Stromausfall in Berlin - Anschlag auf Infrastruktur

Ich würde mich in einer der kommenden Lagen freuen wenn der Stromausfall im Berlin sachlich aufgearbeitet wird.

Wie kam es zum Brans an der Kabelbrücke?

Wer ist verantwortlich für den Brand?

Welche Schutzmaßnahmen gab es für die Kabelbrücke?

Warum ist das Stromnetz nicht redundant gebaut? (Ringnetz bzw. Maschennetz)

Warum soll es Voraussichtlich mehrere Tage dauern bis die Stromversorgung wieder hergestellt wird?

Was ist die Vulkangruppe von der es mutmaßlich ein Bekennerschreiben gibt?

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Stromnetze sind redundant aufgebaut. Für Mittelspannungsnetze häufig in der form geöffneter Ringnetze die beim Ausfall geschlossen werden können. Bei Hochspannungsnetzen in der Form von Doppelstichen, sodass der Ausfall eines Stromkreises kompensiert werden kann. Meine Vermutung ist, dass bei Ausfall einer ganzen Kabelbrücke mehr als ein Stromkreis betroffen war. Also ein Doppelfehler. Folgerichtig kommt es nun zu einem Versorgungsausfall. Ein Teil wird durch Umschaltungen kompensiert werden können.

Ein Beispiel aus der Praxis: eine mittelgroße Stadt mit 50.000 Einwohner wird über eine Hochspannungsumspannanlage versorgt, welche über zwei 110-kV Stromkreise an eine Stammstrecke im Doppelstich angebunden ist. die Anbindung erfolgt somit in der Art, dass bei Ausfall eines Stromkreises der zweite Stromkreis die Versorgung übernehmen kann. Nun sind beide Stromkreise aber auf dem selben Gestänge (Masten) geführt. Fällt der ganze Mast um, so werden beide Stromkreise außer Betrieb gesetzt. Die Stadt erfährt somit eine Versorgungsunterbrechung. siehe auch Münsterländer Schneechaos 2005

In der Regel wird hier schnell abhilfe geschaffen durch Baueinsatzkabel, welche im dem Sinne auf Vorrat gelagert sind und schnell transportiert werden können.

Das heißt Redundanz ist eine Grundsatz der Stromnetzplanung (n-1-sicher). Aber auch redundante Systeme können versagen die Wahrscheinlichkeit ist nur geringer.

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Eine linksextremistische Gruppe hat sich offenbar bekannt.

Leider ist dies nicht der erste Brandanschlag von Linksextremisten auf wichtige Infrastruktur, wie Stromleitungen oder Bahnstrecken.

Ich frage mich auch, inwieweit Russland dabei unterstützt oder sogar dahintersteht. Erinnert sei hier an die angeblich „grün motivierten“ Anschläge auf PKWs.

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Laut Bekennerschreiben will die Terrorgruppe es als Gemeinwohlorientierte Aktion verkaufen, Überschrift im Tagesspiegel. Zynischer geht es nicht oder es ist extrem verblendet. Und dem Klimaschutz hilft diese Aktion auch nicht, weil die Leute dem Stromnetz vertrauen müssen, wenn alles elektrisiert werden soll, mit solchen Aktionen sinkt das Vertrauen. .

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Zynisch könnte man aber auch festhalten, dass dem ein oder anderen Diesel Diester vor Augen geführt wurde, dass er bei Stromausfall auch nicht tanken kann :wink:

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Ich glaube erstmal nicht an einen Anschlag von Linksextremisten.
Oder hat schonmal jemand von dieser Gruppe gehört…

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Die als linksextremistisch eingestufte Gruppierung bekannte sich bereits zu früheren Anschlägen auf Infrastruktur in der Region. So verübten unbekannte Täter im März 2024 einen Brandanschlag auf einen Strommast in Brandenburg, der die Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) vollständig lahmlegte.

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Ja, die wollten wohl ein Gaskraftwerk außer Betrieb setzen und haben dabei den Stromausfall in einem großen Teil Berlins - teilweise noch bis Donnersteg - billigend in Kauf genommen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das “Gemeinwohl” nicht so gut auf diese Gruppe zu sprechen ist und das jetzt auch auf alles was links ist, projezieren wird. Gut gemacht, Bärendienst!

