Stärke der AfD: Ursache und Abhilfe

„Zum Wohle des deutschen Volkes“….
Das ist ja diese vage Platitüde, auf der ja u.a. ein Bundeskanzler seinen Eid ablegt?
Hab da aber auch nichts konkretes zu gefunden,
Wohl viel Interpretationsspielraum.
Vielleicht ist das auch ein Problem?

Kann man irgendwo nachlesen wie sich das konkret definiert und “juristisch” festgestellt wird?

Ich habe versucht, das auszugliedern, aber ehrlich gesagt ist der Titel so gewählt (“Ursache”), dass diese Diskussion sich automatisch wieder entfacht…

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Servicepost

Teile der Diskussion sind hier:

Ich verstehe die Aufteilung ehrlich gesagt nicht ganz, zumal einer der ausgelagerten Posts sich ja explizit mit der Diskussion über den Ausgangspost dieses Threads beschäftigte.

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Hm. Wo ich dir zustimme und auch meine Annahmen zu AfD-Wählern korrigieren musste: AfD-wählende scheinen ein anderes Verständnis davon zu haben, was soziale Gerechtigkeit eigentlich ist.

Mir scheint, rechter Zulauf wird durchaus durch fehlende soziale Gerechtigkeit befeuert. Allerdings scheint mir als sehe sich der durchschnittliche AfD-Wähler selbst als Leistungsträger, der für seine Harte Arbeit aber nicht das soziale noch ökonomische Kapital bekommt auf das er einen Anspruch zu haben meint, während vermeintlich die, die nichts tun, die Kriminellen, die Geflüchteten, die Bürgergeldempfänger (falls selber, dann: Die anderen, die faulen Bürgergeldempänger) problemlos und auf Kosten der schaffenden Bürger alles bekommen, was einem selbst fehlt: Mitgefühl, günstiger Wohnraum, medizinische Versorgung, Platz im öffentlichen Diskurs etc. Also solidarisiert man sich nach oben.

Ich finde ja, der Begriff des Narrativs ist seit einiger Zeit überstrapaziert, aber hier scheint es mir angebracht: Vielleicht braucht es andere Erzählungen davon, was wir meinen, wenn wir über Leistung und soziale Gerechtigkeit sprechen und auch deutlich offensiver die alte Mär von “die^tm kriegen alles in den Hintern geschoben und ich armes Hascherl hab’s so schwer” angehen.

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Ist nicht so einfach. Welcher? Zitier ihn hier einfach (nochmal)

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Ja, ich habe auch eingesehen, dass der Titel und auch die Einleitung der Grund ist, warum die Diskussion immer wieder vom Thema abkommt.

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Na ja, wenn die Behördenleiter alles Juristen sind, werden sie darauf bedacht sein, sich gegen alles abzusichern. Es bräuchte Behördenchefs, die etwas unternehmerischer denken. Die Mitarbeiter sollten mehr psychologisch, vielleicht auch pädagogisch geschult werden.

Der Aufstieg der Rechten ist ja international, die AfD ist nur das nationale Beispiel, also sollten wir es auch so diskutieren.

Wahrscheinlich sollten wir den Bedeutungsverlust der klassischen Medien diskutieren, die Privatisierung von Nachrichten, jeder bekommt seine eigenen Nachrichten, das überfordert die meisten Menschen, wer hat sich schon mit Quellenkritik beschäftigt?

Der kollektive Aspekt von Weichenstellungen wird unterschätzt. Mit kollektiven Entscheidungen meine ich generelle politische Entscheidungen und ich benutze es im Gegensatz zu individuellen Entscheidungen. Ich mache es mal deutlich: Die Entscheidung für die autogerechte Stadt war eine kollektive Entscheidung, genauso wie es eine Entscheidung für eine 15 Minuten-Stadt eine kollektive Entscheidung wäre. Beide Konzepte lassen bestimmte Freiheiten zu und veweigern andere Freiheiten, das sind jeweils andere Freiheiten, einen gewissen Teil von Bevormundung haben beide Konzepte. Ich befürchte, in der Debatte wird dieser kollektive Teil übersehen. Versteht jemand, wie ich diesen Aspekt meine? .

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