Da hast du natürlich Recht, und solch eine sichere Regelung wird man wahrscheinlich nie finden. Aber durch eine oben vorgeschlagene zusätzliche Besteuerung von Süßstoff-Getränken könnte man die gesunden Getränke natürlich weiter in den Vordergrund rücken. Bei einer „nur“ Zucker basierten Steuer stehen Süßstoff-Alternativen und andere, gesündere Getränke auf einer Ebene und man könnte Menschen vielleicht von Zero Getränken wegbewegen.
Also den Vergleich finde ich jetzt sehr weit hergeholt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht würde man ja nie künstlich hergestellte Stoffe wie z.B. Süßstoffe oder andere Zusatstoffe mit der Wirkung natürlicher Lebensmittel vergleichen. Außerdem geht es hier ja nicht um Allergien oder Intoleranzen (Die bestimmt auch einige Menschen gegen Süßstoffe haben oder in Zukunft entwickeln werden). Ich möchte auch nochmal betonen, dass ich gar nicht behauptet habe eine Zuckersteuer wäre sinnlos oder das z.B. Cola Zero nicht gesünder wäre als normale Cola! Das ist sie auf kurze Sicht gesehen schon, weil man, wie du ja richtig sagst weniger Zucker und weniger Kalorien konsumiert (obwohl das mit den Kalorien ja unklar ist, da die Süßstoffe ja einen Einfluss auf den Hungerstoffwechsel haben und sich zeigt, dass viele Leute die Süßstoff-Getränke konsumieren auch an Adipositas leiden…). Was auf lange Sicht, bei dauerhaft hohem Konsum passiert, kann man es eben an Hand der aktuellen wissenschaftlichen Studien nicht beurteilen. Daher kann ich, als studierte Ernährungswissenschaftlerin einen einfach hingenommenen wahrscheinlich erhöhten Konsum von Süßstoff-Getränken bei dem die gesundheitlichen Auswirkungen unklar sind schwer akzeptieren. Vor allem, da er ja durch die Kopplung der Zuckersteuer an eine Süßstoff-Steuer für Getränke umgangen werden könnte. Natürlich bestände dann aber auch das Risiko, dass Leute weitherin normale Cola trinken, da diese ja genau so teuer ist. Vielleicht also eine starke Zuckersteuer und eine etwas gerigere, aber dennoch vorhandene Süßstoffsteuer? Meiner Meinung nach müssen wir weiterdenken, wie wir nach einer Einführung der Zuckersteuer (die wahrscheinlich zu einer Verschiebung zu Süßstoff-Getränken führt) weiter vorgehen und daran arbeiten, dass Wasser und andere kalorien-, zucker- und Süßstoffarme Getränke sich durchsetzen. Vielleicht tritt dieses Szenario ja auch nicht ein und dann ist es auch okay. Aber bedacht werden, sollte es zumindest.
Danke für den Hinweis! Klassischer Fehler, sich nicht im Detail die Ergebnisse der Studie angeschaut zu haben. Da dachte ich, dem deutschen Ärzteblatz und anderen Fachgesellschaften könnte ich bestimmt vertrauen… ich werde nochmal in die Ergebnisse gucken!
