Die Rentendebatte in Deutschland wird seit Jahren an einer falschen Front geführt: Umlage gegen Kapitaldeckung, Generationenvertrag gegen Aktienrente, Beitragsstabilität gegen Renditechancen. Dabei übersieht die politische Diskussion häufig den entscheidenden Punkt: Renten sind immer ein Anspruch an die zukünftige volkswirtschaftliche Leistung einer Gesellschaft. Es spielt keine Rolle, ob die Rente aus Beiträgen oder aus Kapitalerträgen bezahlt wird – am Ende benötigen Rentner reale Güter und Dienstleistungen, die nur die jeweilige Erwerbsbevölkerung erbringen kann. Das macht die Kapitaldeckung nicht zu einer Alternative, sondern zu einem umgeleiteten Umlagesystem, das dieselben realwirtschaftlichen Grenzen hat wie die gesetzliche Rente. Und genau an dieser Stelle tritt ein weiterer, oft unterschätzter Faktor hervor: Kindererziehung. Sie ist die Grundlage der gesamten Rentenarchitektur – und wird dennoch im bestehenden System unzureichend anerkannt.
Wenn Kinderlose später die gleichen Rentenansprüche erhalten wie Eltern, obwohl sie weniger zur Funktionsfähigkeit des Systems beitragen, entsteht eine strukturelle Ungerechtigkeit. Diese Position ist nicht nur ökonomisch begründbar, sondern wird durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ausdrücklich gestützt: Kindererziehung ist ein Beitrag zur Sozialversicherung – und ein System, das diesen Beitrag ignoriert, bevorzugt Kinderlose.
Gleichheit ist hier nicht Gerechtigkeit.
Gerecht wäre eine Berücksichtigung des generativen Beitrags, etwa über höhere Rentenpunkte, geringere Beitragssätze oder steuerliche Anerkennung.
Die Kapitalgedeckte Rente wird ja in Form der Frühstart-Rente gerade eingeführt. 10 Euro jeden Monat für alle 6 bis 18 Jährigen am Kapitalmarkt klingen auf den ersten Blick nach einem Tropfen auf dem heißen Stein, aber wenn man es durchrechnet ist es auf den ersten Blick eine gute Idee:
Annahmen:
Langjähriger durchschnittlicher Ertrag am Kapitalmarkt: 7,39%pa in den letzten 50 Jahren laut MSCI World.
Langjährige Inflation: 2%pa, berechnet mit Daten aus Wikipedia, Formel: (119,3/61,9)^(1/(2024-1991))
Kapital mit 69:
Szenario I, Person zahlt nicht selber ein, sondern lässt die 1440 Euro vom Staat bis zum Renteneintritt mit 69 liegen.
Szenario II, Person zahlt bis zum Renteneintritt mit 69 jeden Monat € 10,- in einen ETF.
Szenario III: Szenario I inflationsbereinigt.
Szenario IV: Szenario II inflationsbereinigt.
Szenario
Betrag
Formel (Google sheets)
I
36.965,08
=FV(0,0739/12;12*12;-10;0) * 1,07^41
II
166.752,56
=FV(0,0739/12;63*12;-10;0)
III
12.017,58
=FV(0,0739/12;12*12;-10;0) * 1,0739^41 * 0,98^63
IV
46.699,83
=FV(0,0739/12;63*12;-10;0) * 0,98^63
Was haltet Ihr davon, ist doch gar nicht so schlecht?
Vor allem wird es ab hier linear. Wenn man also 20 oder 30 Euro im Monat spart, dann kommen am Ende das zwei oder dreifache bei raus.
Ja: Renten müssen immer erwirtschaftet werden. Nein: Deshalb ist Kapitaldeckung nicht „nur eine andere Umlage“.
Der Unterschied ist einfach:
Umlage = Arbeit von heute bezahlt die Rente von heute
Kapitaldeckung = Kapital von vor 65 Jahren bezahlt die Rente
Der entscheidende Unterschied ist der Kapitalwachstum über Jahrzehnte, anstatt alles einfach direkt weiter zu reichen. Es fehlt quasi die „Arbeit“ des angelegten Kapitals und genau die macht einen gewaltigen Unterschied, wenn es um die Höhe der möglichen Renten und vor allem die jährlichen Kosten geht.
