… Fortsetzung:
Die Folge für uns
Wie, bitte, sollen sich deutsche Hersteller neu erfinden, um da auch nur irgendwie mithalten zu können?
Das, was ich hier für die Automobilindustrie beschrieben habe, gilt genau für Maschinenbau, Automatisierung, Robotik und viele weitere Branchen.
Der Impuls, das mit Handelsprotektion lösen zu wollen, geht fehlt: Alle die Branchen sind global unterwegs.
Selbst wenn es uns gelänge, chinesische Produkte mit Handelsrestriktionen aller Art aus Europa fern zu halten, müssen die europäischen Hersteller auf allen anderen internationalen Märkten mit diesen chinesischen Herstellern weiterhin konkurrieren - und sind chancenlos:
Wenn die EU mit Protektion anfängt, werden andere Märkte das Gleiche tun - und sich im Zweifel auch gegen EU-Produkte abschotten. Letztlich könnte sich dieses „Schwert“ gegen uns selbst richten.
Auf Arbeitsplätze in der Pflege, generell: im Dienstleistungssektor zu setzen, kann unseren Wohlstand nicht retten. Das sind entweder von der Gesellschaft (Sozialversicherung) finanzierte oder deutlich schlechter bezahlte Arbeitsplätze. Wenn wir diese stark exportfokussierten Branchen aufgeben oder verlieren: Wo soll dann denn das Einkommen herkommen, damit wir uns diese Dienstleistungen leisten können?
Umschulung? Auf was denn?
Ja, Handwerker sind aktuell knapp, da gibt es so einiges Potenzial. Aber woher soll denn das Einkommen herkommen, damit wir uns Neubau, Modernisierung und Sanierung leisten können?
Ja, die Energiewende hätte Potenziale - wenn wir nicht wieder uns selbst ein Bein stellen wie im Fall von Fotovoltaik, die wir - allen voran Wirtschaftsminister Altmeier - den Chinesen ausgeliefert haben. Aber wenn seine ehemaligen Staatssekretärin, Frau Reiche, die Energiewende ausbremst, wird wieder genau das Gleiche passieren.
Ein Teufelskreis …. Ich bin wirklich, wirklich ratlos!