Darum geht es nicht. Natürlich beeinflussen jegliche Lebensmittel das Mikrobiom. Es geht um die Untersuchung folgender Frage: “Ein möglicher Erklärungsansatz könne eine ungünstige Modulation des Darmmikrobioms durch den Konsum von Süßstoffen sein, die dann zu Folgeerscheinungen wie einer Gewichtszunahme, einem höheren Nüchternblutzucker- und Glykohämoglobinwert sowie zu einer gestörten Glukosetoleranz führen könne.” (https://www.bundestag.de/resource/blob/942568/bf2d135ccd96d2d7390c43bdae277809/WD-9-006-23-pdf-data.pdf)
Sollte eine Zuckersteuer lediglich zum Umschwenken auf Süßstoffe führen, die dann wiederum zu Insulinresistenz führen und Diabetes begünstigen, hätten wir die Krankenkassen genau gar nicht entlastet. Eine Korrelation - nein, keine Kausalität, I know - zwischen hohem Süßstoffkonsum und Übergewicht scheint gesichert. Klar, es kann auch sein, dass entsprechende Personen einfach gern und oft süß essen…
“Die Forscherinnen stellten heraus, dass die meisten Querschnitts- und prospektiven Kohorten-Studien positive Zusammenhänge zwischen dem Süßstoffkonsum und dem Körpergewicht sowie dem Gesundheitszustand, einschließlich Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nichtalkoholischer Fettlebererkrankungen zeigten.” (gleiche Quelle)
Solange nicht durch Prävention und Aufklärung eine Veränderung von Gewohnheiten erfolgt, dass es eben NICHT normal ist, den Durst regelmäßig mit Softdrinks zu stillen und täglich Süßigkeiten zu essen, wird sich am Gesundheitszustand der Gesellschaft nichts ändern.
Wünschenswert wäre auch eine Veränderung des Angebots z.B. im Restaurants - in Österreich beispielsweise habe ich mehrfach gesehen, dass man einfach Wasser bestellen kann, das mit Zitronenscheiben, Orange, Minze, Ingwer, Erdbeeren etc. aromatisiert ist. Super, hätte ich hier auch gern!
Oder eine Anpassung des Angebots in Kitas und Schulen. In Berlin beobachte ich z.B., dass es in vielen Kitas in Steglitz-Zehlendorf und Prenzlauer Berg selbstverständlich ist, dass die Kinder keinen Zucker bekommen, während man nach solchen Kitas in Marzahn vergeblich sucht…
Positiv stimmt mich, dass das Thema Zucker vs. Süßstoff auch in Bezug auf mögliche Steuern politisch scheinbar mitgedacht und auch kritisch gesehen wird, wie z.B. hier von der Bayrischen Gesundheitsministerin (Zuckersteuer: Wer will sie, wer nicht, was könnte sie bringen? | BR24)
Wer Lust hat kann sich zu diesem Thema einmal die Studienlage von Prof. Martin White erklären lassen. Er forscht im Bereich public Health in Cambridge und hat die Zuckersteuer in GB wissenschaftlich begleitet. Leider geht er nur kurz auf das Thema Süßstoff ein, aber insgesamt gibt es einen guten Überblick, was damit in GB erreicht wurde.
Mein Fazit war damit, dass eine Zuckersteuer erstmal gesundheitlich positive Effekte hat und die Diskussion, wie mit Süsstoffen umgegangen werden sollte, nicht zum Stagnieren beim Status quo führen darf.
https://www.youtube.com/live/A9RYErhcM3M?si=Pv1lOxYG-CINntSO
(Prof. white ab 2:48h)
Nur, wenn Süßstoffe so zahlreich und garantiert zu Diabetes führen, wie es Zucker tut. Und das können wir ausschließen, denn dann wären die Studienergebnisse wohl eindeutig.
Wenn wir da so penibel auf Unklarheiten und Restrisiken achten, müssten wir dann nicht auch von Tees abraten? Belastung mit Schimmelsporen, etc. werden da ja auch immer wieder festgestellt?
Oder beschränkt sich dann am Ende das Argument doch wieder auf einen Punkt zusammengefasst auf „natürlich ist gut und künstlich ist schlecht“?
Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass ich mir auch andere Parameter vorstellen kann, z.B. den Körperfettanteil. Ärzte können sicher sehr gut zwischen dem Athleten und einem übergewichtigen Menschen unterscheiden. Trotzdem wird auch heute noch der BMI von der deutschen Gesellschaft für Ernährung als Parameter für Übergewicht und Adipositas herangezogen. Grund ist sicher seine Einfachheit und Verständlichkeit für alle.
Natürlich gibt es genetische Dispositionen (wobei allein das Wort Disposition zeigt, dass sich daraus kein unabwendbares Schicksal ableitet) und auch durch Medikamente verursachtes Übergewicht. Aber auch das können Ärzte abklären.
