Ich weiß nicht, ob das stimmt. Bei mir sicher ![]()
Aber der Tonfall gefällt mir trotzdem nicht…
Ich bin nicht auf und auch nicht mit Mastodon im Fediverse, das ist nur eine von vielen Softwares dafür.
Was begrenzt, ist die eigene Faulheit und fehlenden Verknüpfung.
Bist du nicht aktive, ist es das Fediverse auch nicht zu dir.
Wie viele Timelines du haben willst, kannst du mit der Auswahl der Zugangssoftware beeinflussen.
Die Frage ist, ob wirklich so viele Menschen diese Art von Algorithmus der Personalisierung a la TikTok und Instagram vorziehen.
Das ist eien Frage der Betrachtung. Wir haben jetzt eine ganze Generation von usern, die sich in den Konzerndiensten haben konditionieren lassen und auf Dopamin sind. Die verhalten sich wie süchtige und klar wollen die mehr davon, weil sie sich wie abhängige verhalten. Dazu gibt es genügend Studien, die das klar beweisen und auch das die Konzerne ihre Dienste genau deswegen so bauen.
Das Fediverse und seine Dienste haben sich genau deswegen dazu entschieden, so etwas nicht einzusetzen.
bei deiner Betrachtung fehlt ein entscheidender Punkt.
Niemand muss sich im Fediverse der Gewalt ausgebrannter Admins unterwerfen. Du hast die Wahl, und das ist mehr als dir bei Konzerne bleibt.
letztlich hast du sogar die Wahl, deine eigene Instanz zu hosten oder hosten zu lassen. Diese Wahl hast du nirgedn wo anders. Und dann geht deine Instanz nur dann den bach runter, wenn du es willst.
Was die “Verantwortung” bei dir belässt, aber das sind viele gar nicht mehr gewohnt, selber verantwortlich zu sein.
Ich weiß nicht, ob das stimmt. Bei mir sicher
kannst du das noch mal anders fomulieren, ich verstehe das nicht?
Was den Tonfall angeht, das kann man auch so sehen, das es schwierig ist (sorry, jetzt wird es polemisch), sich mit Blinden über Farbe zu unterhalten.
Und so sieht die Unterhaltung hier aus, ich sehe da kaum Wissen um das Fediverse aber massig Meinungen zu Mastodon. Was eben nicht das gleiche ist
Naja. Ich bin in diesem Sinne blind.
Aber das anderen so pauschal vorzuwerfen ist schon schwierig. Bei vielen stimmt es sicher nicht. Und andere mögen auch nicht besserwisserisch abqualifiziert werden. Das geht auch sicher anders.
Interessanter Aspekt, danke.
Dass Mastodon eine Nische besetzt und da auch aller Voraussicht nach nicht rauskommt, sehe ich auch so.
Dafür müsste halt die breite Masse vsrstehen, dass sie ein faschistisches Netzwerk aus einem faschistischen Staat unterstützen, und dagegen etwas tun wollen. Und selbst dann wechseln manche nur zu Konkurrenten wie Blue-sky, bei denen eine ähnliche Struktur herrscht (die Behauptung der Dezentralitat ist bei Blue-sky deutlich widerlegt - zumindest in der Praxis)
Nur wenn man dezentrale Strukturen setzt, kann man sich langfristig gegen zu starke Machtzentralisierung aufstellen.
Also erstens ging es der Lage um eine Alternative zu Twitter und zweites wäre ich mir da auch nicht ganz so sicher, was das „erst recht weit voraus“ angeht, siehe z.B. https://nostrapps.com
Aber was ist denn jetzt mit dem Mastodon-Server, der unerwartet plötzlich dauerhaft offline geht, exploited oder hostile wird?
Ja du hast die Wahl und kannst komplett dein eigenes Ding machen. Die meisten wollen das aber nicht, die wollen sich anmelden und Freunden und Familie lustige memes schicken.
Was die “Verantwortung” bei dir belässt, aber das sind viele gar nicht mehr gewohnt, selber verantwortlich zu sein.
Ähm ok. Verantwortung bedeutend eben auch Aufwand.
