Nach dem Podcast „Stromnetzh am Limit und die Gaskraftwerke von Katherina Reiche - mit Werner Götz (TransnetBW)“ werden heute die Kohlekraftwerke als „Feuerwehr“ zum Regeln und für die Dunkelflaute genutzt und sollen in Zukunft durch Gaskraftwerke ersetzt werden die perspektivisch mit h2 betrieben werden.
Ich empfehle den originalen Podcast, da das Skript „gerundet“ wurde. Im original Podcast wird deutlich dass die Reinen Gaskraftwerke eine Sackgasse sind. Seltsam wie der Sinn sich verändert wenn etwas im Niedergeschrieben wird.
Katharina Reiche wollte aber nicht mehr vorschreiben, dass die Anlagen auf Wasserstoff umrüstbar sein müssen. Sie wiederspricht hier der Experten Meinung. ist sie eine Gas Ministerin? Führt uns in die Erdgas Sackgasse. Ihrem ex? Arbeitgeber zuliebe?
„….“Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte 20 Gigawatt an Gaskraftwerken.
Erstmal spontan Ihre Reaktion. Zu viel oder zu wenig?
Genau richtig. Also wir hatten 2023 und wir an der Stelle die Bundesnetzagentur die Frage beantwortet, wie viel Kapazität an flexibler, steuerbarer Leistung brauchen wir? Und die 20 GW haben wir dann als Übertragungsnetzbetreiber auch in der Höhe bestätigt.
Wir sind einen Schritt weitergegangen. Wir haben uns auch die Frage gestellt, wo würden diese Kraftwerke lokal zu positionieren sein? Und haben dort im Ergebnis dann ein Drittel im Norden Deutschlands und zwei Drittel im Süden Deutschland positioniert.
Und wenn Sie die Presse verfolgt haben, Frau Reiche hat gestern exakt diese Aufteilung in den Raum gestellt. Und da sind wir hoch dankbar dafür. Das hat einen rein sachlichen Hintergrund, weil wir diese Kraftwerke nicht nur zur Wirkleistungserzeugung benötigen, sondern eben
auch für systemdienliche Einsatzzwecke….”
Ich nehme an diese Verteilung ist dem Mangelhaften Übertragungsnetz und fehlenden Windrädern in Süddeutschland geschuldet. Transnet BW betreibt dafür eine sehr empfehlenswerte Abb für BW Stromgedacht. Hier einige Infos 
„…“Gaskraftwerke sind natürlich jetzt im ersten Schritt erst mal mit fossilen Erdgas befeuert. Die Neubauten, die wir aktuell sehen, sind aber alle dafür ausgelegt, perspektivisch mit Wasserstoff betrieben zu werden.
Damit haben wir eine Technologie, die im Grundsatz keine Sackgassentechnologie ist, sondern die perspektivisch auch CO2-neutral eingesetzt werden kann.”
Ich glaube da wurde Katharina Reiche nicht richtig verstanden. Sie wollte doch reine Gaskraftwerke? Die Bezeichnung H2ready ist zudem noch nicht eindeutig definiert
Dies müsste nun verbindlich geregelt werden
Kohlekraftwerke werden auch zum Regeln von TransnetBW herangezogen nur macht sich Werner Götz (TransnetBW) Gedanken über das Alter der Kraftwerke „…,“Versorgung, also wenn sie so wollen, die Feuerwehr heute, sind ja diese Kohlekraftwerke und die sind alle aus den 60er, 70er, 80er Jahren und die kommen jetzt eben in einen Alter, wo ich mir wirklich Sorgen mache, ob ich die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit noch auf dem Niveau habe, wie ich es mir eigentlich wünschen würde…”