Ich bin wirklich erschrocken darüber wo wir gerade in der öffentlichen Debatte stehen. Nicht, weil Merz diese „Stadtbild“ Aussage getätigt hat. Nichts anderes habe ich von ihm erwartet. Aber wie das Ganze öffentlich debattiert wird erschreckt mich:
Hier wird eine Soziologin zitiert: „Das Problem mit dem Begriff „Stadtbild“: Er greift ein unklares Gefühl der Fremdartigkeit und der Angst auf, ohne genau zu beschreiben, was damit gemeint ist. Der Begriff fungiere als beschönigender Code für „die sichtbare Anwesenheit von Menschen, die als nicht-deutsch oder nicht-weiß wahrgenommen werden, und zwar unabhängig von ihrer tatsächlichen Staatsbürgerschaft“
Brauch es dafür wirklich eine Soziologin um diese Einschätzung rauszugeben?
Oder die Fraktionsvorsitzende der Grünen „„Es wäre auch Zeit für ein bisschen mehr Anstand, Herr Merz“, sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. Merz’ Satz sei verletzend, diskriminierend und unanständig.“
Mehr fällt der grünen Fraktionsvorsitzenden nicht ein? Ich bin fassungslos!
Wenn Frau weidel oder sonst irgendwer von der AfD so einen Satz gesagt hätte, hätten alle sofort gewusst wer oder was damit gemeint ist. Wenn Merz das sagt, muss die tagesschau das „analysieren“ was er damit gemeint haben könnte und schaut in die Kriminalstatistik.
Wer wundert sich noch darüber dass es noch keinen AfD Verbotsantrag gibt wenn der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland deren Vokabular benutzt (bspw. „Die kleinen Paschas“) und damit auf ganzer Linie durch kommt? Der Bundeskanzler beleidigt einen Teil der Bürger des Staates an dessen Spitze er steht und die tagesschau analysiert die Aussage, was er damit gemeint haben könnte. Wow.