Schadet die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katharina Reiche dem Standort Deutschland und der Energie Wende? Drehtür Effekt als Motivation?

Um die Zahl mal einzuordnen:
Vor 2022 wurde von Deutschland Gas im Wert von etwa 20 Milliarden Euro jedes Jahr aus Russland importiert. Von der ganzen EU vermutlich noch mal deutlich mehr, aber Deutschland war schon der Haupt-Importeur.

Ich frage mich daher, auf welchen Zeitraum sich diese 750 Milliarden Dollar beziehen… und natürlich, welchen Preis wir dafür zahlen im Vergleich zum früheren „Russen-Gas“. Früher war die Rede von einem etwa 20% höheren Preis. Dennoch: 750 Milliarden sind eine ganze Menge Geld.

Ob Reiche wusste, dass dieser „Deal“ geplant ist, und deshalb so stark auf Gas setzt, können wir natürlich nicht wissen, aber möglich ist das durchaus. Die EU diskutiert ja vermutlich schon lange, was man Trump anbieten kann…

Ich denke es ist sogar sehr wahrscheinlich. Welche Minister wird man wohl in den Verhandlungen in einem Handelsstreit am ehesten involvieren. Ich denke das Wirtschaftsministerium ist da fest gesetzt. Es geht schließlich um Handelsbeschränkungen.

Spannend wäre zu wissen wie Energie definiert ist. Können wir irgendwann H2 aus den USA beziehen? Oder helfen wir ausschließlich der US Fracking-Industrie?

Oder eben einfach irrelevant oder falsch sind. Wenn 99% sagen es ist so und 1% nein es ist so, haben im Normalfall die 99% auch recht. Es ist nicht wie im Hollywoodfilm wo der eine Wissenschaftler als Einziger die tolle Idee hat. Das ist dann eben false balance schnell.

2 „Gefällt mir“

Wir haben doch längst schon Überkapazitäten.

Eine Analyse von Investigate Europe zeigt, dass europäische Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren mindestens 33 Verträge für US-amerikanisches LNG unterzeichnet haben. Davon zehn alleine im vergangenen Jahr. Die LNG-Importe nahm[en] im vergangenen Jahr [2022] um 148 Prozent zu. Das Geschäft ist kein flüchtiges, die Verträge sind häufig auf 20 Jahre ausgelegt.

Im Juni 2023 unterschrieb das deutsche Staatsunternehmen Securing Energy for Europe (SEFE) - ehemals Gazprom Germania - einen 20-Jahre-Vertrag mit Venture Global über den jährlichen Import von Millionen Tonnen LNG aus der CP2-Anlage.

Damit wäre Venture Global der größte LNG-Lieferant für Deutschland und das trotz der problematischen Umweltbilanz. Nach Angaben der Umweltbehörde von Louisiana verstieß die bestehende Anlage seit Inbetriebnahme im Jahr 2022 mindestens 139-mal gegen die behördlichen Auflagen zur Luftreinhaltung.

Das Unternehmen handele „nicht im Einklang mit den Regulierungen im US-amerikanischen Clean Air Act“, sagt Shreyas Vasudevan von der Umweltorganisation Louisiana Bucket Brigade in New Orleans. Und das passiere, um die steigende Nachfrage von Kunden wie Deutschland gerecht zu werden, betont Vasudevan gegenüber der DW.

Noch mehr wäre der Wahnsinn.

2 „Gefällt mir“

Aus dem o.g. “ Das ist eine gute Frage Podcast: Luftnummer Wasserstoff?, 10. Mai 2024”

Alles sehr interessant insbesondere
Ab min 40:24:

“Also sind die Gaskraftwerke doch nicht unsinnig?

Ja, doch schon. Die Kraftwerke, die wir künftig brauchen, sind ganz andere als die heute geplant werden. Ziel der geplanten Gaskraftwerke ist erstmal der Ersatz von Kohlekraftwerken bis zum Jahr 2030 um jeden Preis mit Erdgas.

Fürs Klima ist es aber kaum ein Unterschied, ob du ein Steinkohlekraftwerk oder ein Erdgaskraftwerk mit Frackingas betreibst. Wir vertreiben also die Pest mit der Kohlera, also die Kohle mit Erdgas. Wir verbrennen jetzt schon jedes Jahr durch den Ausbau erneuerbarer Energien immer weniger Kohle.

Die Braunkohleförderung ist inzwischen auf den niedrigsten Wert seit 1920 gefallen, ganz ohne Wasserstoff. Da könnte man es auch einfach mal drauf ankommen lassen.

