LDN 417 Feedback zur Medienkritik

Das Umfrageinstitut INSA steht aufgrund verschiedener Verbindungen und Praktiken in der Kritik:

Verbindungen zu Springer

INSA führt regelmäßig Umfragen für Medien des Springer-Verlags durch:

  • Der INSA-Meinungstrend wird wöchentlich in der Bild-Zeitung und auf bild.de veröffentlicht[1][29].
  • Auch andere Springer-Publikationen wie die Welt nutzen häufig INSA-Umfragen[14].

Verbindungen zur AfD

Es gibt mehrere Hinweise auf eine Nähe zwischen INSA und der AfD:

  • INSA-Gründer Hermann Binkert hat 2014 Räumlichkeiten für ein Gründungstreffen der AfD-Fraktion zur Verfügung gestellt[14].
  • Binkert hat über eine separate Firma politische Beratungen für die AfD durchgeführt[14][28].
  • INSA hat Reden, ein „Arbeitsprogramm“ und Pressemitteilungen für die AfD verfasst[6].
  • Die AfD schneidet in INSA-Umfragen oft besser ab als bei anderen Instituten[14][30].

Kritik an Methodik und Transparenz

  • INSA verwendet teilweise Online-Panels, deren Repräsentativität angezweifelt wird[1].
  • Die genaue Methodik bei der Datenerhebung und -verarbeitung ist nicht immer transparent[6].
  • Es gab Vorwürfe methodischer Fehler, die die AfD begünstigt haben könnten[6].

Einordnung

Während INSA sich als überparteilich bezeichnet[28], gibt es aufgrund der genannten Verbindungen und Praktiken Zweifel an der vollständigen Unabhängigkeit des Instituts. Insbesondere die Nähe zur AfD und die häufig für diese Partei vorteilhaften Umfrageergebnisse werden kritisch gesehen. Eine direkte Manipulation von Daten konnte INSA bisher jedoch nicht nachgewiesen werden[11].

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