Aber bspw. genug Pflegekräfte für die deutlich ältere Bevölkerung haben wir auch dadurch nicht, das wäre nochmal ein separater Punkt.
Und zum Thema Kinderlose:
Gesellschaftspolitisch völlig richtig bezogen auf faire Lastenverteilung,
aber auf die finanzielle Schieflage des Umlage-Systems hat es praktisch keinen Einfluss.
Wichtig zu erwähnen ist noch, dass es sich bei den Werten um „vor Steuer“ Werte handelt. Es fallen also je nach Günstigerprüfung Abzüge gemäß persönlichem Steuersatz oder Kapitalertragssteuer bei Realisierung der Gewinne an.
Aber grundsätzlich - frei nach Einstein - ist der Zinseszinseffekt das achte Weltwunder und die, die den Mut und das Durchhaltevermögen haben über Jahrzehnte zu investieren und investiert zu bleiben, freuen sich am Ende über ein schönes Sümmchen. Leider sind das in Deutschland immer noch viel zu Wenige…
Die Richtung stimmt, die Beträge sind ein schlechter Scherz.
Ein Staat hat durch seinen riesigen jährlichen Haushalt bzw. Umsatz den entscheidenden Vorteil, dass er direkt (quasi zur Geburt) einen ausreichenden Betrag für jeder seiner Bürger anlegen könnte.
Beispiel (Renditeannahme 5%, inflationsbereinigt):
Wenn ich 50.000 € über 30 Jahre anlege, sind das 216.097 €
Wenn der Staat das für jeden Bürger über 65 Jahre machen würde sind das: 1.191.995 €
50.000 x 1,05^65 → das „hoch“ 65 ist der entscheidende Part! → weil es exponentielles Wachstum ist → je länger desto besser
Das habe ich in folgendem Beitrag mal grob durchgerechnet und ein Modell für faire Startchancen samt Finanzierung drum herum gebaut. Nennen wir es einfach mal „Zukunftskapital“:
Ich sehe den Punkt, aber Deine Darstellung trennt die beiden Ebenen nicht korrekt, denn der Unterschied zwischen Umlage und Kapitaldeckung ist finanziell relevant, aber realwirtschaftlich nicht fundamental. Genau das zeigen die zentralen Modelle der Generationenökonomik.
Ich gehe auf Deine Argumente im Einzelnen ein:
„Kapital von vor 65 Jahren bezahlt die Rente“ – das ist volkswirtschaftlich falsch
Das klingt intuitiv, aber so funktionieren Kapitalmärkte nicht.
Deine Annahme:
Kapitaldeckung = frühere Ersparnis finanziert späteren Konsum.
Ökonomische Realität:
Kapital ist kein Konsummittel, sondern ein Anspruch auf zukünftige Produktion.
Wenn jemand in Rente Wertpapiere verkauft, bekommt er Geld, das er nur deshalb verwenden kann, weil die dann lebenden Erwerbstätigen reale Güter und Dienstleistungen herstellen.
Wichtige Erkenntnis:
Kapital deckt keine Renten „automatisch“. Es ermöglicht nur, sich einen Anteil am zukünftigen Output zu sichern.
Der Ruheständler lebt nicht vom Kapital, sondern vom zukünftigen Konsumgüterstrom, der von den arbeitenden Generationen erzeugt wird.
Das ist exakt die Schlussfolgerung der Overlapping-Generations-Modelle (OLG), die in der Rentenforschung Standard sind.
Kapitaldeckung ist in einer schrumpfenden Gesellschaft weniger leistungsfähig
Wissenschaftliche Befunde zeigen:
Sinkende Bevölkerungszahl senkt Realzinsen (Rachel & Smith 2015; Gagnon et al. 2016).
Weniger Arbeitnehmer → weniger Nachfrage nach Kapital → sinkende Renditen.