Und wenn es dann doch nicht reicht?

Dann lassen wir halt die Kohlekraftwerke ein oder zwei Jahre länger laufen. Wenn die dann am Ende nur noch für wenige Stunden im Jahr gebraucht werden, so what, dann kommt ja auch nicht viel CO2 mehr raus. Die heutigen Erdgaskraftwerke werden für viel längere Betriebszeiten geplant.

Die Erdgaslobby wird versuchen, da möglichst viele Betriebsstunden möglichst mit Erdgas rauszuschlagen. Das heißt, wir bauen so neue Hürden für die Energiewende auf. Die bremsen am Ende auch den Klimaschutz vielleicht wieder aus.

Was für[…]”

“…“Also künftig brauchen wir sehr flexible Anlagen, die darauf ausgelegt sind, im Jahr gar nicht so viele Stunden zu laufen. Und die müssen dann ausschließlich kurz direkt mit grünem klimaneutralem Wasserstoff laufen. Und wenn du die Gaskraftwerke genau dafür designs, dann werden sie viel billiger als die geplanten Erdgaskraftwerke.

Das heißt, wir sollten darüber nachdenken, vielleicht gleich den ganzen Schritt zu gehen, als einen Tippelschritt mit teuren Erdgaskraftwerken, wo wir dann vielleicht beim Weitergehen stolpern…”

Dort wird auch nur von wenigen Betriebsstunden gesprochen, die das “”Feuerwehr Kraftwerk” (Kohle) laufen muss. Von daher macht es keinen Sinn ein auf Dauerbetrieb ausgerüstetes Gaskraftwerk auszubauen. Es sei denn man verdient alleine schon dadurch dass eine Erdgasleitung im Boden liegt…

Auch der Auftrag zur Überprüfung der Energiepolitik geht nicht nur an eine voreingenommene Organisation, sondern ist auch noch so formuliert, dass der gesteigerte Strombedarf nicht mit einkalkuliert ist.
Frau Reiche ist schlicht und ergreifend Gasministerin und schadet Deutschland massiv.

Interessant hier Yves Venedey:

1 „Gefällt mir“

Laut Tagesspiegel und bbc sind es Gas, Öl und Kernenergie. Der Zeitraum wohl bis zum Ende von Trumps Amtszeit (Trumps Zoll-Deal mit der EU: Muss die deutsche Wirtschaft zahlen?, EU and US agree trade deal, with 15% tariffs for European exports to America - BBC News).

Es scheint also keine Chance auf H2 zu geben, Aufgrund der drei Jahre ist es aber auch unrealistisch, dass das einen nennenswerten Anteil ausmachen würde.

Neben der langfristigen Klimaproblematik ist es aber auch fraglich wie sinnvoll es ist, eine derart starke Abhängigkeit von den USA einzugehen. Gerade, weil klar ist, dass es kein verläßlicher Partner ist. Wer sagt, dass es nicht in 1,5 Jahren noch mal weitere Forderungen gibt?

Ein Blick auf die EU Importzahlen zeigt, dass die 750 Mrd. $ (heute ca. 640 Mrd. €) 1,7 mal die aktuellen jährlichen Energieimporte sind (Imports of energy products to the EU down in 2024 - News articles - Eurostat). Bei den aktuellen Anteilen der USA in LNG und Öl muss die Abhängigkeit massiv ausgebaut werden. Nur überschlägig anhand der 2024 Werte sind es bei LNG (20 Mrd.) und Öl (~40 Mrd. €) etwas über 60 Mrd. € gewesen. Es besteht also eine Lücke von 460 Mrd. € (ohne Kernenergie). Selbst wenn Kohle noch dazu kommen sollte, ist der Gesamtwert so klein, dass es kaum Einfluss hat.

Persönlich sehe ich diese Summe als illusorisch an. Das wird schlicht nicht zu erreichen sein (außer die Energiepreise explodieren und wir konsumieren weiter wie bisher). Viel schlimmer ist für mich das politische Zeichen, dass es sich weiterhin lohnt in fossile Energie zu investieren.

2 „Gefällt mir“

Reiche ist entweder todeslost :wink: Inkompetent oder sie leitet Mensch bewusst mit falschen Aussagen in die Irre:

Nach Katharina Reiche:

Wie wichtig derartige Gaskraftwerke seien, habe jüngst der Stromausfall auf der iberischen Halbinsel gezeigt, sagte Reiche. Um dies auch hinsichtlich der Kosten realisieren zu können, brauche es „langfristige Gaslieferverträge“ und einen Realitätscheck der Energiewende

Dabei hat der Netzbetreiber einfach schlecht geplant.

