LdN492: Die Protesterzählung nimmt AfD Wählern die Verantwortung ab

Du sagst es ja, es muss hart verhandelt werden, um den Koalitionspartner davon zu überzeugen gewisse Entscheidungen mitzutragen, die ihm eigentlich komplett gegen den Strich laufen. Und da wird dann halt auch mal in den sauren Apfel gebissen, und ein Projekt des anderen mit dem grössten Widerstreben unterstützt, nur damit danach hoffentlich der andere auch ein eigenes Projekt (widerstrebend) unterstützt.

Damit ist aber auch klar, dass diese Partei, dieses Paket ohne den Zwang in der Koalition zu verbleiben, niemals unterstützt hätte. Und der Juniorpartner in der Koalitieon hat typischerweise nehr solche sauren Äpfel zu akzeptieren, als der Koalitions-Leader.

( Bei Projekten, bei denen beiden Einverstanden sind, gibts ja nichts zu verhandeln. Das macht man einfach.)

Ich wiederum finde es persönlich ziemlich bequem, hier unter „Kommentare zum Podcast“ vom hohen Ross herab gute Ratschläge zu geben, die in der hier diskutierten Folge von den Hosts genau so herausgearbeitet worden sind: Probleme stellen Inhalt und Kommunikation dar. Und genau das schreibt auch Tris. „Einfach nur ein Kommunikationsproblem“ und sonst nichts hat hier keiner geschrieben. Was glaubst du denn, worauf

abzielt, wenn nicht auch auf die Inhalte? Sollen die Politiker sich unters Volk mischen, um dessen Mundart zu erlernen oder um Krankheitserreger auszutauschen, oder was mag Tris wohl damit gemeint haben?

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Ja und das gilt für alle Beteiligten, also auch für die Partei, die den Regierungschef stellt.

Was würdest Du davon halten zumindest beides zu tun? Sowohl die Kommunikation als auch die politischen Inhalte als auch der Kontakt zu den Wählern wird - nicht nur in den neuen Bundesländern - als unbefriedigend empfunden. Ich habe hierzu noch einen alten Thread im Forum gefunden:

Ist ja alles ein bisschen Murmeltiertag hier…

Diesen Punkt halte ich für valide:

Und genau das wurde auch in Interviews von Bürgern Sachsen-Anhalts bemängelt und belächelt, da man sie wohl unterschätzt hatte.

Der AfD muss man leider zugestehen, dass sie alles was mit Bürgernähe zu tun hat, besser macht als alle anderen Parteien.

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Ich bin der Überzeugung, genau das ist der Punkt. Es geht nicht um Ideologien, sondern um Disruption ohne Rücksicht auf Verluste. Und genau das macht eine adäquate Reaktion bzw. eine Antwort auf das Ergebnis so schwierig. Wenn das Ziel einer Wahlentscheidung Zerstörung des Status Quo ist, dann kannst Du nicht mit Argumenten kommen, deren Prämisse es ist, das der Status Quo erhaltenswert ist. Wenn Wählende an einem Punkt sind, an dem sie sagen, dass sie so angepisst sind, dass sie lieber alles kaputt schlagen als dass sie die Mühsal des demokratischen Prozesses auf sich nehmen, dann sind wir, fürchte ich, jenseits der Antworten auf politischer Ebene.

Das bedeutet imho nicht, dass irgendwer aus der Verantwortung entlassen wird. Zerstörung des Systems ist dumm, gefährlich und nimmt in Kauf, dass diese Verbrecher unsere Zukunft und die unserer Kinder drastisch beschädigen. Jeder kann das sehen. Und in dem Sinne ist auch jeder verantwortlich. Aber wenn fast die Hälfte der Wählenden so priorisieren, dass ihnen das egal ist, dann hab ich nix von dieser Erkenntnis. Solange ich mit im Auto sitze, ist es egal, ob der Fahrer, der mit Vollgas auf die Wand zufährt, das tut, weil er glaubt, dass ihn das irgendwo hin bringt oder weil er die Wand kaputt machen will. Und ich werde den, der die Wand zerstören will nicht vom Kurs abbringen, indem ich sage dass Wände eigentlich toll sind und dass man sie ja auch in anderer Farbe streichen könnte.

Ich zumindest bin ratlos.

