Schadet die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katharina Reiche dem Standort Deutschland und der Energie Wende? Drehtür Effekt als Motivation?

Stimmt, morgen würde ich den Schalter nicht umlegen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
Es der Übergang zu einem Grünen Energiesystem wäre schon viel weiter wenn Katharina Reiche und Co nicht unsere Photovoltaik Marktführer vom Markt verschwinden hätte lassen. Sie hat sie den Chinesen Geschenkt
China macht da konsequentere Planungen und Umsetzung

Frau Reiche hat gezeigt wie ihre Politik dazu beiträgt die Marktführer in China entstehen zu lassen. Mal schauen was jetzt den Chinesen schenkt

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Frau Reiche und Co sind ein echtes Problem für die Wirtschaft wenn die alle paar Jahre einen Stock in die Speichen wefen.
Frau Reiche wird dafür ja mit einem lukrativen Job bei den Profitierden belohnt

Überraschender Plan:

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iVm

sind der Stoff aus dem Bürgerinitiativen entstehen.
Ja, Medien vereinfachen und verfolgen oft ihre eigene Agenda. Die öffentlichen plappern viel zu oft nach, was DPA, AFP, AP und Reuters oder politische und lobbyistische Presseerklärungen ihnen vorsagen. Aber Bürgerinitiativen sind da nicht besser. Populistische Parteien greifen das dann gerne auf und politische Influencer sowieso. Insofern wird die Gegenseite durchaus lautstark vertreten und so der Spatenstich zum dringend benötigten Südlink mit Protest mehrerer Bürgerinitiativen begleitet.

Edit:

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Mit Interesse habe die vielen Aspekte soweit gelesen. Da es nicht den einen richtigen Weg gibt, erlaube ich mir die Diskussion um weitere Aspekte zu ergänzen.
Wasserstoff ist der sauberste Brennstoff, den wir kennen. Allerdings birgt er durch seine Molekülgröße Gefahren - Leckagen sind mit Explosionsgefahr verbunden. Das größere Molekül Methan ist hier toleranter. Wenn die Methanisierung von Wasserstoff katalytisch mit vorhandenem CO2 (z.B. an einem Kohlekraftwerk ohne Capturing) erfolgt, wird bei der Verbrennung nur das zwischenzeitlich gebundene CO2 wieder frei. Zum Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad der Hydrolyse liegt zwischen 60 und 70%, bei zusätzlicher Methanisierung niedriger. Bei einem Überangebot von Strom ist der Wirkungsgrad aber irrelevant, da abgeschaltete Windkraftanlagen 0% haben.
Die Kosten der Netzversorgung steigen durch volatile Energiequellen. Aber ohne Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur ist keine Energiewende möglich. Genau hierfür soll auch das Sondervermögen genutzt werden.
Derzeit wird unsere germane Tendenz, mehr die Probleme, als die Lösungen zu sehen, genutzt, um die Energiewende auszubremsen.
2 Beispiele:
1.) Man droht den Solarstromproduzenten in Zeiten von Stromüberangebot die Einspeisung bezahlen zu lassen.
2.) Als die EU verkündet von Autoverleihern Elektroautos zu verlangen, wird von Sixt protestiert, es ginge nicht, da zu wenig Ladesäulen zur Verfügung ständen
Anstatt zu überlegen, wie man bei Überangebot rasch sinnvoll Strom nutzen kann (s.o.: Hydrolyse kann schnell geregelt werden), oder wie man rasch mehr Ladesäulen bauen kann (etwas, was Tesla offensichtlich kann), wird versucht mit Berufung auf Probleme alles auszubremsen.
Ja, ich bin nach wie vor der Meinung, dass es keine eine perfekte Lösung für alles gibt, aber manchmal wünsche ich mir doch etwas „Geht nicht, gibt’s nicht“.

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Ja der Bericht gestern ist der Hammer gewesen. Genau das ist eine dezentral Energie Versorgung. Also man demonstrieren gegen Südlink mit der Agenda von dezentraler Energieversorgung. Genau mein Humor.

