Die Diskussion über die „Rente mit 63“ ist meiner Ansicht nach sehr einseitig.
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Nur die wenigsten können mit 65 in Rente gehen die 45 Beitragsjahre haben. Es müssen mindestens 45 Beitragsjahre sein. Derzeit betrifft das hauptsächlich diejenigen die in den 80 Jahren ins Erwrbsleben eingestiegen sind. Damals ist man mit 15-17 Jahren in die Ausbildung gegangen und wurden zu Beitragszahlern. Dies Leute haben beim erreichen des 65. Lebensjahr bis zu 50 Beitragsjahre. Heute kommen viel weniger Menschen in das Berufsleben.
(Laut Demograpieportal beginne die meisten mit der Ausbildung mit 19-22Jahren.) Studierende habe ich hier nicht betrachtet. -
Es wird immer behauptet, dass es gut verdienende Leute sind. Ist den gut verdienen eine Schande? Gut verdinende arbeiten i.d.R auch viel oder haben sich einen einen Status erarbeitet.
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Offensichtlich arbeiten in Deutschland nur Dachdecker hart. (Sorry für die polemik) Aber ein Blick auf die Statistik der Gründe für Krankschreibungen sagt auch, dass Krankheiten wie Depressionen, Bornout Angststörungen… mit an der Spitze der Gründe stehen. Dachdecker sind davon, meines wissens eher weniger betroffen. Auch bei „Bürojobs“ ist die Belastung groß und man verschleißt.
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Generell halte ich ein festes Rentenalter für kritisch. Welche Motivation sollte ein junger Mensch haben in das Berufsleben einzusteigen? Das Ziel steht festgemauert (Renteneintritsalter) Wer später einsteigt ist schneller am Ziel. Die geleisteten Beitragsjahre sind abei nachrangig. Die Beitragsjahre sollten aber ein Faktor sein.
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Zum Schluss eine Frage. Was wird die Regierung wohl sagen wenn viele Arbeitnehmer die ja ach so vermögend sind, einfach mit 65 in die Arbeitslosigkeit gehen? Zwei Jahre ALG1, mit drei Monaten sperrfrist, in denen auch noch in die Rente eingezahlt werden. (Frage für einen Freund)
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Vielleicht sollte sich die tolle Rentenkommission nochmal hinsetzen.
Danke für´s Lesen