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Zitat Ulf: 44:04 „Die Menschen sehen einfach nicht mehr ein warum bei ihnen gespart werden soll. […] Die Menschen sehen es gibt hier ein paar Tausend Menschen die werden immer reicher. Sie sehen man kann 100 Millionen steuerfrei erben indem man sich arm rechnet. […] Sie sehen auf der anderen Seite, dass man mit einer ernst gemeinten Vermögensteuer 50 MIlliarden im Jahr einnehmen könnte“

Mein Umfeld in Hessen und auch in Sachen-Anhalt was AFD wählt redet nie über Reiche. Dort ist das Narrativ ausnahmslos:
Menschen kommen hierher und kriegen alles geschenkt und ich muss für alles arbeiten und am Ende reicht es kaum. Und nachts kann man auch nicht mehr nach draußen.

Wenn ich dort das Thema Erbschaftsteuer und Vermögensteuer erwähne wird direkt abgewunken, weil überhaupt kein Verständnis für das Problem da ist. Ich teile diese These also aufgrund meiner Erfahrungen nicht. Ich glaube der Diskurs wurde so weit weg von diesen Themen gelenkt, dass in Teilen der Bevölkerung gar kein Bewusstsein mehr für die eigentliche Ungerechtigkeit vorhanden ist. Ich teile aber die Einschätzung, dass das (größtenteils) nur ein Symptom und nicht die Ursache ist.

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Ich frage Dich lieber mal direkt, als denjenigen „Vorort“ und bitte gleich um Vergebung, falls Dir die Frage hier irgendwo schon gestellt wurde:

Hier im Forum sehr stark vertreten und „untermauert“ war die Ansicht, das AfD-Wähler und Rechtsextreme vor allem ihrer fremdenfeindlichen Einstellung wegen der AfD zugewandt wären. Nun zeigte sich nach der Wahl, dass das Thema Migration eher unter „ferner liefen“ als Wahlgrund angegeben wurde. Darüber zeigte Chrupalla selbst sich im Interview bei Markus Lanz überrascht.

Kannst Du das einordnen?

Ich finde es höchst merkwürdig, dass es immer noch so viele Spekulationen - ganz besonders aus der Ferne - über die Gründe des AfD Zulaufs gibt.

Ich finde den Vergleich mit den USA sinnvoll und zielführend, da man hier live und von außen beobachten konnte und kann, wie stark und gegen jede Realität ein Hass-Kult (und nichts anderes sind alle Far-Right-Movements) mit dem Narrativ der eigenen In-Group gegen den Rest der Welt, Erfolg haben kann, ohne dass es dafür nur einen vernünftigen Grund gibt. Aber man kann auch sehen, dass es Kipppunkte gibt, ab denen das Nicht-Liefern der gerade gewählten Hass-Regierung zum Umdenken führt. Trump ist aktuell so unbeliebt wie nie ein Präsident zuvor. Der Preis allerdings, der bis jetzt gezahlt werden musste ist im Grunde unermesslich und ein ähnliches Szenario für Deutschland um jeden Preis zu vermeiden.

Ich glaube, dass all die Analysen, die wir anstellen und lesen im Grunde am Kern der Sache vorbei gehen. Ja, die Leute sind zu großen Teilen xenophobe, misogyne, autoritäre Charaktere. Aber das waren sie schon immer. Was sich geändert hat und zwar in allen Ländern, ist die Medienrealität, die die Menschen konsumieren.
Niemanden, der 4 Stunden am Tag Inta, TicToc und seine Telegram Gruppe verfolgt und dort nonstop Messermigraten, Staatsversagen und Anti-Woke-Content vorgesetzt bekommt, ist für eine andere Realität empfänglich.
Und diese Medienrealität wird von Menschen kontrolliert, die direkt davon profitieren, dass die von @vieuxrenard angesprochene Unzufriedenheit mit vielen anderen Themen eben nicht in Richtung „Tax the Rich“ kanalisiert wird. Im gesamten Westen sind die Bevölkerungen relativ unzufrieden. Und die zwei Ideen die auf der Straße liegen sind „Milliardäre enteignen“ und „Migranten und Woke sind Schuld“. Es fällt nicht schwer sich vorzustellen auf welcher Seite diejenigen stehen, die (Social) Media besitzen.

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Hey ihr lieben,

Ich finde eure Analyse zur Migrationspolitik, dass AfD-Anhänger den Rückgang als Fortschritt feiern müssten, greift zu kurz. Die Rhetorik die man an sehr vielen Stellen vorfindet ist ja das berühmte Bild vom angeblich vollen Bot. Um bei dem Bild zu bleiben, ist ein Rückgang des Zuzugsa ja aber nur eine weniger schnelle Verschlechterung des Ist-Zustands. Das Bot bleibt ja in deren Wahrnehmung trotzdem noch „voll“.