Das mit der Netzauslastung ist halt einfach ein Paradoxon. Jeder EE-Fördermechanismus hat, einfach suggeriert: Um Netze und Einspeisung muss man sich nicht kümmern. Darum feiert man blind Leistungsziele wie 16 GW PV im letzten Jahr, fragt sich aber nicht, ob man nach nicht nach einem größeren Ziel gehandelt hat. Es bleibt zu hoffen, dass wir es mit den Batterien nicht genauso machen.

Jeder, der Gaskraftwerke in der aktuellen Situation verurteilt, sollte sich mal mit „LCOS“ ein wenig beschäftigen. Nicht den Fokus auf Gestehungskosten setzen.

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Der Emeritierte Hans-Werner Sinn hat mit seinen Prognosen/Voraussagen und Behauptungen schon so oft nachweislich danebengelegen, dass er zurecht auch als ‚Professor Unsinn‘ betitelt wurde.

Grundsätzlich sei noch zur Energiewende-Diskussion Folgendes eingestreut.

Das erste Gebot der Nachhaltigkeit könnte man umschreiben mit dem Satz:

Verballere nicht mehr Energie als unbedingt erforderlich.

Jeder Umwandlungsschritt bedeutet Energieverluste. Weshalb auch eine weitestgehende Elektrifizierung mitsamt (zeitweiliger) Speicherung schon allein unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten das Beste ist. (Bei Wärmepumpen wird sogar durch das Abgreifen von Umgebungsenergie die Ausbeute ‚gehebelt‘, aber das nur nebenbei.)

Wasserstoff- und E-Fuels-Erzeugung bedeuten zusätzliche Energieumwandlungsschritte mit entsprechenden Verlusten.

Es ist also nur sinnvoll, deren Nutzung auf Bereiche zu beschränken, für die es keine Alternativen gibt.

Zu Wasserstoff:

Des Weiteren bedeutet Transport von Energieträgern ebenfalls einen Verlust an Energie. Daher sind selbige auch so weit wie möglich zu vermeiden.

Anders als einige fachfremde Ökonomen gehen Experten für Energietechnik (insb. für Erneuerbare) und andere Naturwissenschaftler sehrwohl davon aus, dass Klimaneutralität machbar ist. Irreduzible Restemissionen aus der Landwirtschaft lassen sich durch natürliche und technische Senken ausgleichen.

Dass übergangsweise auch die Erdgasverfeuerung unter bestimmten Bedingungen einen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten kann, ist unbestritten.

Da ebenso unbestritten ist, dass Erdgas beim Verfeuern CO2 und bei der Gewinnung auch Methan freisetzt, muss aber der vorübergehende Erdgaseinsatz selbstverständlich minimiert werden.

Wenn gilt 'möglichst effizienter Energieeinsatz und möglichst wenig Ausstoß von klimawirksamen Gasen’, dann sind die Pfade der Energiewende keineswegs mehr so beliebig, wie sie hier dargestellt werden.

Dann ist sogar der Königsweg weitgehend vorgezeichnet.

Wer etwas anderes behauptet, streut den Menschen pfuderweise Sand in die Augen.

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Also das sind ziemlich apodiktische Behauptungen ohne viel Argumentation oder Belege, finde ich.

Ich bin nicht dogmatisch gegen Atomkraft, insbesondere war die Reihenfolge der Abschaltung - Atom vor Kohle - nicht klug und der Prozess dahin teilweise arg populistisch. Aber SMRs sind Prinzip Hoffnung. Warum gerade dieses Konzept, das noch nirgends praktisch umgesetzt ist, sich gegen die Erneuerbaren durchsetzen sollte, erschließt sich mirnicht. Erneuerbare liefern schon jetzt den größten Teil des Stroms, während vor ca. 30 Jahren noch behauptet wurde, sie könnten nicht mehr als 4% der Stromversorgung leisten. Genau wie Letzteres liest sich dein Beitrag. Ich könnte mir vorstellen, dass Akws einen Beitrag leisten werden, das tun sie ja bereits. Doch auch in Staaten, die keinen politischen Ausstieg beschlossen haben, steigt der Anteil der Kernkraft an der Stromproduktion kaum und schon gar nicht so stark wie der der Erneuerbaren. Electricity Mix - Our World in Data
Dabei ist zu beachten, dass Solar & Wind technologisch noch besser werden - ein einfaches Bsp. sind die großen Windkraftanlagen beim Repowering, das erst seit einigen Jahren in großem Stile läuft, und die anwendungsnahe Forschung an Solarzellen mit immer besserem Wirkungsgrad und differenziert nach Anwendungsgebiet. Und Speicher kommen gerade erst richtig in Gang.

