Dass seitens der Union so viele unreflektiert auf eine rechte Kampagne aufgesprungen sind, liegt aber auch daran, dass bei vielen Unionlisten durch die Realpolitik von Merkel und die Ampelregierung der Eindruck entstanden ist, linke Kräfte hätten wir Ende der 1960er einen Marsch durch die Institutionen versucht. Dass viele umweltpolitische und sozialpolitische Einschränkungen der letzten Jahre einfach notwendig waren, um Fehlentwicklungen entgegenzuwirken (Lohndumping, Klimawandel,…) wird in diesen Kreisen nicht gesehen. Da sieht man nur die Einschränkung der persönlichen Freiheit, so auch meine Empirie im erweiterten Freundeskreis. Soziales und langfristiges Denken und Handeln fehlt da vollkommen. Und das sehe ich auch bei vielen in der Unionsfraktion. Und in so einer Atmosphäre ist es natürlich ein leichtes, mit verkürzten Zitaten, fehlendem Kontext etc. eine angesehene, liberale Rechtswissenschaftlerin als linke Aktivistin zu brandmarken.
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Nachwort zur 218 Frage:
Wie wäre es, wenn sich die selbsternannten „Lebensschützer“ von AfD, Nius, Union und Kirche sich mal um die bereits geborenen Kinder kümmern würde, und um Alleinerziehende und Schwangere in Not.
Die Kampagne gegen Frau Brosius-Gersdorf ist eine echte Schande und Gefahr.
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