Corona Warn App - Kontakte-Tagebuch — Liebe SAP

… echt jetzt? Dieses „User Experience“ ist Euch dazu eingefallen? Manuelles Anlegen von Orten und Personen? Viel unbequemer, unkreativer und ideenlos geht‘s wahrscheinlich nicht!

Wo ist das Problem? Einmal angelegt, zumindest dann bei mir eine Sache von 10 Sekunden.

Vorher in der Notiz-App war aufwendiger, und hat man dann auch mal sein lassen.

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Ich finde auch, dass es ziemlich lange gedauert hat für die beschriebene funktionalität, aber was würdest du dir denn sonst wünschen?

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Nette Funktion auf jeden Fall.
Ich trage bisher alles einfach in einer Notiz App ein, dafür brauche ich keine andere App.
Schlicht Datum und je Zeile Personen die ich gleichzeitig getroffen habe sowie ggf Zusatzinfos zum Risiko (Dauer, Umstände etc)
Notiere mir da auch einkaufen o.ä.

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Oh, diese Funktion ist mir bisher gar nicht aufgefallen.

Ok, Tagebuch mit Kontakten ist gut. Aber warum muss man die von Hand eingeben? Ich dachte, Smartphones sind Computer, welche über Schnittstellen miteinander kommunizieren können?

Und Orte eintippen? Wenn ich mich recht erinnere, verfügt mein Smartphone über eine Standortbestimmung.

Irgendwie atmet die ganze App den Spirit von SAP R3. Und das ist selbst bei SAP das abgekündigte Produkt.

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Weil ansonsten die App Zugriff auf die Kontakte benötigen würde. Wer seine Kontakte deutlich reduziert dürfte dafür keine Minute brauchen. Und ab dann kann man sie auswählen.

Und wer die Kontakte im Telefonbuch suchen müsste, kann den Namen auch direkt in die App eingeben.

Ja, aber soll diese App - was viele ebenso nicht wollen - ständig batterieintensiv den Standort abfragen, wenn die wichtigen, wohl häufig wiederholenden, Standorte sich auch in einer Minute hinzufügen lassen?

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Das ist richtig, aber nur für einige Leute ein Problem (der Zugriff auf Kontakte). Die meisten (incl. mir) erlauben wesentlich „schlimmeren“ Apps Zugriff auf meine Kontakte. Und wenn die Default-Einstellung ein OptOut ist (man das also aktiv einschalten muss), sehe ich hier kein Problem. Aber gut, die Gegenmeinung hierzu halte ich auch für valide. Es ist eine Frage, worauf man priorisiert.
Gernerell vermute ich jedoch, dass man auch ein Kontakttagebuch datenschutzkonform automatisieren kann.

Abgesehen davon, dass ich hier das „viele“ bezweifle: Für Dinge, die sich automatisieren lassen, gibt es Computer. Was bei etwas Überlegen dagegen sprechen mag, ist die Ungenauigkeit der Standortbestimmung, selbst Google ist hier ungenau und scheint bei der Timeline eher zu raten als zu wissen.
Ansonsten verweise ich auf oben: Menschen, die die Automatik nicht möchten, betätigen einfach das OptIn nicht.

Aber das ist letztendlich müßig, denn ich glaube (!), die CWA ist sowieso kein Einflussfaktor auf den Pandemieverlauf. Sie funktioniert schlicht nicht. Nicht aus technischen Gründen, sondern weil Menschen und Labore sie nicht ausreichend nutzen.

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Hallo zusammen,

ich persönlich glaube, dass die Skepsis, die App zu nutzen, bei vielen größer wäre, wenn die App Zugriff auf das Adressbuch und den Standort verlangen würde, um die von dir gewünschten Funktionen umzusetzen. Daher finde ich die „einfache“ Lösung hier sinnvoller.
Auch wenn ich mein Kontakttagebuch weiterhin in meiner Notizapp auf dem Handy führe (wo ich ziemlich flexibel bin), führt die Funktionalität in der App vielleicht dazu, dass ein paar Nutzer*innen dazukommen und sie die App zudem täglich öffnen (letzteres ist soweit ich weiß nicht unwichtig).