In sehr vielen Nachwahlumfragen zeigt sich diese Wahrnehmung ja auch in diversen Aussagen. Für viele spielt hier das extrem Menschenverachtende Konzept der AfD millionenfach zu deportierten („Remigration“) eine wichtige Rolle. Das geht mir bei euch ziemlich unter. Ja viele haben sicher zusätzlich eine berechtigte Kritik an bestehenden realen Problemen. Aber das würde wahrscheinlich kaum anders aussehen, wenn man sich bei anderen Parteien umhört. Der Unterschied ist aber eben, dass nur die AfD verspricht zur Not alles was nicht seit zich Generationen hier lebt zur Not mit Gewalt zu „remigrieren“.

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Bezieht man die Rekordwahlbeteiligung ein, wählten 34 % der [wahlberechtigten] Sachsen-Anhalter:innen die rechtsextremistische Bestrebung AfD.

Trumps Favorability (trotz all des Wahnsinns, den er verbricht):

Sein Approval:

[Ein gutes Drittel der erwachsenen US-Bürger:innen ist also ‚lernresistent‘.

Warum sollte das hierzulande anders sein?]

Ob AfD-Propaganda oder ‚Alternativmedien‘, beides wird nicht verschwinden und kann nicht verboten werden.

Das ist ein weiterer Grund, warum sich einstellungsmäßig nichts ändern wird.

Robert Misik schreibt zutreffend:

Theodor W. Adorno hat in einer Ära ohne solche Empfindsamkeiten, Jahrzehnte nach den „Studien über den autoritären Charakter“ in der 60er-Jahre-Bundesrepublik davon gesprochen, dass das Individuum, das den Autoritären nachläuft, „ähnlich wie in einer bestimmten Form der Geisteskrankheit, nämlich in der Paranoia“ gefangen ist und in einen Zustand gerät, in dem die „Aggression kein Ende“ nähme.

Und wirklich niemand kann mehr behaupten, von nix gewusst zu haben:

Wenigstens ziehen Einzelne Konsequenzen:

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Knapp 0,6 Mio. Zweitstimmen für die AfD bei 2,1 Mio. Einwohnern ergibt etwa 27% - die Wahlbeteiligung spielt bei dieser Rechnung keine Rolle.
Aber was haben Umfragewerte zu Trump aus den USA damit zu tun?

Die zeigen, dass auch jemand, der so vollständig scheitert, wie Trump, eben nicht dazu führt, dass er sich selbst komplett entzaubert (von seiner Ideologie ganz zu schweigen). Bezog sich auf ein vorigen Post der den Bezug zu den USA hergestellt hatte, denke ich.

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Schöne, extreme Beispiele, von denen ich aber nicht sprach (#Strohmann).

Nur weil meine Wahrnehmung nicht mit deiner übereinstimmt, heißt das nicht, dass sie falsch ist oder ich unter einem Stein lebe, wie du hier annimmst. Empirische Studien belegen, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung eine Verengung des Debattenraums wahrnimmt ( Meinungsfreiheit: Nur 40 Prozent der Deutschen glauben, Meinung frei äußern zu können | DIE ZEIT). Deine Replik ist für mich Teil des Problems und zeigt, wie unterschiedlich und verhärtet die Bewertung dieses Sachverhalts mittlerweile ist.

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Das kann ich zu 100 % bestätigen. Woran das liegt? Sicherlich auch an gezielten Diskursverschiebungen.

Daneben sind Themen wie die Erbschafts- oder Vermögenssteuer für die meisten Menschen aber auch weitaus abstrakter. Die monatlichen Abgaben vom eigenen Lohn hingegen sind schwarz auf weiß auf dem Gehaltszettel sichtbar. Die gefühlte Querfinanzierung von Menschen, die vermeintlich nicht arbeiten, wird einem unter die Nase gerieben bzw. ist auch nicht schwer zu logisch nachzuvollziehen.

Am Ende geht es den Menschen gar nicht nur um die nackten Summen, sondern vor allem um ihr tief sitzendes Gerechtigkeitsempfinden.


