Das "Fordern" im Bürgergeld

Dazu kommen ja dann noch die Zeiten auf dem Amt, Bewerbungen schreiben etc. Wer arbeitslos ist, dessen Job ist es, sich um Arbeit zu bemühen.
Davon ab:
Ich habe da zum Glück keine Erfahrung, aber der Regelsatz beträgt beim Single 563€. Entspräche bei einer 40-Stunden-Woche 3,25€ netto.
Bei einem Euro drauf sind wir bei 4,25€ netto. Da haben wir Werbungskosten aber noch gar nicht berücksichtigt.

Nehmen wir die Zahlen von @ped, wo er Arbeit und Nichtarbeit gegenüber stellt:
1515€ netto: 8,75€
990€ netto: 5,72€
macht beim Single immerhin 3€ pro Stunde.
3275€ netto: 18,90€
2609€ netto: 15,06€
Macht bei zwei Kindern pro Elternteil 3,80€ pro Stunde.
Also mindestens 3€ pro Stunde müssten es schon sein. Und dann muss man sich trotzdem bewusst machen, dass derjenige ja dann einen Job ohne Perspektive macht mit allen Nachteilen, die das Berufsleben mit sich bringt (z.B. nach Feierabend noch schnell alles nötige im nächsten Laden besorgen, auch wenn es teurer ist) ohne die Vorteile der Entlohnung (z.B. sehr spürsam wenn die Kollegen sich mittags was zum Essen bestellen).
In die Sozialsysteme zahlt er, im Gegensatz zu obigen, natürlich auch nicht ein.
Diese bekommen wenigstens Rentenansprüche und nach einer Kündigung ALG1.