Wenn ich einen Passwortmanager benutzte, kann ich den bei einem Onlineanbieter nutzen oder auf meiner Festplatte zuhause. Beides hat seine vor und Nachteile, aber wenn du die Verantwortung hast, musst du auch für Backup und Ersatz sorgen. Das ist am Ende einfach eine Abwägung
Hallo,
eine Fediversealternative zu Instagram nennt sich PixelFed.
Instanz des Entwicklers: https://pixelfed.social
Ich denke, es ist wie bei E-Mail-Anbietern: Am Anfang gab es unzählige. Nicht alle haben sich gehalten. Wer seine E-Mail bei einem Anbieter hatte, der verschwunden ist, musste umsteigen, was ärgerlich war. Das Problem hat sich erledigt: Der Markt hat sich eingependelt. Die Menschen gehen zu einem Anbieter, der ihnen zusagt, fragen eine Freundin oder folgen der Masse. So könnte es bei Mastodon ebenfalls laufen. Wenn ein Mastodon-Server kippt, ist das ärgerlich. Aber weniger ärgerlich als wenn eine ganze Plattform kippt, wie bei Twitter, als daraus X wurde. Ob Nostr besser ist, kann ich mangels Ahnung nicht einschätzen. Um sich zu beweisen, müsste Nostr in Schwung kommen, um zu einer realistischen Option zu werden.
Ich schmiere mir am liebsten Nutella aufs Brot, dabei ist es meistens nicht mal Nutella.
So geht es glaube ich jedem, der hier in einem Strang landet, der privates oder berufliches Fachwissen tangiert. Es gibt dann zwei Möglichkeiten: es driftet in eine Fachdiskussion ab und die anderen gehen oder lesen interessiert und schweigend mit (was mir für einige Energie-- und Wärmethemen hier zu gelten scheint) oder man findet sich damit ab, dass man nicht zu sehr in die Tiefe gehen kann, da man eben nicht in einem Fachforum ist.
In beiden Fällen kommt man nicht umhin, sich auf das Niveau der Blinden zu begeben, sollen sie ja zumindest in der Lage sein, der Fach-Diskussion zu folgen, auch wenn sie schon nichts mehr beisteuern können.
Das fiel mir nicht zum ersten Mal auf und das hätte heute mein erster Beitrag sein sollen. Doch besser als Du hätte ich das nicht gekonnt.
Also, danke Dir und ans Lage-Team: Bitte nicht mehr zwitschern, sondern tröten.
Nein, wenn du auf das Niveau der “Blinden” runter gehst, ist es vorbei. Vielmehr müssen die Blinden lernen, wieder Farben zu sehen und zu erkennen.
Wenn man als Gesellschaft weiter kommen will, geht das Niveau an den “dümmsten” anpasst, sondern man muss eher versuchen, die auf ein höheres Niveau zu bringen. Und so ist es auch mit dem Fediverse. Statt falscher Fakten zu verbreiten, sollten viele versuchen das andere Netzwerk zu verstehen und damit auch die Möglichkeiten dieses Netzwerk erkennen.
Wenn man begreift, das man mit der Auswahl des Dienstes/Software (Friendica, Mastodon, Pixelfed, Misskey usw.) nur für sich allein die Auswahl trifft, was ich in diesem Netzwerk machen kann und welche Optionen ich dadurch habe. Letztlich ist es egal, welche Software ich benutze, ich kann mich trotzdem mit allen anderen austauschen, egal welche Software der andere Kontakt benutzt, denn sie sind alle Teil eines Netzwerkes.
Das auf nur Mastodon zu verkürzen ist und bleibt falsch und das aus ganz vielen Gründen.
Diese Anspruchshaltung funktioniert einfach nicht. Es ist das gleiche „Problem“ wie bei so einigen anderen Entwicklungen aus dem Open-Source-Umfeld: Die Menschen, die diese Projekte initiieren und zuerst damit in Berührung kommen, können sich kaum vorstellen, wie wenig Interesse die meisten anderen Personen an den technischen Details haben.
Ja, das Fediverse ist eine super Sache und sollte mehr Verbreitung finden. Es hat aber keinen Anspruch darauf. Es gibt keine Verantwortung oder Verpflichtung der Gesellschaft, sich damit zu befassen. Wenn es also für die meisten subjektiv zu irrelevant oder unübersichtlich ist, dann ist das faktisch so.
