Ich denke nicht, dass es zu 100% metergenau abgerechnet wird, aber dass es in sinnvollen Größenordnungen gut hinkommt. Ist aber sicherlich immer auch Kulturfrage im Unternehmen und natürlich gilt auch hier, wenn jemand betrügen will, dann wird er Mittel und Wege finden. Hingewiesen sei aber auch, dass man die privat bezahlte Tankrechnung von der Steuer absetzen kann, wenn man die 1,0% + 0,03% - Methode zur Versteuerung nimmt. Zumindest akzeptiert mein Finanzamt das.
Hinsichtlich Deinen Mehrkilometern aufgrund Dienstwagen müsstest Du mMn aber vergleichbare Ausgangslagen schaffen. Wenn Du früher als Student kein Auto brauchtest und alles mit ÖPNV machen konntest, jetzt aber privat einen PKW bräuchtest und er also eh da wäre, dann vergleichst Du Äpfeln mit Birnen. Wenn Du jetzt aber primär aus Bequemlichkeit / Komfort / finanziellen Vorteilen einen Dienstwagen nutzt, obwohl Du noch immer fast alles mit ÖPNV machen könntest, dann liegt dieser Fehlanreiz sicherlich vor.