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Angesichts der Tatsache, dass Russland seit Jahren Anschläge auf kritische Infrastruktur verübt und auf die politische Meinungsbildung hierzulande Einfluss nimmt, verwundert mich sehr, wie wenig das Bekenntnis der mysteriösen Vulkangruppe hinterfragt wird. Das Bekennerschreiben hat sofort den Kulturkampf “Linke gegen Konservative” wieder angefacht.

Interessant ist doch zu fragen:

  • Wem nützt das?
  • Wer steckt hinter dieser Gruppe?
  • Könnte es eine False-Flag-Aktion sein?

Die ganze Argumentation erinnert mich stark an die verstopften SUV-Auspuffrohre, die sich auch als False-Flag-Aktion im Auftrag Russlands herausgestellt haben.

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Ja, und im vergangenen Jahr haben sie einen Anschlag auf die Stromversorgung in Adlershof verübt. Würden Buermeyer und Banse nur ein paar Kilometer weiter südlicher produzieren, wären sie auch von diesem Stromausfall betroffen gewesen.

Die Liste ist noch länger, sie kann man sich auf wikipedia.de anschauen

Ich hoffe, dass Buermeyer und Banse dieses Thema in einer der nächsten Sendung aufnehmen und erklären, warum solche Terroraktionen nicht dem Gemeinwohl nutzen, vielleicht hören die Vulkangruppe ja Lage der Nation, stellen sich freiwillig oder lassen es wenigstens.

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Tagesschau berichtet gerade, dass die Polizei das Bekennerschreiben der Linksterroristen für echt hält. Sie sind auch nicht zum ersten Mal mit Anschlägen auf Infrastruktur aufgefallen

… halten sich tatsächlich für Helden und rechtfertigen ihren Anschlag:

Edit: Das ewiglange Bekennerschreiben liest sich absolut nicht nach russischem Geheimdienst, sondern nach purem linksradikalen Wahnsinn.

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Ja, sogar einige Male in der Tagesschau. Die Gruppe ist auch schon einige Jahre aktiv und bekannt. Wikipedia listet ein paar bekannte Anschläge auf.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass Vulkan von Russland finanziert wird. Die Ursprünge der Gruppe liegen aber schon fast 15 Jahre zurück.

Vor Kurzem gab es eine AfD-Anfrage zu dieser Infrastruktur…

Bekennerschreiben kann jeder schreiben und sich linksextrem nennen.

Man glaubt das, was man glauben möchte.

Wo sind Beweise?

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Das Bekennerschreiben wird als authentisch und echt eingestuft. Ich gehe davon aus, dass die Polizei hier keinen Quatsch erzählt.

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Ich vertraue da doch eher auf die Einschätzung unserer Sicherheitsbehörden als auf deine Vermutung, die sich worauf genau nochmal begründet?

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Es gab in den letzten viele Infrastrukturanfragen seitens der AfD und den Verdacht der Spionage.

Ich hinterfrage nur.

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Das eine schließt ja das andere nicht aus. Letztendlich wissen wir weder welche Personen in dieser Gruppe sind, noch was sie antreibt.
Insofern ist es völlig unnötig, da einen Klassenkampf hineinzuinterpretieren. Alle demokratischen Kräfte müssen ein Interesse haben, dass denen bald das Handwerk gelegt wird.
Solange wir in einem hybriden Krieg mit Russland sind, ist jeder Angriff auf Infrastruktur erst mal dahingehend zu beleuchten, ob es ein Angriff von außen ist. Alles andere ist grob fahrlässig.

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Was dann wohl auch für dich gelten dürfte.

Wie ich oben schrieb, gut möglich das Russland dahinter steckt. Aber aktuell spricht wenig dafür, solang die Sicherheitsbehörden das Schreiben als authentisch einschätzen.

Die Informationen wo Stromleitung verlaufen und Trafohäuser stehen sind in Deutschland ansonsten weitgehend öffentlich einsehbar. Dafür benötigt man meines Wissens keine Spionage.

Man kann aber auch nicht bei jedem Anschlag einer Gruppe, die den eigenen Idealen „näher“ steht, behaupten, das wäre dann bestimmt eine russische False Flag Aktion. (nicht explizit auf Margarete bezogen)

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Ja, ich habe nichts anderes behauptet.

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Aber man sollte auch nicht einfach das Gegenteil behaupten, denn die Chancen sind bestenfalls 50:50
Das Anschreiben sagt gar nichts aus, weil keiner weiß, wer hinter der Gruppe steht und mit wem sie im Kontakt ist. Wäre nicht das erste mal, dass ausländische Geheimdienste Inländer über SocialMedia zu Anschlägen anstacheln.

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