Open-Source Software (das Fediverse zählt dazu) hat oft sehr gute oder sogar bessere Funktionalität. Im Endeffekt kann sie aber nur durch bessere Kommunikation und Nutzerfreundlichkeit gewinnen.
Es wäre sicherlich ursprünglich besser gewesen, in einem Nebensatz zu erwähnen, dass das Fediverse mehr als nur Mastodon ist. Im Endeffekt ist Mastodon aber das Aushängeschild des Fediverse und dessen relevantester Dienst. Es ergibt also schon Sinn, dass Mastodon in den Fokus gerückt wird. Auf jeden Fall ist diese kleine Ungenauigkeit mMn nicht diese riesige Diskussion wert, die sie losgetreten hat
… will hier aber keiner hören ![]()
Für meine Ohren ist das hier eine unfassbar naive Techie-Diskussion einer Blase von <0,0..% der Bevölkerung (inkl. der Hosts dieses Podcasts). Als ginge es bei der Social Media Nutzung der Masse um die beste, sicherste, dezentralste, Open-sourc‘igste, Privatsphären-schützendste, nicht-amerikanische Social Media Plattform. Wir hatten die ganze Diskussion schon zu Corona-Zeiten und nach der Übernahme Twitters durch den immer weiter nah rechts abdriftenden Musk. Mastodon, BlueSky & Co haben - trotz Leidensdruck - nicht annähernd relevante Reichweite und Netzwerkeffekte erzeugen können, zudem zu kompliziert und algo-unemotional für die Mehrheit. Zuckerberg (meta Imperium), Trump (Truth Social), Musk (X, Grok), Ellison (TikTok) u.a. haben leider überzeugend gezeigt, dass sich relevante Soziale Netzwerke in den 20er Jahren einzig und allein mit viel Geld und Macht durchsetzen lassen, die Emotionen triggern.
Mein gesamtes Geld verwette ich drauf, dass kein einziger der hier genannten Dienste jemals in der Breite relevant werden wird. Dream on guys! (so sehr ich euer löbliches Anliegen verstehe).
These: Das zu Recht aufgezeigte Problem lösen Mastodons und Aufrufe zur Nutzung nicht. Es wäre wesentlich zielführender, den DSA zu verteidigen und durchzusetzen. Chose your battles carefully!
Die Frage ist: Was müsste ein alternativer Dienst bieten, um als Alternative massenfähig zu werden? Vermutlich auch starke Algorithmen, die aber im Idealfall nicht ganz so destruktiv sind - denn ich fürchte auch, dass der Großteil der Durchschnittsnutzer Algorithmen will, die ihm das liefern, was er hören will (was leider oft das ist, was besonders emotionalisiert).
Gleichzeitig müssen Aspekte wie Dezentralisierung, Sicherheit, Datenschutz und so weiter so realisiert werden, dass es gleichzeitig für die Nutzer extrem einfach bleibt. Das erscheint mir schwierig. Entweder, die Default-Einstellungen berücksichtigen all diese Aspekte (dann ist es für den Endnutzer aber schon kompliziert) oder sie tun es nicht, bieten dem Endnutzer aber die Option, diese Aspekte stärker zu berücksichtigen (dh. es gibt z.B. eine zentrale Instanz, die per default für alle neuen User gewählt ist, aber die User können - wenn sie das wollen - fortgeschrittene Optionen freischalten, die eine Dezentralität ermöglichen).
Denn damit die Plattform gute Algorithmen anbieten kann, muss der Großteil der User-Basis auf einige Datenschutz-Aspekte verzichten. Ohne Datensammlung keine guten Algorithmen.
Also ja, ich sehe deine Kritik und teile sie auch. Ich fürchte auch, dass die „breite Masse“ genau das will, was Twitter, TikTok und co. bieten und jedes Angebot aus der Tech-Sphäre von der breiten Masse ignoriert wird. Daher wird es wohl nur gelingen, Twitter zu beerdigen, wenn es eine neue Plattform gibt, die die gleichen Bedürfnisse der Nutzer befriedigt, ohne komplizierter zu sein. Und dafür müssen wir wohl bereit sein, Abstriche bei Datenschutz, Dezentralität, Sicherheit und co. zu machen. Die beste Plattform aus Sicht von Datenschutz, Dezentralität und Sicherheit wird wohl zwangsläufig nicht die Interessen der breiten Masse treffen, also die beste Plattform aus Sicht der Durchschnittsnutzers sein.