Und zumindest die Vorgänger Regierung hatte einen Plan wie das System stabil bleibt (roadmap systemstabilität)
Katharina Reiches Wirtschaftspolitik ist hier von Planlosigkeit geprägt.

Vielleicht hat sie aber auch den Plan durch die Gaskraftwerke den ihrem Ex? Arbeitgeber / Netzbetreiber langfristig Einnahmen zu sichern. Auf kosten der Umwelt und Allgemeinheit

1 „Gefällt mir“

Danke für die Vorlage. Der Börsenpreis für Gas liegt etwa bei 40€ pro MWh. D.h. Die MWh Strom aus dem Gaskraftwerk kostet also alleine Brennstoff bezogen 80 Euro. Da kommen nochmal 20 Euro CO2 Steuer oben drauf. Plus Wartung und Gewinn sind wir vermutlich bei 120 bis 140 € pro MWh.
TCO für große PV liegt bei 40€. LCOS für Battery liegt bei 80€.

D.h. Selbst wenn jede kWh gespeichert würde, ist Strom aus dem Gaskraftwerk immer noch teurer.

2 „Gefällt mir“

Naturwissenschaftlicher Konsens bedeutet, dass eine Theorie durch reproduzierbare Ergebnisse gestützt wird. Wie etwa das Standardmodell der Teilchenphysik.
Das wird solange ausgearbeitet bis es den Anforderungen nicht mehr genügt.
In interdisziplinären Bereichen ist das schwieriger, da viele Variablen eine Rolle spielen. Seriöse Studien arbeiten daher mit klaren Annahmen und Roadmaps, um Zielpfade aufzuzeigen.
Dafür muss man halt ein Verständnis besitzen.

Es gibt nicht 99% sagen das, sowas machen Wissenschafter halt nicht.

2 „Gefällt mir“

Was Herr Sinn völlig abgeht. Wie er immer wieder beweist.

Es gibt aber eine Mehrheitsmeinung und die ist sehr oft auch mindestens in der richtigen Richtung.

1 „Gefällt mir“

Mal zurück zum Thema, persönliche Diskrepanzen bitte ggf per PN klären. :wink:

Bei Amtsantritt hatten viele Medien ja noch die Erfahrungen Reiches in der Wirtschaft in leitender Position als positiv für dieses Ministeramt bewertet.

Was mich zu der Frage führt: sind bei Ministern Vorerfahrungen/ Karrieren in der Wirtschaft (Praxiserfahrung?) vorteilhaft oder eher hinderlich?

Politiker die quasi ohne eigene Arbeitserfahrung direkt nach dem Studium in die Politik gehen und Berufspolitiker werden scheint auch keine wünschenswerte Vorstellung zu sein.

:face_with_monocle:

Gibt es denn konkrete nachweisbare Vorwürfe der Vorteilnahme oder unrechtmäßige Lobbyarbeit gegen Wirtschaftsministerin Reiche?

Nur damit ich die Diskussion hier richtig einordnen kann.

1 „Gefällt mir“

Zunächst einmal ist Unternehmenserfahrung weder vor- noch nachteilig.

Es geht hier schließlich um das Transformationsministerium. Da kann es auch sehr hinderlich sein, in herkömmlichen Mustern, die man von irgendwoher mitgebracht hat, zu denken und entsprechend zu administrieren.

Was man Reiche vorwerfen muss, ist, dass sie Klimaschutz nicht priorisiert, was sie ja auch in mehreren O-Tönen eingeräumt hat.

Der von Experten als weit übertrieben angesehene Ausbau der Gaskraftwerkskapazitäten untermauert die Abkehr vom Klimaschutz.

Dass Reiche für die Gasbranche tätig war und immer wieder im Sinne der Gaslobby agiert hat, ist ‚aktenkundig‘:

Nun sollte es nicht schwerfallen, zwei und zwei zusammenzuzählen.

2 „Gefällt mir“

Das Thema lautet “Schadet die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katharina Reiche dem Standort Deutschland und der Energie Wende? Drehtür Effekt als Motivation?”