Zudem sollte man im Hinterkopf haben, dass es auch handfeste finanzielle Interessen der Abnehmspritzen-Hersteller Novo nordisk und Lilly (+ einige Pharmafirmen mit entsprechender Forschung) gibt, Übergewicht als „ich kann nichts dafür“-Krankheit zu positionieren.
Worum es mir aber eigentlich geht: In Deutschland sind 2/3 der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig, 25% haben Adipositas. Trend seit Jahren steigend.
Prävalenz – Adipositas Gesellschaft .
Eine Erhebung von 2020 bei Kindern und Jugendlichen zeigt dasselbe Bild:
Auch hier: Tendenz stark steigend.
All dies ist nicht mit „schlechten Genen“ zu erklären, und daher möchte ich hier mehr Eigenverantwortung der Menschen für sich selbst und ihre Kinder. Wie man dies im Detail regelt ist sicher nicht Aufgabe eines Forums sondern für Experten.
Parallel gern eine Zuckersteuer, die begleitend sicher ebenfalls helfen kann, aber Eigenverantwortung nicht ersetzen kann.
Wie willst du das bürokratisch regeln, dass man prüft wer gerade vielleicht wegen irgendeinem Medikament oder genetisch Übergewicht hat und wer nicht. Völlig utopisch. Außerdem nimmst du vielen Menschen Geld weg, was sie schon jetzt nicht für gesunde Ernährung haben. Und es ist schade, dass du nicht auf Extremsport und Motorrad fahren eingegangen bist, sondern dich voll auf Übergewichtige versteifst.
Also wenn du an die Eigenverantwortung appellierst, dann sollte die Politik aber insofern intervenieren, als dass ein Problembewusstsein hierfür
geschaffen wird. Das könnte sein ein Fach Ernährung in der Schule, Zuckersteuer, Subvention für gesunde, regionale Bioprodukte und Sportangebote massiv aufstocken/Sporthallen/Sportplätze und Schwimmhallen sanieren/bauen.
Das würde auch die Gesundheitskosten senken, um die es ja ständig geht. Entweder verpasse ich die Debatte oder aber beim Thema Gesundheitskosten redet tatsächlich kein relevanter Politiker darüber, wie man präventiv durch bessere Politik diese langfristig senken kann.
Auch hätte eine gesündere Bevölkerung viel mehr Energie und weniger Krankheitstage, um Merz und seinen Buddys ihren Wohlstand zu erarbeiten. Eigentlich wäre jede Maßnahme für eine gesündere Bevölkerung Politik im Sinne der Union. Aber leider denken Unionspolitiker ihre Politik nur selten zu Ende. Keine Steuererhöhung schließt ja sämtliche Maßnahmen von vorneherein aus und zementiert den aktuellen Zustand.
Das wäre für mich der wichtige Teil dieser Diskussion.
Wenn wir versuchen das goldene 100% Ergebnis zu erzielen warten wir ewig. Es gibt Entscheidungsqualitäten und Verzögerungskosten. Die heutige Faktenlagen rechtfertigt eine Einführung einer Zuckersteuer und noch nicht die Einführung einer Süßstoffsteuer. Die Einführung einer Zuckersteuer so lange zu verzögern, bis die Faktenlage bei Süßstoffen geklärt ist, bringt gesellschaftliche Verzögerungskosten mit sich in Form der allgemeinen gesellschaftlichen Gesundheit und verpassten Steuereinnahmen. Süßstoffe weisen keine schädlicheren Eigenschaften auf, als Zucker und somit ist der Wechsel zu Süßstoffen besser. Allgemein hätte eine Entscheidung für eine Zuckersteuer somit eine hohe Qualität.
Wenn die Faktenlage es dann irgendwann hergibt Süßsstoffe zu regulieren, kann da ja auch irgendwann entsprechend gemacht werden.
Soeben hat die Bundesregierung die Senkung der Mineralölsteuer für 2 Monate angekündigt, um die Verbraucher bei hohen Spritpreisen zu entlasten. Zur Gegenfinanzierung wird bereits 2026 die Tabaksteuer angehoben.