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Das mag sein, aber für manche reicht es schon das bei älteren Versionen für die Nutzung der Bluetooth-Schnittstelle der Standort aktiviert sein muss, um Stirnrunzeln auszulösen. Wohlgemerkt - technisch ist es nicht möglich das diese Daten an die CWA wandern. Ich habe auch nichts gegen ein Opt-In, ich finde es schlichtweg nicht notwendig.

Es wird von der Automatisierung eines sehr oft einmaligen, selbst iterativen Prozesses gesprochen - so oder so muss der Kontaktname eingeben werden, selbst wenn man ihn über ein Kontaktfeld suchen könnte. Wenn man den Standort von Google automatisch abrufen lässt und ihn in der App speichert (was wie gesagt technisch gar nicht geht), geht das erstens auf die Batterie, zweitens muss man die meisten Standorte an der frischen Luft eigentlich wegfiltern weil epidemiologisch uninteressant. Ob man aber auf der Straße oder im Gebäude ist kann die Standorterkennung bei einer Genauigkeit von ±8m nicht wissen. Die meisten dürften doch wohl ihre Kontakte und ihre Standorte relativ stabil und konstant halten.

Ich zumindest sehe daher keinerlei Vorteil davon den Standort oder Kontakte (über das Telefonbuch) hinzufügen zu können. Die CWA funktioniert aus meiner Sicht schon (es werden Leute ja gewarnt), aber sie könnte besser funktionieren wenn mehr Leute ihre Funktionen auch nutzen würden. Die CWA ist wie viele andere Maßnahmen eine „Käsescheibe mit Löchern“ die dazu beiträgt die Pandemie kontrollierbarer zu machen.

@TRq Lieber Til, bitte erkläre, was du vom Kontakttagebuch erwartet hattest, damit deine genannte Kritik von ihrer aktuell rein destruktiven Form in eine konstruktive Kritik umgewandelt wird, mit der wir alle mehr anfangen können.

Was wäre denn für dich z.B. „bequem“? Ein GPS-Tracking? Das ist leider schon aus technischen Gründen nicht möglich, da Apple und Google (aus gutem Grund) alle GPS-Dienste in offiziellen Corona-Apps verbieten.

Was das Interface selbst angeht, finde ich erfüllt sie die gesetzten Ziele sogar sehr gut und klar. Hier von „unbequem“ oder „ideenlos“ zu sprechen ist weit übertrieben und wird der sehr guten Arbeit an dieser Stelle nicht gerecht.

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Die simple Antwort lautet: Datenschutz.

Du bestimmst also selbst, was du festhältst, ohne damit in unangenehme Gespräche mit anderen zu kommen, die den von dir genannten Austausch vielleicht nicht wollen. Zumal die Standortbestimmung in allen offiziellen Corona Apps schon technisch von Apple und Google unterbunden werden. Begründung ebenfalls: Datenschutz.

Ich denke, aus der Diskussion hier kann man schon sehr gut erkennen, was möglich und sinnvoll gewesen wäre. Notfalls in einer separaten Schwester-App ohne die Einschränkung der Apple/Google-Schnittstelle. Das, was SAP hier geliefert hat, programmiert ein Freizeit-Entwickler inkl. Test in 4 Stunden.

Das ist richtig, bei Verwendung des Google/Apple Exposure Notification Frameworks. Dessen Benutzung jedoch bei Google nicht mehr obligatorische ist, da es inzwischen eine Open-Source Implementierung mit gleicher Funktionalität für alle möglichen Android Varianten gibt (sicherlich und richtigerweise mit denselben Einschränkungen, aber…). Die befürchteten Probleme wegen Sperrung von stromverbrauchenden Hintergrundaktivitäten scheinen sich dabei als irrelevant herausgestellt zu haben.
Apple-User blieben allerdings außen vor.
Aber das soll jetzt kein Fass werden… Ändert nichts an der Situation.