Mehr ältere Menschen → mehr Vermögensverkäufe → Druck auf Kurse.
Kapitaldeckung funktioniert am besten in Gesellschaften mit: vielen jungen Menschen hoher Produktivität wachsender Wirtschaft
Das stimmt, aber eine kapitalgedeckte Rente hat den Vorteil, dass sie durch Anlage des Kapitals…
…nicht nur von erwirtschafteten Erträgen durch Menschen profitiert, sondern auch einen Teil der “Automatisierungsdividende” abbekommt, also des Unternehmensgewinns, der durch den technischen Fortschritt und die Automatisierung manueller Arbeit entsteht und nicht ein direktes Ergebnis von Lohn ist, der einem Angestellten für eine einmalig durchgeführte Tätigkeit gezahlt wird.
…im Ausland von dortigen Produktivitätssteigerungen profitieren kann, und nicht nur von denen im Heimatmarkt. Außerdem kann das Risiko dann auch weltweit auf viele Volkswirtschaften gestreut werden, was der Verlässlichkeit einer Rückzahlung zugute kommt.
Beides ist für die Umlagerente nicht gegeben. Die Umlagerente greift einzig auf Löhne zu, die gezahlt werden für geleistete manuelle Arbeit. Und sie greift ausschließlich auf in Deutschland gezahlte Löhne zu, profitiert also von Produktivitätssteigerungen im Ausland nicht.
Das ist insbesondere wichtig, da der zukünftige “Output”, von dem du sprichst, eben auch nicht nur Output der deutschen Volkswirtschaft ist. Natürlich sind da viele lokal erbrachte Dienstleistungen dabei, aber Rentner kaufen nicht nur Gemüse auf dem Wochenmarkt und lassen sich beim Friseur die Haare schneiden, sondern kaufen auch Fernseher aus Südkorea, gehen auf Kreuzfahrten in Italien und erwerben Gemüse, das aus Spanien importiert wurde. Und weil das so ist, wäre es auch logisch und konsequent, wenn man die Herkunft des Geldes für diesen Konsum sowohl auf eine Säule im deutschen Markt, also einerseits die Umlage und andererseits Investitionen in deutsche Unternehmen, als auch eine internationale Säule, sprich Investitionen in andere Volkswirtschaften bzw. deren Unternehmen, stellen würde.
Es ist also wahr, dass Kapitaldeckung ohne volkswirtschaftliche Leistung in der Zukunft unnütz ist, und generell Kapitaldeckung auch nicht unbedingt der alleinig selig machende Weg ist. Aber ein reines Umlagesystem ist in einer globalisierten, automatisierten Wirtschaft halt auch ein Prinzip von vorgestern und hat massive Schwachpunkte, selbst ohne die Betrachtung des demografischen Wandels. Es braucht alles drei zusammen - Kapitaldeckung im In- und Ausland, einen Umlageanteil und starke Investitionen in den Arbeitskräftenachwuchs im Inland. Das ergäbe eine Rente, die in jeglicher Hinsicht resilient wäre.
Auf das Zitat habe ich gewartet. Ich habe zwar selber einen ETF Sparplan, aber tief im inneren das Gefühl, dass das ganze System auseinanderfällt, wenn alle ETF Sparpläne machen.
Wie sagen die Amis: „there is no free lunch“.
@_Chris hat ja schon eine Erklärung angrissen. Wenn alle an allen Unternehmen beteiligt sind, was bleibt dann noch vom Kuchen?
Das ist eine berechtigte Frage auf die auch ich keine Antwort habe.
Aber das Risiko bin ich bereit einzugehen und wie man an Norwegen, Schweden, Singapur und den USA sieht, gibt es gute Alterssicherungssysteme ganz unterschiedlicher Ausgestaltung, die mit Kapitalmarktanlagen für eine renditenstarke Verzinsung der angelegten Gelder sorgt oder zumindest den Bürger zum Sparen zwingt.