Zu den Punkten, auf die Du Dich beziehst:

  • Die Behauptung, dass reduzierter Verbrauch von Energieträgern wie Kohle in einer Region quasi automatisch durch erhöhten Verbrauch in anderen Regionen ausgeglichen würde, basiert auf einem sehr schematischen, mechanistischen Bild des Welthandels. Das hier vorgebrachte Beispiel Braunkohle zeigt das schon, des Weiteren gibt es politische Übereinkommen (mindestens, aber nicht nur, die EWR-Staaten + UK haben ähnlich ambitionierte Ziele wie D) und technologischen Fortschritt. Der Einstieg in die Kohleverstromung inklusive Bau neuer Kraftwerke und Netze darf nicht mit dem Weiterbetrieb, um den es in den Industrieländern geht, verwechselt werden. Gerade im Ländern mit wenig ausgebauter Energie-Infrastruktur (Pakistan ist ein prominentes Beispiel, China auch) ist Solarkraft längst aufgrund der Kosten erste Wahl. So viel dazu, Hans-Werner Sinns Thesen seien wissenschaftlich untermauert. Vielmehr zeigt die empirische(!) Wissenschaft ein gänzlich anderes Bild als diese theoretischen Konstrukte, die natürlich grundsätzlich ihre Berechtigung haben.

  • Dass CO2-Neutralität nicht möglich sei, ist nicht mehr als ein Glaubensbekenntnis. Jedoch: Selbst wenn dies so wäre, würde das die weitere Reduktion von THG-Emissionen nicht wertlos machen. Selbst wenn am Ende wenige Prozent übrig bleiben sollten, spricht das in keiner Weise dagegen, jetzt weiter zu dekarbonisieren. Dass es diminishing returns gibt und die letzten Prozent die schwierigsten sein werden, ist so klar wie banal.

Die Kosten des Netzausbaus sind tatsächlich ein zu lösendes Problem neben anderen. Allerdings würde ich gern die Frage einbringen, wie viel davon den Erneuerbaren zuzuschreiben ist. Es gab mal eine Episode von Last Week Tonight, in der John Oliver aufgezeigt hat, dass das Stromnetz in den USA einfach durch historische Entwicklungen und Vernachlässigung überholungsbedürftig ist, so oder so. Fehlende Investitionen in öffentliche Güter kennen wir in D ja auch zur Genüge. Hinzu kommen neue Anforderungen durch Elektrifizierung, Rechenzentren usw. Daher vermute ich, dass Netzausbau so oder so nötig wäre. Er wird jetzt ein wenig komplexer - das bringt technologischer Fortschritt manchmal leider mit sich und wo es einfacher und kosteneffizienter geht, bin ich gern dafür.

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Nach dem Podcast „Stromnetzh am Limit und die Gaskraftwerke von Katherina Reiche - mit Werner Götz (TransnetBW)“ werden heute die Kohlekraftwerke als „Feuerwehr“ zum Regeln und für die Dunkelflaute genutzt und sollen in Zukunft durch Gaskraftwerke ersetzt werden die perspektivisch mit h2 betrieben werden.

Ich empfehle den originalen Podcast, da das Skript „gerundet“ wurde. Im original Podcast wird deutlich dass die Reinen Gaskraftwerke eine Sackgasse sind. Seltsam wie der Sinn sich verändert wenn etwas im Niedergeschrieben wird.