Ich kenne ja die Käsescheibe-Theorie, allerdings zeigt die aktuelle Lage ja gut, dass die Maßnahmen schlicht und ergreifend nicht funktionieren. Der Käse hat mehr Löcher als Scheiben und unsere Situation ist in jeder Hinsicht (wirtschaftlich, privat) wesentlich schlechter als notwendig.
Ich bin kein App-Entwickler und kenne die zugehörigen Algorithmen der Kontaktnachverfolgung durch die CWA nicht, außer aufgrund von populär-technischer Erklärungen.
Ich weiß jedoch, dass viele Leute nicht einmal ein positives Testergebnis in die App eingeben. Warum sollten diese Leute dann Standorte und Kontakte erfassen? Das ergibt für mich keinen Sinn. Ich werde das tun, aber ernsthaft, es nervt mich.
Schlimmer noch: Eine kurze Umfrage meiner engsten Bekannten, welche die CWA aktiviert haben, ergab, dass niemand die Funktion kannte.

Eine Automatisierung könnte z. Bsp. auch durch eine Begleitapp erfolgen, und auch wenn einen Begegnung unter freiem Himmel wenig risikoreich ist, so scheint doch ein Risiko zu bestehen, ansonsten gäbe es keine Kontaktbeschränkung im Freien (Mutmaßung meinerseits).

Am Ende hast sicherlich recht, der Aufwand einer automatisierten Standortbestimmung und Kontaktbestimmung ist schwierig und teuer und ungenau. Ich kann auch nicht beurteilen, wie das (z. Bsp. außerhalb der CWA) möglich sein könnte.
Wir haben hier zwei unterschiedliche Probleme: Technik (siehe deine Erläuterungen) und UX.
Das manuelle Erfassen von Standorten/Kontakten kann nicht die Lösung sein. Was ich während meines IT-Lebens gelernt habe ist, dass manuelle Prozesse mit Medienbruch sehr oft sehr schlecht funktionieren. Auch wenn sie vermeintlich einfach und trivial sind.

Ich hätte es nicht treffender ausdrücken können

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Die Funktion des Kontakt-Tagebuches gibt erst seit wenigen Tagen, insofern nicht verwunderlich.

Aus dem gleichen Grund, aus dem man diese AHA+L einhalten sollte. Und außerdem hilft das Kontakttagebuch allen, jenen, die die Kontaktverfolgung aktiviert haben und sogar solchen den sie nicht aktiviert haben aber trotzdem eintragen. Das Leute sich mitunter unverantwortlich verhalten ist kein Argument per Se gegen die Funktion.

Der Sinn ist doch ganz einfach, du kannst dann bei Notwendigkeit dem Gesundheitsamt schnell deine Kontakte mitteilen, genauso wie es helfen würde das nicht digital auf nem Zettel zu machen. Ich persönlich finde es deutlich einfacher und es ist auch ein Grund jetzt wieder damit anzufangen. Das hilft unabhängig davon ob bestimmte Menschen unverantwortlich handeln.

Und eine zweite Begleitapp wäre kein „Medienbruch“? Ich denke man kann die App bestimmt verbessern, ich seh allerdings beim Kontakttagebuch keinerlei praktisches Problem in der Anwendung. Mann trägt die Kontakte und Orte einmal ein, ab dann tippt man sie an. Eine einfache Lösung für das Problem, das Problem das viele diese App nicht nutzen oder nicht nutzen können.

Dem Stimme ich zu, aber diese Kontakterfassung erfolgt der Theorie nach über die Bluetooth-Codes. Da hilft die Standortgenauigkeit - abseits ihrer anderen diskutierten Probleme - wenig. Das Kontakttagebuch ist nur eine weitere Käsescheibe, der man denke ich nicht vorwerfen kann das sie die Funktion einer anderen Käsescheibe übernimmt.

Danke für den Austausch und alles gute!