Dieses Beispiel zeigt, warum Steuern für gesundheitsschädliches Verhalten für mich nicht der richtige Ansatz sind um die GKV zu entlasten. Die Einnahmen landen im allgemeinen Steueraufkommen und nicht bei der GKV. Genau das selbe würde mit einer Zuckersteuer geschehen.
Ich denke dieses Beispiel zeigt, warum ich für individuelle Risikozuschläge bin, die auch im Krankenversicherungssystem landen, statt für Steuererhöhungen, die dann für sinkende Benzinpreise oder wer weiß was ausgegeben werden.
Die Entlastung soll aber doch ohnehin vorwiegend durch den reduzierten Konsum und damit reduzierte Ausgaben für Erkrankungen stattfinden.
Auf was willst du denn genau Risikozuschläge erheben? Eins der größten Probleme das Kosten verursacht ist Bewegungsmangel. Ohne verpflichtendes Tracking würde man das aber ja gar nicht ausfindig machen und selbst da wäre Betrug einfach.
Und ob Übergewicht durch zu viel Zucker oder durch eine Ausgewogene Ernährung mit lediglich zu viel Energie im Vergleich zum Umsatz zustande kommt ist ja auch keineswegs erkennbar. Es wäre also keine Lenkung zu gesünderer Ernährung sondern nur hin zu weniger Übergewicht.
Ebenso müssten dann konsequenterweise auch Leute die das Gesundheitssystem z.B. durch zu intensiven Sport belasten Risikozuschläge bezahlen. Denn nur ein einzelnes Risiko (z.B. Übergewicht) mit einem Zuschlag zu belegen, alle anderen Risikofaktoren nicht, klingt jetzt auch alles andere als Ausgewogen.
Übergewicht ist einfach das Problem für unser Gesundheitsssystem (und auch gesamtgesellschaftlich).
Zudem, wie in der Quelle zu sehen, stark steigend. Und es ist extrem gut mit eigenemVerhalten zu beeinflussen. Daher würde ich hier ansetzen. Wie man das macht - da gibt es sicher Fachleute. Schwer kann es nicht sein, schon moderne Waagen für zu Hause zeigen Gewicht, BMI, Körperfett und Muskelmasse an, bessere Modelle sogar die Verteilung. Was spricht also dagegen (ähnlich wie bei der jährlichen Kontrolle beim Zahnarzt) alle 3 Jahre einen Gesundheitscheck beim Hausarzt zu machen, der diese Werte kontrolliert und an die Krankenkasse meldet?
Den Vergleich mit Sportunfällen finde ich ziemlich daneben. Habe jetzt auf die Schnelle nur ältere Daten gefunden, aber die Kosten die Sportunfälle verursachen sind nur ein Bruchteil der Kosten, die durch Übergewicht und Adipositas erzeugt werden:
Sieht man die gesamtgesellschaftlichen Kosten von über 100 Mrd. für Übergewicht vs. 1,5 Mrd. für Sportunfälle, weiß der Gesundheitsökonom wahrscheinlich, wo eine Intervention lohnt.
Nochmal günstiger wird die Rechnung, wenn man den Kosten für Sportunfällen den gesundheitlichen Nutzen von Sport gegenüber stellt.
Trotzdem kann man natürlich auch beim Sport Unfällen entgegensteuern. Ich wäre z.B. für eine Helmpflicht für Radfahrer und Skater.
Aktuelle Studien deuten aber darauf hin, dass Bewegungsmangel höhere Risiken birgt als Übergewicht. Aufgrund der häufigen Korrelation von Übergewicht und Bewegungsmangel dürften also viele dieser Kosten die du hier anführst vorwiegend dem Bewegungsmangel und nicht dem Gewicht zugesprochen werden.
Auf individueller Ebene ist es aber so, dass eben der Übergewichtige der sich bewegt weniger Risiken hat als der Normalgewichtige Bewegungsmuffel.