Zumal ich fest davon überzeugt bin, dass die katastrophale Ausgabenpolitik unserer Regierungen weiter zu massiven Interventionen der Zentralbanken führen werden und somit Aktien, Immobilien und andere harte Vermögenswerte alternativlos sind um seinen Wohlstand langfristig zu erhalten & auszubauen.
Aber das kann am Ende ja a) jeder selber entscheiden und b) sind Ideen wie die Aktienrente ja dank der German Angst bzw. Vollkaskomentalität eh kaum mehrheitsfähig.
Oder anders gefragt, hätten wir uns dann nicht einmal im Kreis gedreht?
Jetzt bezahlen alle Unternehmen die Rente aus Steuern und Rentenbeiträgen, im komplett kapitalgedeckten Fall bezahlen die Unternehmen die Rente über aus Sparbeiträgen und Dividenden?
Das Stimmt, da gebe ich Dir recht, das muss ich in Meiner Argumentation einbeziehen das zusätzlich die Produktivität hilft. Und trotzdem werden die Dividenden und die Leistungen die zu erwirtschaften sind um die Überschüsse oder und den zu veräusernden Wertpapieren durch Arbeit erwirtschaftet. Zu diesem Generationen Thema tragen Kinderlose gewollt oder ungewollt nicht bei. Auch der Hinweis auf die Streuung der Risiken ins Ausland greift zu kurz. Auch dort arbeiten irgendjemandes Kindes. Sei es um Nahrung oder Pflege zu „Erwirtschaften“. Auch der KI-Gesteuerte Pflegeandroid muss und will entwickelt und hergestellt werden.
Die von Dir besagten Länder haben sicherlich auch Kapitalbasierte Altersicherungssysteme. die USA als grosses Land (noch) nicht mich einer so auffälligen Demographie wie Deutschland. Wenn jedoch China, sowie die restlichen Demographieschwachen europäischen Länder in die Rentenspirale eintreten wird folgendes eintreten:
Wissenschaftliche Befunde zeigen:
Sinkende Bevölkerungszahl senkt Realzinsen (Rachel & Smith 2015; Gagnon et al. 2016).
Weniger Arbeitnehmer → weniger Nachfrage nach Kapital → sinkende Renditen.
Mehr ältere Menschen → mehr Vermögensverkäufe → Druck auf Kurse.
Hierbei lade ich jeden ein diesen Diskurs Wissenschaftlich Mathematisch aufgrund von Prognosen und Simulationen zu führen. Ein Hinweis auf den Rückspiegel das Bislang immer fast zweistellige Renditen am Kapitalmarkt zu erwirtschaften waren sind keine Prognose sondern ersteinmal eine Hoffnung auf ein „Weiter So“
Kinderlose haben aber auch keine Kinder Freibeträge, die reduzieren ja die Einkommenssteuer… just Saying. Irgendwie hängt alles mit allem zusammen
Meine Meinung zur Rente: Ich werde da so in 25-30 Jahren ankommen, bis dahin muss man eine Lösung haben, die ohne Rente reicht.. Ich rechne da mit nicht mehr viel. Die Mathematik geht einfach nicht auf. Aktuell wird auf Kosten der Zukunft massiv Geld aus dem Haushalt zugeschossen. Kann man tun, um keinen Aufstand in der Bevölkerung zu erzeugen, aber das schiebt das Problem nur in die Zukunft. Manchmal beneide ich Selbstständige.. wenn ich meine monatlichen Renten Einzahlungen vom Lohnzettel privat investieren könnte (oder müsste, egal), wäre das Thema durch…
Es hat ja auch niemand behauptet, man könnte die Abhängigkeit davon, dass die Menschheit Nachwuchs produziert, durch kapitalgedeckte Renten eliminieren könnte. Ich verstehe nicht, wo da mein Hinweis “zu kurz greifen” soll. Es ist aber sehr wohl so, dass erstens unterschiedliche Volkswirtschaften unterschiedlich produktiv sind und sich das auch über Jahrzehnte hin und her schieben kann - zum Beispiel ist die US- Volkswirtschaft in den letzten 10 Jahren produktivitätstechnisch an der deutschen vorbeigezogen, nachdem beide viele Jahrzehnte parallel liefen. Und zweitens haben nicht alle Volkswirtschaften dieselbe Demografie: die japanische zum Beispiel ist noch krasser am Altern wie die deutsche, die der USA hingegen hat noch eine verhältnismäßig gesunde Demografie. Und drittens können ganze Volkswirtschaften auch zugrunde gehen - die der DDR etwa. Risikostreuung bedeutet, sich nicht auf Gedeih und Verderb an eine einzige Volkswirtschaft und deren Zukunft zu ketten, um negative Entwicklungen in diesen Bereichen in ihrer Auswirkung einzugrenzen.