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Da haben Sie wohl nicht ganz verstanden, was die Funktion alles kann. Die Tatsache, dass es so einfach aussieht, ist nur ein Beweis dafür, dass die Designer gute Arbeit geleistet haben. Ziel ist ja nicht nur, das man irgendwelche einfachen Daten festhält, sondern auch hier ist gleich eine Anbindung an die Gesundheitsämter mit eingebaut worden und solche Absprachen zu treffen dauert eben seine Zeit. Natürlich hätte man irgendwas ohne Absprachen hinklatschen können in ein bis zwei Tagen, aber dann hätte es geheißen „wieso muss ich die Daten noch manuell an das Gesundheitsamt verschicken“.

Und getrennte Apps, die ihre Standorte tracken via GPS, gibt es wie Sand am Meer und keine von ihnen funktioniert gut oder hat einen geringen Stromverbrauch. Es gibt schon Gründe, warum Apple und Google sich genau für diesen Weg mit der Bluetooth-Schnittstelle entschieden haben.

Aber ich will damit auch nicht vollständig die Arbeit der Betreiber der App verteidigen, denn auch ich finde, dass hier viel zu langsam gearbeitet wird und das vor allem sich falsch priorisiert wurde, aber eben an ganz anderer Stelle, etwa bei den Übersetzungen oder bei der Darstellung, wie Menschen dazu aufgefordert werden, ihr Ergebnis zu teilen. Immer noch liegt der Wert weit unter 90%, was man mit ein paar kleinen Änderungen (Stichwort „Opt-Out“ und Erinnerungen, dass man Leben rettet) möglich wäre.

Aber das Kontakttagebuch finde ich von der Umsetzung so genau richtig, genauso wie ich die Wahl der Bluetooth-Technologie von Apple und den dezentralen Ansatz richtig finde.

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Ja wie denn auch, die Funktion ist ja auch brandneu und erst vor wenigen Tagen erschienen. Auf Google bin ich mir nicht mal, ob es schon erschienen ist, vom Heise-Artikel hab ich da Bedenken. Für die Funktion muss jetzt natürlich auch geworben werden.

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Ich habe es gerade erstmalig ausprobiert und kann die kritische Würdigung überhaupt nicht nachvollziehen.
Für mich kein Medienbruch spürbar, da ich die App nicht wechseln oder auf Papier und Bleistift umsteigen muss.
Das Anlegen von neuen Personen und neuen Orten ist einmalig und sehr übersichtlich gestaltet. Einfach und selbsterklärend, was will man mehr für einen manuellen Eintrag?

Klar, eine Tracking App hätte man auch bauen können, aber dass war weder gewünscht noch vom RKI in Auftrag gegeben worden, soweit man die Historie hierzu nachvollziehen kann. Diesen Diskurs gab es ja auch länglich im Forum.

@TRq: Bist du sicher, dass du keine andere Agenda verfolgst? Sehr konstruktiv waren deine Beiträge in diesem Zusammenhang eher nicht. Du kannst ja mal kurz berichten, wie du aktuell deine Kontakte im Fall der Fälle dem Gesundheitsamt melden würdest.

@Community: Probiert es einfach mal aus und meldet zurück, was euch an einem Kontakt Tagebuch fehlt? Das könnte man ja an die App Entwicklung zurückmelden.

Frohes Neues Jahr

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Ich weiß gar nicht, warum jemand, der eine andere Meinung vertritt, gleich „eine Agenda verfolgen“ sollte.

Zur Klarstellung: Ich habe die Entwicklung der CWA von Anfang an mitverfolgt, als die Idee noch vom #Hackatron ausging, und zwar mit viel Sympathie und Interesse. Ich halte sehr viel vom Potenzial einer solchen App zur Eindämmung der Pandemie und ich war ein Nutzer der ersten Stunde. Ich nutze die App aktiv und ärgere mich, dass so viele Leute - mit oft nicht nachvollziehbaren Gründen - die Nutzung der App ablehnen (oder schlicht sich keine Gedanken machen).