Die Geschäftsgrundlage eines Gasnetzbetreibers ist das Gasnetz. Wasserstoff wird für bestimmte Industrie und Backup Kraftwerke Verwendung haben, nicht aber für private Haushalte. Durch die Energiewende fällt die Geschäftsgrundlage des Gasnetzbetreibers weg. Große Energieunternehmen bekommen Konkurrenz durch Prosumer und kleine Energieunternehmen.

Drehtür Effekt Politik/Wirtschaft ist auf Wikipedia gut erklärt.

Daraus …Kritisiert werden bei insbesondere schnellem oder wiederholtem Wechsel zwischen Politik/Ministerien und Wirtschaft einerseits auftretende Interessenkonflikte

Mit dem vorantreiben der Energiewende würde Reiche ihrem Ex? Arbeitgeber einen Großen Teil der Geschäftsgrundlage entziehen. Hier bestehen zu große Interessenskonflikte. Ihr handeln bestätigt dies m.E. in diesem Zusammenhang.

Sie war als Staatssekretärin für Gesetze mit verantwortlich die unsere Marktführer in der Photovoltaik verschwinden haben lassen.
Dokumente die ein in Aussicht stellen von Positionen für das erlassen von Gesetzen belegen liegen aber nicht vor.

Der o.g. Wechsel hat zumindest ein Geschmäckle:

1 „Gefällt mir“

Die CAPEX für Batterien beinhalten keine Netzanbindung. Nutzbar sind nur ca. 70 % der Kapazität bei ~88 % Round-Trip-Wirkungsgrad. Ein fairer Vergleich wäre daher ein intelligentes Netz mit PV/Wind, steuerbaren Verbrauchern und Speichern – nicht Batterie vs. Gaskraftwerk. Gaskraftwerke bieten derzeit unersetzbare Vorteile: schnelle Regelbarkeit, Blindleistung, Primärreserve. Netzausbau und Steuerung sind dafür noch nicht ausreichend entwickelt. Also hingt der vergleich.

Ich finde die Lösung nicht ideal, ich würde aber auch Batterien nicht gegen GuD ausspielen.

Das ist deine Meinung, die ist legitim.

Ich würde sagen die Mehrheit ist ein Fähnchen im Wind wie die Politik, aber auch das ist eher subjektiv. Ich persönlich kenne die Mehrheit nicht und würde sowas nicht sagen.

Man kann Sinn für viele Irrtümer (Prognosen, die sich im Lichte der Realität als Nonsens herausgestellt haben, z. B. hohe Arbeitsplatzverluste durch Einführung eines Mindestlohns) kritisieren, aber hier geht’s ja um Klimapolitik.

Daher zitiere ich mal aus der Wikipedia:

In seinem Aufsatz Buffering Volatility kam Sinn 2017 zum Ergebnis, dass es trotz der Reduktion des Speicherbedarfs durch einen vollständigen Stromverbund von den Alpen bis nach Norwegen nicht möglich sei, mehr als einen Marktanteil von 50 % für Wind- und Solarstrom zu erreichen, wenn man die Pufferung durch Pumpspeicherkraftwerke vornehme und auf eine Abregelung der den Verbrauch überschießenden Stromspitzen verzichte. Wissenschaftler des DIW kritisierten Sinns Ausführungen im selben Fachjournal und bescheinigten ihm unter anderem bei seiner Methodik implizite Annahmen getroffen zu haben, die erhebliche Auswirkungen auf die Ergebnisse hätten. Deshalb wichen seine Ergebnisse von anderen Studien zum Thema ab. Dabei replizierten die Wissenschaftler Sinns Methodik, ohne aber bestimmte Prämissen von Sinn zu übernehmen, was die Ergebnisse laut den Autoren deutlich veränderte. So führe z. B. Sinns Prämisse, im Widerspruch zum etablierten Forschungsstand gänzlich auf Abregelungen zu verzichten, zu einem deutlich überhöhten Speicherbedarf, da unter dieser Annahme jede einzelne kWh Wind- und Solarstrom gespeichert werden müsse. Dies führe unter anderem dazu, dass seine Ergebnisse bezüglich des notwendigen Ausbaus von Stromspeichern, um ein bis zwei Größenordnungen über den Ergebnissen anderer Studien lagen. Tatsächlich sei es aber wirtschaftlicher, einen Teil erneuerbarer Erzeugungsspitzen abzuregeln als sie gänzlich zu speichern. Dadurch sei es möglich, mit viel weniger Speichervolumen auszukommen. Die Autoren kommen in ihrem Fazit zu dem Ergebnis, dass „der Bedarf an elektrischen Energiespeichern den weiteren Ausbau variabler erneuerbarer Energien nicht begrenzt“. Sinns von einer Vielzahl anderer Studien abweichende Ergebnisse kämen deshalb zustande, weil er nur „corner solutions“ berücksichtige, d. h. entweder gar keine Speicher ansetze, was zu massiven Abregelungen führe, oder überhaupt keine Abregelungen zulasse, was wiederum zu einem sehr hohen Speicherbedarf führe. Kosteneffizient sei jedoch die Kombination verschiedener Möglichkeiten. Zudem betonen die Autoren, dass der Bedarf an Stromspeichern weiter gesenkt werden könne, indem weitere Flexibilitätsoptionen wie die Kopplung des Stromsektors mit dem Wärme- und Verkehrssektor oder die Erzeugung von Wasserstoff genutzt würden.