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Gestern bei Lanz (ab 0:30:00 [1]): Stern-Journalist Julius Betschka hat in Halberstadt mit einem CDU-Lokalpolitiker gesprochen, einem Konservativen alter Schule. Die haben Industrie in die Region gebracht, die Flüchtlingsunterkünfte sind fast leer, durch die Innenstadt führt jetzt eine schöne neue Straße. Und dann:

Die ersten Reaktionen darauf waren: … „da haben sie ja für unsere ‚Fachkräfte‘ mal wieder was tolles gemacht, hier in unserer Stadt.“ … Er hat das so als Beispiel genommen, dass viele Menschen überhaupt nicht mehr über Ergebnisse von Politik … reden wollten, sondern es war so eine grundsätzliche Anti-System-Haltung, wo man als … Politiker überhaupt nicht mehr ins Gespräch gekommen ist. … Der Harz, da ist die CDU so konservativ wie nirgendwo sonst in Deutschland, … und die werden dort als Linke beschimpft.

Im Weltbild dieser AfD-Wähler ist eine objektive Verbesserung ihrer Lebensumstände nichts wert, weil davon ja auch Andere profitieren könnten. Dabei ist die Wortwahl ‚Fachkräfte‘ auffällig [2]. Die richtet sich ja nicht nur gegen die Leute an sich, sondern auch gegen die, die das Wort im Ursprungssiinn benutzen und ganz grundsätzlich gegen die, die Sachsen-Anhalt vorrechnen, dass eine alternde und schrumpfende Gesellschaft aus sich selbst heraus einfach nicht mehr genug Leute für eine funktionierende Infrastruktur stellen kann.

Die sehen, dass die Jungen wegziehen, dass Ärzte in Rente gehen und nicht ersetzt werden, das Supermärkte schließen und Busse nicht mehr fahren. So kann es ja nicht weitergehen, aber ändern darf sich auch nichts, weil ihnen die AfD sagt, dass da eh nur „Kopftuchmädchen und Messermänner“ kommen [3]. Da gibts subjektiv keinen guten Ausweg, das erzeugt Wut, aber wenn dann die Politik mal was Positives leistet, greift die kognitive Dissonanz, und der CDU-Mann wird als Linker beschimpft, der das ja nur für die Anderen gemacht hätte: für die Ausländer, oder, genauso schlimm, für die Leute, die Migration nicht ebenso ablehnen wie sie.

[1]

[2] In rechten Kreisen (zum Beispiel Tichys Einblick, Hyperlink spare ich mir) auch gerne im abfälligen Dreiklang „Fachkräfte“, „Goldstücke“ und „Bereicherer“, das ist nicht bloß Fremdenhass, da schwingt immer Hass und Verachtung mit für wahlweise Brüssel oder Berlin, oder die da oben, die Eliten oder das System, die Bezeichnungen sind da ja austauschbar.

[3] Weidel-Einspruch gegen Ordnungsruf mit 549 Stimmen abgelehnt - Deutscher Bundestag

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An was hast du denn gedacht, wenn du von Merkmalen sprichst, die die AfD von den etablierten Parteien in toto unterscheidet? Und wie kann man ausgerechnet diese Merkmale – das Verhältnis zur Verfassung und zur EU – ausblenden, wenn es um die Unterscheidung der AfD und den etablierten Parteien geht?

„Strohmann“ ist kein Zauberwort, das man in jeglichem Zusammenhang bringen kann, und dann hat man gewonnen :wink: Mit deiner Logik könnte man auch sagen, dass der Stein ein Strohmann sei, weil ich von keinem Stein gesprochen habe.

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Du hast doch deinerseits die Wahrnehmung von @unterwegsimfreien.de für nicht nachvollziehbar erklärt und das einzig mit deiner eigenen Wahrnehmung begründet. Ich finde es nicht besonders überzeugend, anderen vorzuwerfen, was man selber tut.

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Weil ich selten die Gelegenheit habe, will ich Merz einmal ausdrücklich dafür loben, dass er in der heutigen Debatte endlich mal alle Illusionen abgestreift und in aller Klarheit benannt hat, dass „Remigration“ genau eine Bedeutung hat: ethnische Säuberungen. Wenn er das so sieht, muss er eigentlich ein Verbot einer Partei versuchen, die genau das als zentrale Forderung erhebt.

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Ja wenig überraschend. Wie ich oben schrieb: Witze über Juden werden nicht mehr jovial weggelächelt.
Als Linker in Bayern war mein Debattenraum schon immer eingeschränkt. Über manche Themen wird eben nicht gern gesprochen. Nun trifft es auch Themen, die in der Mitte bisher weitgehend akzeptiert waren, aber eindeutig rechts konnotiert sind. Willkommen in meiner Welt.

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