Die Umlagerente legt alle Eier in einen einzigen Korb, nämlich den unserer Volkswirtschaft. Von der sind wir im Alter aber sowieso schon stark dadurch abhängig, dass die meisten Leute hier im Land alt werden und lokal erbrachte Dienstleistungen konsumieren wollen. Die Finanzierung dieser Rentenzeit jetzt nicht auch noch komplett von der Entwicklung unserer Volkswirtschaft abhängig zu machen ist also hochgradig sinnvoll, damit man sich wenigstens noch Importe (oder gleich das Auswandern) leisten kann, wenn es hier mal krass bergab gehen sollte, es anderswo auf der Welt aber floriert.
Wo bitte greift dieser Risikostreuungs-Gedanke “zu kurz”? Wenn hier etwas zu kurz greift, dann doch die Idee, den eigenen Lebensabend in vielen Jahrzehnten Entfernung ausschließlich von der Entwicklung der Wirtschaft eines winzigen Fleckchens des Planeten abhängig zu machen?!
Argumentativ sind wir wohl gar nicht so weit auseinander. Hier empfehle ich der Gesamtheit wegen nochmal auf den Titel zu schauen. 1. Kapitaldeckung ist kein Ausweg - ggf. ein mittel zur Risikostreuung 2. - und warum gerechte Renten Eltern stärker annerkennen müssen. Frage an Dich, andere talk Teilnehmer: wie könnte das geschehen ?
Laut Copilot wären dafür 34 Billionen USD zusätzlich nötig. Das aktuelle Kapital aller Aktien beträgt demnach momentan 128 Billionen (davon 28 Billionen bereits von Rentenfonds).
Das hätte sicher Auswirkungen auf den Aktienmarkt. Der Aktienmarkt und die Wirtschaft, sind jetzt schon entkoppelt. Das würde zunehmen, wenn dort noch mehr Geld liegt. Aber geht man davon aus, dass ja der Großteil der jetzigen Aktien bereits private Altersvorsorge sind, sind die zu erwartenden Ausschläge geringer als ich dachte.
Er postuliert, dass es vier Quellen für Renten gibt:
Die Arbeitskraft der Inländer
Die Arbeitskraft der Ausländer
Die innländischen Aktienmärkte
Die ausländischen Aktienmärkte
Eine der Kernaussagen, auf der dann seine Vorschläge aufbauen sind:
Die Arbeitskraft der Ausländer steht uns nicht zur Verfügung
Die Arbeitskraft der Inländer nutzen wir bereits über die Rentenabgaben.
Die Aktienmärkte im In- und Ausland sind zwei ungenutzte Quellen, die aber langfristig zu klein sind, um alle Menschen zu finanzieren. Kurzfristig funktioniert es, weil wir auch am Kapitalmarkt außerhalb Deutschlands partizipieren können, aber das geht nur solange, die Menschen außerhalb der Märkte nicht auch beginnen zu partizipieren.
Seine Vorschläge:
Produktivität erhöhen → Der zu verteilende Kuchen wird größer.
Infrastruktur verbessern → Menschen können leichter Geld verdienen und der Kuchen wird größer.
Öffentliche Verwaltung verbessern → Menschen können leichter Geld verdienen und mehr Menschen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Zwangssparen → Alle müssen privat Vorsorgen, das wir aber von Steuer befreit.
Zuwanderung steuern, also Einwanderung gebildeter Menschen fördern