Ich finde diese Idee eigentlich intuitiv auch fair und will gar nicht dagegen sprechen. Ein Gedanke aber: Menschen mit geringerem Bildungsabschluss und weniger Einkommen sind deutlich häufiger übergewichtig. (Bisherige Forschung zu Körpergewicht und soziökonomischem Status | Springer Nature Link) Betroffene müssten dann noch mehr zahlen. Deshalb hier die Frage, ob es nicht auch finanzielle Anreize im Supermarkt braucht. Obst und Gemüse, gutes Fleisch, frisches Essen sind eben doch oft teurer als Chips, Weißbrot und die no name Cola.
1 „Gefällt mir“
https://www.test.de/Zuckerersatz-Nuetzlich-oder-schaedlich-Der-Suessstoff-Check-6231456-0/
Auch noch eine Übersicht der Sachlage.
Ich glaube das Hauptargument gegen Süßstoffe ist, dass man sich damit immer noch an „Süße“ gewöhnt wie bisher mit Zucker und damit weiter zu Gesüßtem greift - im blödesten Fall dann wieder mit Zucker. Eine Steuer verhindert das ja noch nicht. Insofern fand ich die Aussage im Podcast etwas wenig reflektiert, aber das ändern nichts an der Sinnhaftigkeit einer Zuckersteuer. Es bleibt den Unternehmen ja unbenommen statt Süßstoffen schlicht weniger Zucker zu verwenden.
2 „Gefällt mir“
Dieses Thema wurde nach 2 Tagen automatisch geschlossen. Es sind keine neuen Antworten mehr erlaubt.