Katharina Reiche wollte aber nicht mehr vorschreiben, dass die Anlagen auf Wasserstoff umrüstbar sein müssen. Sie wiederspricht hier der Experten Meinung. ist sie eine Gas Ministerin? Führt uns in die Erdgas Sackgasse. Ihrem ex? Arbeitgeber zuliebe?

„….“Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte 20 Gigawatt an Gaskraftwerken.

Erstmal spontan Ihre Reaktion. Zu viel oder zu wenig?

Genau richtig. Also wir hatten 2023 und wir an der Stelle die Bundesnetzagentur die Frage beantwortet, wie viel Kapazität an flexibler, steuerbarer Leistung brauchen wir? Und die 20 GW haben wir dann als Übertragungsnetzbetreiber auch in der Höhe bestätigt.

Wir sind einen Schritt weitergegangen. Wir haben uns auch die Frage gestellt, wo würden diese Kraftwerke lokal zu positionieren sein? Und haben dort im Ergebnis dann ein Drittel im Norden Deutschlands und zwei Drittel im Süden Deutschland positioniert.

Und wenn Sie die Presse verfolgt haben, Frau Reiche hat gestern exakt diese Aufteilung in den Raum gestellt. Und da sind wir hoch dankbar dafür. Das hat einen rein sachlichen Hintergrund, weil wir diese Kraftwerke nicht nur zur Wirkleistungserzeugung benötigen, sondern eben
auch für systemdienliche Einsatzzwecke….”

Ich nehme an diese Verteilung ist dem Mangelhaften Übertragungsnetz und fehlenden Windrädern in Süddeutschland geschuldet. Transnet BW betreibt dafür eine sehr empfehlenswerte Abb für BW Stromgedacht. Hier einige Infos :wink:

„…“Gaskraftwerke sind natürlich jetzt im ersten Schritt erst mal mit fossilen Erdgas befeuert. Die Neubauten, die wir aktuell sehen, sind aber alle dafür ausgelegt, perspektivisch mit Wasserstoff betrieben zu werden.

Damit haben wir eine Technologie, die im Grundsatz keine Sackgassentechnologie ist, sondern die perspektivisch auch CO2-neutral eingesetzt werden kann.”

Ich glaube da wurde Katharina Reiche nicht richtig verstanden. Sie wollte doch reine Gaskraftwerke? Die Bezeichnung H2ready ist zudem noch nicht eindeutig definiert
Dies müsste nun verbindlich geregelt werden

Kohlekraftwerke werden auch zum Regeln von TransnetBW herangezogen nur macht sich Werner Götz (TransnetBW) Gedanken über das Alter der Kraftwerke „…,“Versorgung, also wenn sie so wollen, die Feuerwehr heute, sind ja diese Kohlekraftwerke und die sind alle aus den 60er, 70er, 80er Jahren und die kommen jetzt eben in einen Alter, wo ich mir wirklich Sorgen mache, ob ich die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit noch auf dem Niveau habe, wie ich es mir eigentlich wünschen würde…”

Die Kosten des Netzausbaus sind wesentlich durch die erhöhte Volatilität von Photovoltaik und Windkraft getrieben. Sie entstehen aus dem Wechsel von zentraler, steuerbarer Bandlast hin zu dezentraler, wetterabhängiger Erzeugung. Das ist keine Bewertung, sondern eine physikalische Realität, die in der politischen Diskussion oft ausgeklammert wird. Auch früher liefen Kraftwerke nicht auf 100 % aber die Planbarkeit war eine andere. Hinzu kommt heute ein stark steigender Strombedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität und Rechenzentren.
Erneuerbare haben zwar geringe Gestehungskosten (Investition + Wartung), doch die Herausforderung liegt in der effizienten Systemintegration und die wird aktuell nicht gemeistert. Unsere föderale Struktur erschwert die Koordination zwischen Erzeugung, Netz und Verbrauch erheblich. Der Zubau erfolgt häufig isoliert von Systembedarfen, was unnötige Kosten und technische Konflikte schafft.

