Wenn ihnen das Thema des Residential Schooling System so am Herzen liegt, haben sie sicher mitbekommen, dass sich 2008 der damalige Premier Stephen Joseph Harper sich bei den First Nations entschuldigt hat. Daraufhin wurde die Truth and Reconciliation Commission installiert und ein Bericht 2015 der Öffentlichkeit vorgelegt.
Aus der Stuttgarter Zeit 17.12.2015
Kanadas verlorene Kinder
Das Thema soll in den Schulen gelehrt werden
Insgesamt 94 Empfehlungen gab die Kommission. Sie betreffen die Schullehrpläne, die Juristenausbildung und das Wohlfahrtssystem, das noch immer dazu führt, dass überproportional viele indigene Kinder ihren Eltern weggenommen und Pflegefamilien übergeben werden. „Wir befinden uns heute auf einem neuen Pfad, um eine neue Beziehung von Nation zu Nation zu finden, die auf Anerkennung, Rechten, Respekt, Kooperation und Partnerschaft beruht“, versprach Trudeau…
…„Ich stehe vor Ihnen in der Hoffnung, dass wir an der Schwelle einer neuen Ära dieses Landes stehen“, sagte Richter Murray Sinclair, der zusammen mit Häuptling Wilton Littlechild und Marie Wilson die Kommission geleitet hat. Sechs Jahre lang waren sie durch das Land gereist, hatten mehr als 6000 Überlebende des Schulsystems oder ihre Angehörigen gehört. Sie erzählten Geschichten von Missbrauch. 4000 Seiten umfasst der Bericht…
Ein kultureller Völkermord
Bei Vorlage seines vorläufigen Berichts im Sommer hatte Sinclair bereits dargelegt, wie er die Vorgänge sieht: Es sei „nichts geringes als kultureller Völkermord, ein systematischer und konzertierter Versuch, die Seele der Urvölker auszulöschen“…
In dem Link unten finden sie weitere Themen, für die sich Kanada offiziell entschuldigt hat. Man weiß ja nie, wozu man es braucht.
Alles Weitere verkneife ich mir, sonst werde ich zu Recht gelöscht.