Sicher kann man viele Fahrten vermeiden.
Motorradfahren ist da so ein Beispiel.
Auch privat sicher, ist aber sehr individuell.
Das teure sind ja letztlich die notwendigen Fahrten.
Sicher kann man viele Fahrten vermeiden.
Motorradfahren ist da so ein Beispiel.
Auch privat sicher, ist aber sehr individuell.
Das teure sind ja letztlich die notwendigen Fahrten.
Auch hier wieder das Thema Fahrgemeinschaften (Aber klar das geht nicht in 100% der Fälle)
Aber wie gesagt, die Tatsache, dass wir noch nicht in dem Bereich angekommen sind, wo im großen Stil auf diese unnötigen Fahrten verzichtet wird zeigt doch, dass wir noch ein ganzes Stück weg sind von der Schmerzensgrenze und so lange brauchen wir auch erst mal denke ich keine staatlichen Eingriffe.
Der Punkt kommt wohl, wenn Arbeitnehmer/innen bei ihrer Arbeit anrufen und sich abmelden, weil sieches sich nicht leisten können zur Arbeit zu kommen. ![]()
Ich hätte den Punkt schon früher gesetzt, aber wenn du meinst, dann kann sich der Spritpreis vermutlich noch verdreifachen bis das passiert.
Was sind denn genau unnötige Fahrten? Ist der monatliche Besuch bei den noch nicht pflegebedürftigen Eltern nötig oder unnötig? Ist das fahren und abholen der Kinder zum Sportverein einige km entfernt nötig oder unnötig? Ist die Fahrt zum einige km entfernt lebenden Partner nötig oder unnötig?
Eng gefasst ist das alles ja nicht nötig.
Da das Motorrad in der Regel weniger Sprit verbraucht, ist es sogar sinnvoll das zu nehmen, statt alleine im Auto zur Arbeit zu fahren.
Ab einem bestimmten Punkt wird es dann sinnvoll in die Nähe zur Arbeit zu ziehen oder sich eine Arbeit in der Nähe zu suchen. Im Hinblick auf das Klima vielleicht sogar eine wünschenswerte Entwicklung.
Beim Motorrad dachte ich eher an die Freizeitfahrer die am Wochenenden chillig (oder schnell) durch die Lande kreisen.
Da gibt es sicher auch vermeidbare Fahrten.
Umziehen? Job wechseln?
Sicher aktuell eine sehr gute Option. ![]()
Ich zitiere mich mal selber:
… und wieder mal einen Thread de-railed. Hier ging es um die populistische und sinnlose Maßnahme von Frau Reiche.
Da war aber der Punkt schon bei Punkt 3 gemacht. Es gibt Studien die sagen Blödsinn und diese wurden verlinkt. Danach ging die Diskussion halt organisch weiter
So ist das im Internet…Ganz gemäß Godwin’s Law ![]()
Zu den Spritpreisen. I’m Endeffekt ist es doch so das 40cent mehr bei einem normalen Verbrauch von 6 Liter ~20€ Mehrkosten pro Tankfüllung bedeuten. Heißt wer ist wirklich davon groß betroffen? Leute die große Strecken Pendeln, weil sie es müssen da sie sonst arbeitslos sind, oder weil sie dadurch entsprechend verdienen das es egal ist…und Menschen die eh schon am Existenzminimum leben. Beide Gruppen können an ihrer Fahrzeugnutzung kurzfristig nichts ändern, oder es fällt finanziell nicht wirklich ins Gewicht ![]()
Habe für mich mal durchgerechnet. Bei meiner Nutzung würde sich aktuell die Anschaffung eines 125er Rollers grob nach 50.000km Fahrleistung lohnen. (3l vs 6l Verbrauch)
Es bleiben letztlich zwei Maßnahmen aus der momentanen geopolitischen Lage zu ziehen:
Energie sparen wo möglich (ist jede Autofahrt zwingend nötig oder gibt es Alternativen mit ÖPNV, Fahrrad, zu Fuß, Fahrgemeinschaft,…)
langfristig Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren (d.h. Erneuerbare Energien, Speichertechnologie und Netze ausbauen)
Ich finde es gut, dass das mal untersucht wurde. Ich fand die Idee aus Österreich damals interessant und hielt es für schlüssig, wie es den Preis senken bzw. den Wettbewerb erhöhen könnte.
Schade, dass diese Ziele offensichtlich nicht erfüllt werden. Verschlechtert sich denn der Preis gegenüber der derzeitigen Praxis? Wenn nein, dann bin ich trotzdem für die Einführung der Regelung. Es reduziert die Willkür. Wenn ich morgens mich entscheide zu tanken, dann kann ich mittags nicht mit von intra-day-preissprung überrascht werden. Das erhöht Planbarkeit und man fühlt sich weniger als Spielball fremder Mächte.
Was sind denn genau unnötige Fahrten?
Im meinem Augen sind unnötige Fahrten diejenigen, welche auch zu Fuß oder mit Rad erledigt werden können.
Ich kriege in meinem Umfeld öfter mit, dass die hohen Spritpreise beklagt werden. Und trotzdem wird das Kind morgens mit dem Auto zur Schule gefahren und danach wieder ins HomeOffice, bei einer Strecke, die ich morgens zu Fuß gehe. Meine Kolleg:innen fahren weiter mit dem Auto zur Arbeit, bei einer Strecke, die ich mit dem Rad fahre.
Es ist oft Bequemlichkeit und alte Gewohnheit. Solange die nicht aufgebrochen werden oder hinterfragt werden, ist der Spritpreis m.E. noch verkraftbar.
Manche werden das vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffen, aber dann sind es auch nicht zwingend unnötige Fahrten.
Studien:
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/178507/1/1020779381.pdf
Ergebnis der Studie: Die Regulierung führte zu veränderten Preisübertragungen, aber nicht zu günstigeren Preisen
Hast du die Studie überhaupt gelesen? Zitat aus der Conclusion:
Crude oil price decreases are now passed through slightly faster than crude oil price increases. Overall, the Fuel Price Fixing Act can be considered a partial success as it seems to have fostered competition between retail filling stations and thereby increased consumer welfare.
Vielleicht ist mein Sprachverständnis ja auch irgendwie kaputt, aber…das ist nicht, was ich in der Konklusion einer angeblich negativen Studie erwarten würde. “Fostering competition” und “increase consumer welfare” ist irgendwie ziemlich exakt das, was ich mir von Regulation der Preiserhöhungen auf einmal pro Tag erwarten würde!
Niemand erwartet doch, dass Sprit auf magische Weise nur noch 50 Cent kostet…?!
Für mich persönlich sind die ständigen Änderungen einfach nur lästig. Ich fahre nicht so viel, dass ich mir den Luxus leisten kann zu sagen “mir egal ob es 5ct billiger oder teurer ist”. Dennoch nervt es weil man entweder später sieht, dass man “zu teuer” getankt hat oder die Tankstelle plötzlich voll ist weil Leute sparen müssen/wollen.
Gleiches gilt übrigens für Stromtankstellen: Es ist einfach nervig, dass die Kundschaft ständig in der Pflicht ist zu gucken mit welche App oder Karte sie jetzt wann wo tanken.
Daher würde ich persönlich offen gestanden ein System begrüßen ohne sprunghafte Änderungen (egal in welche Richtung). Man könnte ja bspw. auch eine wöchentliche/monatliche Obergrenze für den Spritpreis einziehen und dann nach tatsächlichem Preis transparent am Ende abrechnen.