Ich persönlich finde Windkraft besser als Photovoltaik. Die Volatilität ist planbarer und nicht nahezu zeitgleich in ganz Europa.
Die CFD-Optimierung an Windkraftanlagen finde ich hervorragend, an Land geht es in puncto Anlagengröße wirklich kaum noch größer.
Perowskit-Tandem-Solarzellen sind ein sehr interessantes Konzept, scheitern bisher aber an der technologischen Komplexität.

Das ist auch nur meine persönliche Überzeugung mit der Co2 neutralität. Studien gibt es andere, sollte ich aber auch so formuliert haben.
PV und Wind wachsen sehr stark, da aber auch installiert Leistung von Stromerzeugung immer bitte unterscheiden. Das finde ich auch gut

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Die pauschale Abwertung von Hans-Werner Sinn als „Professor Unsinn“ ist weder sachlich noch zielführend. Ich differieren bei jeder These.

Die Vorstellung, dass vollständige Elektrifizierung automatisch die nachhaltigste Lösung sei, blendet zentrale technische Herausforderungen aus. Elektrizität ist heute nur sehr begrenzt speicherbar insbesondere im großtechnischen Maßstab. Batterien selbst erfordern zusätzliche Wandlungsschritte, erzeugen Verluste und verschieben die Komplexität ins Netz- und Speichermanagement. Eine Überdimensionierung von PV und Wind um den Faktor 2–3 ist faktisch nötig, um Versorgungssicherheit herzustellen. Würde ich pauschal auch nicht als nachhaltig oder öknomische sinnvoll betrachten.

Die Aussage, Wärmepumpen „hebeln“ Energie, ist thermodynamisch unpräzise. Eine Wärmepumpe erzeugt keine zusätzliche Energie, sondern verschiebt sie konkret: sie erhöht das Temperaturniveau durch mechanische Arbeit, um nutzbare Wärme bereitzustellen. Die hohe Heizleistung resultiert aus der Nutzung der Umgebungsenthalpie, nicht aus einem energetischen Gewinn. Es handelt sich um einen klassischen Prozess der Thermodynamik, bei dem Arbeit gegen ein Temperaturgefälle geleistet wird. Das ist eine Frage der vorhandenen Energie Nivaus.

Könnte dir noch zu dem Rest was schreiben, glaub es reicht erstmal.

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Die Kapazitäten werden aber in den nächsten Jahren aufgebaut. Der Status quo kann darüber hinaus auch keine Ausrede sein, das nicht zu tun.

Dennoch ist das alles machbar. Wer das - mit fadenscheinigen Ausreden - bestreitet, leugnet auch, dass Klimaneutralität überhaupt erreichbar wäre.

Was soll „Überdimensionierung“ in diesem Kontext bedeuten? Und auf welche - seriöse(!) - Quelle beziehst du dich?

Es gibt zig seriöse Berechnungen, wie viel PV und Windkraft zugebaut bzw. repowert werden muss, damit die notwendige elektrische Energie erzeugt werden kann.

Über Zwischenspeicherung, Sektorkopplung, Digitalisierung usw. lassen sich weitere Effizienzpotenziale heben.

So langsam muss mal Schluss sein mit den Ausreden.

Wer keinen Energiewende-Pfad ausbuchstabieren kann, der mit hoher Wahrscheinlichkeit mit den Klimazielen konform geht und nicht alles daran setzt Emissionen zu vermeiden, macht sich der gezielten Sabotage des Klimaschutzes mindestens mal verdächtig.

Die „Energierevolution“ muss jetzt angegangen und umgesetzt werden.

Notfalls muss das BVerfG die Regierung ‚einnorden‘.

Der Wirkungsgrad der Wärmepumpe ist hoch.
Jeder, der an ihrer Effektivität zweifelt, hat echt rein gar nichts verstanden.

Derjenige, der mit am schrillsten gegen sie gewettert hat, Herr Lobby-FDP-Schäffler, hat selbst eine.

Man könnte meinen, die Dummheit regiert.

Auf neue Technologien hoffen? Wir haben sie bereits und die CDU ist dabei, Deutschland wieder aus der Weltspitze zu schießen wie bei Solar und Wind.

Ist es nur Dummheit oder Eigeninteresse?

