Um zum Thread zurückzukommen:
Eigentlich ist alles schon gesagt, man muss sich nur die alten Threads hierzu ansehen.
Lieber Philipp Banse und lieber Ulf Buermeier, liebes Team,
ich habe nochmal ungläubig in die Themen der letzten Sendungen geäugt, ob ich was verpasst habe, aber nein – ihr habt auch kurz vor Toresschluss das Thema Chatkontrolle nicht behandelt.
Dabei bin ich sicher, dass ihr auf dem Laufenden seid. Nicht nur nach meiner Einschätzung, sondern auch der von 133 NGOs, darunter EDRI, Netzpolitik.org , EFF, Edward Snowden u.v.m. soll hier eine Überwachungsinfrastruktur geschaffen werden, die weltwei…
„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ (Benjamin Franklin)
Nancy Faeser will anlasslose und massenhafte Chatüberwachung. Natürlich nur mit „besten Absichten“ (Terror, Hasskommentare …) solche Gründe werden immer solange vorgeschoben bis es irgendwann um Urheberrecht oder Kontolle von Klimaaktivisten geht.
Ich hoffe mal der Ulf und seine GFF haben was dagegen.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ihre Verordnung zur Bekämpfung von Kindesmissbrauchsdarstellungen im Netz vorgestellt. Darin ist die Verpflichtung der Anbieter von Kommunikationsdiensten enthalten, sämtliche Inhalte auf verdächtiges Material hin zu durchsuchen. Das soll insbesondere für Chatanbieter und Messengerdienste wie WhatsApp, Signal, Telegram & Co gelten, aber auch für Telefonie, E-Mail oder Videokonferenzen. Vorgesehen ist die Chatkontrolle, Netzsperren und eine verpflichtende Altersv…
Aus dem ersten Thread von letztem Jahr:
EU-Pläne zur Chatkontrolle: Bürgerrechte ade | heise online
Chatkontrolle: Studie zerlegt Pläne der EU-Kommission (netzpolitik.org)
Chatkontrolle: Das EU-Überwachungsmonster kommt wirklich, wenn wir nichts dagegen tun (netzpolitik.org)
Chatkontrolle: Mit Grundrechten unvereinbar - GFF – Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.
Also ja, es wäre natürlich schön, nochmal im Podcast davon zu hören.
Auf der Meta-Ebene wäre zu diskutieren, warum das Thema nicht tot zu kriegen ist, obwohl so viele Experten dagegen argumentieren und es vor Gericht auch schon mehrmals gescheitert ist.
Warum überhaupt Expertinnen angehört werden, wenn am Ende eh nicht auf sie gehört wird.
Weiterführend könnte man auch darüber reden, ob die Bevölkerung nicht durch die ständige Aneinanderreihungen von Empörungen und Krisen für solche Themen (oder überhaupt für alle Themen außer ein paar Dauerbrennern) unempfänglich geworden ist. Aber das führt auch schon wieder abseits..
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