Mich überrascht schon mal nicht, dass BlueSky vor Mastodon liegt, sie haben diese Emotionsschiene von Anfang an gefahren: wichtige Influencer für Cross-Posts geworben (vermutlich mit Investorengeld) und dann über die begrenzte Tickets verteilen lassen.
Es war also zum Start exklusiv, lebendig und in den Medien.
Wer das Glück hatte, eine Einladung zu bekommen, durfte sich zum Club zählen und selbst begrenzt Leute hinzuholen, die natürlich auch schon gierig waren, zu erfahren, was da hinter den Türen eigentlich passiert. Keiner würde zugeben, dass es da eigentlich langweilig ist und wenig los.
Dass die Leute Algorithmen wollen, sehe ich auch an meiner Zeitungs-App, Meinungsartikel stehen oben, je polarisierender, desto besser, darunter streiten sich 500+Kommentare, diffamieren die Redaktion und drohen mit Kündigung. Ich quäle mich derweil mit der Online-Version der Print-Ausgabe. Da finde ich dann für mich die Artikel, die mich interessieren.
Ein Algorithmus muss also ausschaltbar oder trainierbar sein. (ich freue mich schon auf den Musik-Algorithmus, der mich bis Februar fragen wird, ob ich dieses oder jenes Weihnachtslied nicht noch mal hören möchte).
Der Thread ist fürchterlich technisch geworden.
Mich als user interessiert nicht welches RSS verwendet wird und was verschlüsselt ist und was nicht.
Ich wollte mir einen Account klicken und habe festgestellt, dass die Zensur ziemlich scharf ist, siehe hier.
Außerdem ist es wohl so, zumindest lese ich das aus den Posts hier heraus, dass man nur Beiträge von Accounts sieht, den man folgt.
Beides gefällt mir nicht, also hab ichs bleiben lassen. .
Von Technik ist hier sehr wenig die Rede. Interessant, dass auch an anderer Stelle Themen wie Machtbeschränkung und Datenschutz als “Techiethemen" angesehen werden.
Wenn es Dich stört, dass Rassismus, Sexismus, Gewaltaufrufe etc. auf dieser Instanz unerwünscht sind, dann kannst Du Dir eine andere Instanz suchen oder im Extremfall selbst eine betreiben. Und hier erleben wir den Unterschied zu Twitter und co. hautnah: Auch Twitter hat Inhaltsregeln (Zensur, wie Du es nennen würdest) - doch da ist es halt “friss oder stirb" - bist Du nicht einverstanden, bist Du halt raus aus dem ganzen Netzwerk. Beim Fediverse bist Du nur raus aus dieser Instanz.
Njein. Es gibt verschiedene Sichten und Timelines: Die Standardansicht ist DEINE Timeline. Die zeigt Beiträge von Deinen gefolgten Personen und von denen, die von gefolgten geteilt wurden (“Retweets" in der Twitter-Welt). Dann gibt es die “lokale Timeline”, die zeigt alles, was auf Deiner Instanz los ist. Das kann Sinn ergeben, wenn man eine themenbezogene Instanz gewählt hat (z. B. Technik, oder lokale Themen, o. Ä.). Zu guter Letzt gibt es eine globale Timeline, da läuft praktisch alles durch, was im gesamten föderierten Netzwerk passiert. Das ist in meinem Augen völlig unbrauchbar, weil da im Sekundentakt hunderte Nachrichten einprasseln.
Klingt nach fragmentiertem Schrott, der am wichtigen Netzwerkeffekt vorbei läuft. Das gesamte Konzept hat nicht verstanden, wieso Milliarden von Menschen richtige social networks nutzen und nur wenige Nischennutzer von Bluesky oder Fediverse abgegriffen werden.
Was könnte dagegen wohl helfen… hm… vielleicht ein Algorithmus? ![]()