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Weltspitze sind wir schon jetzt nicht mehr.

Andere machen längst vor, wie es besser geht.

Im Übrigen muss man sich auch einfach mal darauf einigen, dass technisch praktikable Lösungen nur dann substituierbar sind, wenn sie bei gleicher Kosten-Nutzen-Bilanz mindestens ebenbürtig sind, was die Emissionsreduktion anbelangt.

Zu Batteriespeichern noch ein Plusminus-Beitrag und ein Grundlagen-Talk mit Maximilian Fichtner, dem Batterie-‚Papst‘ vom Helmholtz-Zentrum Ulm:

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Jap 360 Gw peak sind das Ziel bis 2045.

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…und Langfristig ohne Fossile Energieträger. Auch wenn es dem ex? Arbeitgeber von Fr. Reiche nicht gefällt müssen die Erneuerbaren massiv ausgebaut werden.
Nach dem Kohleausstieg (der in unserer Kontrolle liegt) stehen verschiedene Technologien für die kalte dunkelflaute zur Verfügung

„…„Erst wenn wir Back-up-Kraftwerke, die kurzfristig mit Gas betrieben werden, errichten, dann können wir aus der Kohleverstromung aussteigen. Um dann aber Gasmangellagen zu entgehen, müssen neue Gaslieferquellen oder Wasserstoff erschlossen werden…“

Und wenn das Fracking Gas den gleichen Schaden Anrichtet wie Steinkohle, dann macht es keinen Sinn dafür ein reines Gaskraftwerk zu bauen.

Prof Quaschning hat für die gerneration ticktock ein gutes Video erstellt

Die Erdgaspipelines können einfach sabotiert werden.

Das deutsche Klimaschutzgesetz Klimaneutralität für 2045 vor
Nach dem Sachverständigen Rat müsste es früher kommen um

Das bestehen völkerrechtlichen Verpflichtungen Paris-Abkommen einzuhalten

müsste Deutschland deutlich früher klimaneutral sein

Frau Reiche scheint sich aber nicht um Gesetze oder Wissenschaftliche Empfehlung zu kümmern

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Die Energiepolitik der neuen Regierung ist schon zum Fremdschämen.

Tim Meyer hat kürzlich zu seinem neuen Buch einen Talk gemacht, indem er erklärt, warum der Markt längst entschieden hat.

Demnach hinken wir hierzulande hinterher. Auch auf die Desinformation der Gas-Lobby geht er ein.

Fichtners sehenswertes Batterie-A-bis-Z (s. o.) ist übrigens von heute, also brandaktuell.

Auch noch ganz aktuell:

Wärmepumpe wäre eine Möglichkeit die CO2 Bilanz zu verbessern.

Katharina Reiche lügt hier bewusst oder ist halt todeslost :wink: Inkompetent.

Sie spricht vom Zwang zur Wärmepumpe, den es aber nie gab! Zudem scheint die Regierung keinen Plan zu haben (zumindest ist keiner bekannt):

Katharina Reiche war Vorsitzende der Geschäftsführung von Westenergie, der Verteilnetzbetreiber Westnetz gehört vollständig zur Westenergie

Im Photovoltaik Forum wird von 15 Jahren Wartezeit für einen Speicheranschluss bei Westnetz berichtet

Es Herrscht bei Westnetz ein IT Chaos

Hat Katharina Reiche hier ein Bummelstreik bei der Energiewende durchgeführt oder ist sie in dem gebiet einfach nur todeslost :wink: Inkompetent.
Müsste die Ministerrin nicht ausgetauscht werden?

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Vorhin kam die Meldung, die EU habe sich mit der USA im Zollstreit geeinigt. Die Konditionen haben in mir einen weiteren Gedanken keimen lassen.

So berichtete die Tagesschau, Teil der Einigung sei ein Versprechen der EU Energie (gemeint vermutlich Fracking-Gas) im Wert von 750 Mrd. € zu kaufen.

Was wenn die Gaskraftwerke einfach Teil dieser Einigung sind? Was macht man sonst mit dieser Energie?