Entscheidend ist hier: „von einer Vielzahl anderer Studien abweichende Ergebnisse“!

Der weitere Kontext zeigt auf, wie unseriös Sinn arbeitet.

3 „Gefällt mir“

Die Reinen Gaskraftwerke sind der Garant dass die Erdgasnetze langfristig den Netzbetreibern wie Westnetz und co. als Einnahmequelle zur Verfügung stehen.

Wenn Kraftwerke mit Wasserstoff betrieben werden, braucht man das Erdgasnetz in Zukunft nicht mehr

Dies könnte das Handeln von Katharina Reiche erklären. Sie möchte ja ihrem Ex? Arbeitgeber nicht die Geschäftsgrundlage entziehen. Sie handelt nicht neutral.

Nachtrag 29.07.2025: westnetz arbeitet an einem lokalen Wasserstoff Netz. Eine Anschluss an das Wassstoff Kern Netz besteht momentan nicht geplant (wird aber angestrebt). Evtl würden Wasserstoff Kraftwerke zunächst am Kern Netz gebaut werden. Damit hätte westnetz schlechte Karten. Hier liegt die Vermutung nahe, dass Reiche hier ihren Ex? Arbeitgeber schützen will

Der Einzige Vorteil ist, das Gas ein Langzeitspeicher ist, dessen Klimaschädlichkeit (Methanemission beim Fracking usw.) sich nicht im CO2 Zertifikat niederschlägt. Da muss man sich mal ehrlich machen :grin: (frei nach Katharina Reiche :smirk:)

Kohle wird jetzt zum regeln und als langzeitspeicher genutzt und putin kann da auch mal ein Anker drauf werfen, das macht nix (im Gegensatz zur Pipeline) Nachteil: die reellen co2 kosten falllen an und man braucht keine Gasleitung an der Westnetz und co langfristig verdient.

Wasserstoff. Momentan sehr Teuer, später eventuell doppelt so teuer wie Erdgas. Wahrscheinlich nur für Industrie und die Verstromung in der Kalten dunkelflaute. (Netzbetreiber müssen ihr Erdgasnetz abschreiben und schicken eventuell Politiker ins Rennen, die das verhindern sollen) Keine CO2 kosten

10% an ‹Netzunterstützende› Umrichterstabilisieren das Stromnetz genau so gut wie bisherige Kraftwerke. Am Besten mit Akkus Einsetzen, die sind momentan schon hoch wirtschaftlich

1 „Gefällt mir“

Wir hatten es schon mehrfach in anderen Threads, aber was du hier machst ist einfach unseriös und wissenschaftsfeindlich @Tris, auch wenn du im Ergebnis zum richtigen Ergebnis kommst.

Wissenschaft ist, wie schon mehrfach erklärt wurde, kein Beliebtheitswettbewerb und ein Wissenschaftler liegt nicht automatisch falsch weil 99% der Wissenschaftswelt seine Idee nicht teilt. Im Gegenteil, fast jeder großen Revolution in der Wissenschaft ging eine Phase voraus in der die Masse gesagt hat

Das widerspricht den Lehrbüchern. Oder der anerkannten Fachmeinung. Das ist totaler Unsinn und muss falsch sein.

Es ist geradezu das Wesen von Wissenschaft ausgetretene Pfade zu verlassen und nach dem Neuen und Ungedachten zu suchen.

Man sollte Sinn daher nicht ablehnen weil 99% der Wissenschaftler zu anderen Ergebnissen kommen. Man kann und muss jemanden wie Sinn ablehnen weil seine Prämissen zweifelhaft sind und die Argumente der 99% (die vermutlich eher 90-95% sind) einfach überzeugender sind.

1 „Gefällt mir“