Deshalb halte ich rein gar nichts Risikozuschläge rein auf einen einzelnen Aspekt zu erheben und damit den aktiven, aber etwas übergewichtigen zu bestrafen, den völlig inaktiven normalgewichtigen aber nicht.
Sport und Sport ist aber auch nicht das gleiche. Fußball in der A-Klasse dürfte insgesamt wohl im Schnitt eher mit Risiken (Verletzungsgefahr, Alkoholkonsum, etc.) einhergehen als mit Nutzen. Nordic Walken dagegen dürfte nahezu ausschließlich positive Effekte haben. Die Kosten für Sportverletzungen dürften daher auch zu relativ großem Anteil auf relativ wenige Menschen zurückzuführen sein.
Und ob z.B. der Skiurlaub einmal im Jahr für eine Woche inkl. Apres Ski wirklich einen hohen gesundheitlichen Nutzen hat wage ich auch mal zu bezweifeln.
Die Tatsache, dass eine steigende Anzahl Menschen stark übergewichtig ist, zeigt doch, dass es eben nicht einfach ist.
Niemand will bewusst übergewichtig sein und den allermeisten ist ihr Übergewicht auch schmerzhaft bewusst. Trotzdem ist es für diese Menschen offensichtlich nicht einfach abzunehmen, sonst würden sie es ja tun.
Du stellst ja korrekt fest, dass Übergewicht ein großes Problem ist, individuell und für das Gesundheitssystem. Der Schluss, dieses gesamtgesellschaftliche Problem dann aber nicht mit gesamtgesellschaftlichen Regeln sondern mit individuellen Strafen anzugehen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
@Roda Vielen Dank fuer den Beitrag. Es wurde im Podcast gesagt, Suessstoff sei besser, gesunder. Das hat mich auch stutzig werden lassen. Die Ernaehrungsdocs sagen jedenfalls auch etwas anderes. Kann man hier nachlesen: Zuckerersatz und Süßstoffe: Gesund oder gefährlich? | ndr.de
…
Man muss natuerlich auch sagen, in der Wissenschaft ist auch nicht alles so gut. Nur weil etwas in einer Publikation steht, muss man der Sache nicht unbedingt trauen.
Aus deinem verlinkten Artikel:
Die Sicherheit zugelassener Zuckeraustauschstoffe in verzehrüblichen Mengen ist gut untersucht. Insgesamt bieten Zuckeraustauschstoffe eine sinnvolle Alternative, sollten jedoch in Maßen genossen werden.
[…]
Ein Verzehr [von Süßstoffen] im Rahmen der zulässigen tägliche Aufnahmemenge wird weiter als unbedenklich bewertet.
Gibt es denn konkrete Gründe, warum „der Wissenschaft“ hier nicht zu trauen sein sollte? Die Evidenz ist doch ziemlich eindeutig.
Ich habe ja erst mal nicht “hier” genutzt, das Wort nutzt du. Es gibt eine Reproduzierbarkeitskrise in der Wissenschaft. Publizierte Experimente werden nicht nochmals im Labor geprueft, weil sie schon publiziert worden sind. Leider schleichen sich oft Fehler ein. Ein Kollege hat mal versucht, einer Anleitung aus einer Publikation im Laborg zu folgen - es hat nicht geklappt. Ich habe Fehler in Formeln gefunden, die fits waren falsch. Das sind dann noch Experimente, wo man nicht auf Studien mit Menschen angewiesen ist. Die sind viel schwieriger zu kontrollieren.
Der Text sagt auch weiter unten zB “Tierstudien und einige kleine Humanstudien deuten darauf hin, dass bestimmte Süßstoffe die Zusammensetzung des Darmmikrobioms verändern können.” und weiter Punkte, z.B. keine gute Langzeitforschung.
Ja, danke. Ich glaube, dazu ist in der Diskussion erstmal alles gesagt und man würde sich jetzt im Kreis drehen. Ich fand die verschiedenen Auffassungen durchaus interessant. Mal sehen, wohin die Reise geht.