich glaube unter Kennzeichen E nicht Themenwunsch - aber das muss die Moderation sagen) - weil hier im Thread ging es jetzt sehr kreuz und quer

Thema E-Roller/intermediäre Fahrzeuge

ÖPNV und was dazu gehört
genannt werden keine konkreten Themen - vorstellbar wären Diskussionen über Lademöglichkeiten von Bussen/wie kann man Schienen gut elektrifizieren

Logistik/LkW/Mobilität der Waren:

Hier generell das Thema wie kann Logistik und Verkehr elektrifiziert werden
E-Bikes

War glaube ich nicht ernstgemeint - fände ich aber als Thema interessant, bspw. als Bericht von der nächsten größeren E-Bike-Messe

völlig andere Verkehrsmittel und Themen

[quote=„pbf85, post:43, topic:31493“]
Interessant für einen Podcast fände ich wenn man verschiedene Personen und Familien vorstellt die ihre mit dem Auto gefahrenen Kilometer durch Umstieg oder auch einen cleveren Mix von Verkehrsmitteln deutlich reduzieren konnten. [/quote]
sonst wäre hier noch alles Richtung sharing/mobility as a service/Lösungen für den ländlichen Raum

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Ich muss wirklich vor diesen Micro Autos warnen.
Sicherheitstechnisch sind diese eine einzige Katastrophe. Kein AirBag, kein ABS, keine Knautschzone, nichts. Das ist Stand 70er Jahre.
Die richtige Diskussion wäre, was es braucht, um diese Autos sicherer zu machen, ob es eine neu Fahrzeugklasse (M0) dafür braucht, weil diese Fahrzeuge ja nicht einmal als Auto eingestuft sind, und daher Sicherheitsfeatures von Autos zur Zulassung aktuell nicht benötigen.

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Der Aufhänger in dem Video ist ein Unfall, der die Gefährlichkeit der Fahrzeuge zeigen soll und dann kommt dieser Satz: „Wie durch ein Wunder überlebt sie den Crash fast unverletzt.“ Was für ein Wunder, und dann „fast unverletzt“ - wo ist eigentlich das Problem, sollte es genau so nicht sein?

Diese Mini-Fahrzeuge (EU-Fahrzeugklasse L6e) sind auf einem Level von Mopeds und E-Bikes/Pedelecs (Kleinkrafträder bis 45km/h, fahrbar mit Führerschein AM). Die haben auch keine Airbags oder Knautschzonen. Man ist vor der Umgebung daher sicherlich nicht so gut geschützt, wie in einem Auto, aber das gilt offensichtlich für alle Fahrzeuge die kleiner als Autos sind! Und idealerweise wollen wir doch eine Verkehrsinfrastruktur anstreben, die nicht nur sicher für Autos ist, sondern auch für Fußgänger, Fahrradfahrer, Mopedfahrer und eben vllt auch solche Mikroautos.

Der Test hinkt meiner Meinung nach auch, weil er die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs (45km/h) als Crashgeschwindigkeit nimmt. Das ist also nur für den Fall aussagekräftig, bei dem mit Höchstgeschwindigkeit absolut ungebremst so ein Unfall verursacht wird. Und selbst dann sind die Fahrzeuge wahrscheinlich immer noch sicherer als ein Moped oder Pedelec bei gleicher Geschwindigkeit.

Es stimmt übrigens auch nicht, dass diese Fahrzeuge alle keine Airbags hätten. Der Renault Twizy zum Beispiel hat einen Airbag.

Wer sich für die Situation in Amsterdam interessiert, findet hier einen guten Überblick:

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Das Problem ist, dass Autos, egal welcher Art, auf keinen Fall so schnell ausbrechen, und dann auch noch umfallen sollten. Schnelle Lenkmanöver müssen in Gefahrensituation, z.B. Kind rennt vors Auto, möglich sein, ohne dass das Fahrzeug außer Kontrolle gerät.
Gleiches Thema beim Bremstest: Mit nur 450kg Gewicht haben diese Fahrzeuge einen um 10m LÄNGEREN Bremswegen als 1,8t Autos mit ABS und ESP. Das ist doch verrückt.

Ja, diese Micro Cars sind im Prinzip Mopeds mit Hülle. Damit suggerieren sie aber eine Sicherheit, die es so nicht gibt.
Ja, ein Aufprall mit 45km/h auf ein stehendes Objekt wird nicht so oft vorkommen, dafür aber der Fall, dass man von anderen Autos mit min. 45km/h gerammt wird. Wenn das Frontal geschieht, ist die Überlebenschance bei gerade einmal 45km/h gering. Aus einem alten kleinen Smart steigt man da wahrscheinlich unverletzt aus.
Der Vergleich mit z.B. dem Fahrrad hinkt auch, weil es da sehr individuelle Flugkurven über die Motorhaube oder Objekte gibt. Nicht jeder Treffer bedeutet, dass die komplette Energie auf den Kopf und Nacken übertragen wird.
Der Test zeigt einfach, dass ein Frontalcrash, mit entweder eigenen 45km/h oder 45km/h des anderen, oder auch wenn beide mit 30km/h zusammenstoßen, ein tödliches Risiko ist.

Nicht falsch verstehen, ich lehne solche kleinen Autos nicht kategorisch ab, im Gegenteil, nur braucht es mMn mehr Vorschriften für die Sicherheit, und damit wahrscheinlich eine neue Fahrzeugklasse.
In Japan haben die kleinen „Kei Cars“ eine eigene Fahrzeugklasse mit Sicherheitsvorschriften wie in allen anderen PKW auch. Gibt es hier in Europa nicht. Stattdessen lassen wir es zu, dass solche Fahrzeuge ohne Vorschriften auf den Markt kommen.

Deswegen nein, für diese aktuelle Art von Micro Cars würde ich persönlich wirklich keine Werbung machen.

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