Ich kenne die Gründe für die Empfehlung der Führung eines Kontakte-Tagebuchs (z.B. durch Prof Drosten) und halte dies auch für sinnvoll. Ich selbst habe - bitte verkneift Euch gleich die entsetzten Kommentare - bewusst für die Zeit der Corona-Pandemie in Google Maps den Standortverlauf aktiviert. Sollte ich es gegenüber dem Gesundheitsamt brauchen, kann ich ganz schnell rekonstruieren, wann ich wo war (Google Maps hat das wirklich gut gelöst und liegt fast nie, wie hier behauptet, bis zu 8m daneben). Und mein Gedächtnis ist noch gut genug, mich für die letzten 14 Tage zu erinnern, wer jeweils dort war (soweit ich die Leute kenne).

Ich verzichtet für diese Übergangszeit ganz bewusst auf den Schutz dieser privaten Daten und werde die Funktion danach wieder deaktivieren.

Ich verstehe, warum und dass so etwas nichts in der CWA zu suchen hat. Das stünde dem sehr hohen Bedürfnis nach Datenschutz entgegen und würde die Akzeptanz der CWA noch weitere beeinträchtigen. Ich verstehe nicht, warum man so etwas nicht einer separaten App machen kann, herausgegeben vom Staat, kontrolliert von der Öffentlichkeit dank Open Source. Würde das jeder machen und diese Daten (anonymisiert) mit den Gesundheitsbehörden teilen, ließen sich Hotspots, Superspreader-Events etc. sehr leicht identifizieren lassen und ließen sich für sehr viel mehr Infektionen bestimmen, was die Ursache war (heute geht das nur bei ca. 30% der Fälle) und könnte die Politik sehr viel gezieltere, wirkungsvollere Lockdown-Maßnahmen ergreifen.

Gemessen daran, wie früh die Forderung nach einem guten Kontakte-Tagebuch aufkam und wie viel Geld der Staat dafür in die Hand genommen hat, ist das, was hier jetzt an Funktionalität vorgelegt wurde, in meinen Augen einfach simplistisch, ideenlos, unkreativ (ich werde aber jetzt hier kein Lastenheft und GUI Design für eine bessere Umsetzung vorlegen). Gerade, weil das eben nicht komfortabel geht, werden diese Funktion nicht viele Leute nutzen.

Leider reiht sich diese Episode in eine sehr lange Reihe von Episoden ein, mit denen sich die Entwicklung der CWA eben alles andere als mit Ruhm bekleckert hat. Und nach meinem Eindruck ist genau diese lange Reihe mit-ursächlich dafür, dass so viele Leute behaupten: „Die App taugt / bringt ja eh nix“ und sie nicht einsetzen.

  1. Stimme ich Ihnen zu, dass einiges bei der CWA-App schief gelaufen ist.
  2. Es ist löblich, dass Sie bereit sind, auf Datenschutz zu verzichten, um dafür ggf. Leben zu retten. Aber ich glaube, dass Sie da eher in der Minderheit sind und das Bild, dass Sie malen von wegen damit könnte man bei Superspreader-Events besser nachverfolgen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade Menschen, die an solchen Events teilnehmen, würden dieses Verantwortungsbewusstsein missen lassen, die App zu nutzen.
  3. Gerade weil Sie offensichtlich wohl bereits eine Lösung gefunden haben, verstehe ich nicht, warum Sie fordern, man solle öffentliche Gelder verschwenden, um dieselbe Lösung mit derselben theoretischen Gefahr an Datenverlust zu entwickeln. Sie haben es doch selbst gesagt, Sie verzichten in diesem Falle gerne auf den Datenschutz und viel mehr Leute würden durch eine solche „staatliche Datensammel-App“ eh nicht dazu angeregt, ihre Kontakte automatisch verfolgen zu lassen. Zumal hier Fehler unvermeidlich wären und dann auch die Frage aufkommt, wer nun Schuld ist - völlig unnötig, die aktuelle Lösung ist da doch völlig ausreichend und vermeidet all diese Probleme.
  4. Wie viel Geld da jetzt an die Hand genommen wurde nur für diese Funktion, weiß ich nicht, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es zu viel war. Ich habe ja schon zuvor in diesem Beitrag darauf hingewiesen, dass es meiner Meinung nach viel effizienter wäre, hier ein eigenes staatlich gefördertes Institut aufbaut, das solche Software-Projekte umsetzen kann.
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