Warum nur von der Wärmepumpe?
Die Wärmepumpe ist nur eine Möglichkeit den Vorschriften des Gesetzes Genüge zu tun, aber bei weitem nicht die einzigste.
Du sitzt also auch da dem Narrativ auf, dass die Gegner so schön ausgebreitet haben.
Gegen den CO2 Preis spricht die Vergesslichkeit der Leute.
Hier in Schweden gab es mal Beimischungen zum Diesel, diese wurden Pflichtgemäß jedes Jahr angehoben, was den Diesel jedes Jahr etwas teurer gemacht hat.
Alle wussten es, jedes Jahr gab es Geheule wenn zum neuen Jahr die Preise wieder etwas gestiegen sind und bei der letzten Reichtagswahl haben dann die Parteien gewonnen die versprochen haben den Preis zu senken und ihre erste Maßnahme war es die Beimischungspflicht zu kassieren.
Hat zwar letztlich nicht das gebracht was sie versprochen haben (war nur 1 SEK statt 10) aber der ganze schöne Plan, samt Planbarkeit war futsch.
Ein langsam steigender CO2 Preis hätte in DTL. genau die gleichen Auswirkungen.
Jedes Jahr heult man wenn es wieder teurer wird und am Ende gewinnt jemand die Wahl der verspricht den Zauber zu beenden.
Und dann hast immernoch überall Gasheizungen im Betrieb, bis dann irgendwann die Zertifikate alle sind und dann gibts Revolution, weil die Leute frieren.
Diese Möglichkeit gibt es mit der Wärmepumpe auch, sofern man nicht wie du auf Fußbodenheizung setzt.
Das ist aber nicht Schuld der Wärmepumpe. Wir hatten in Berlin Fußbodenheizung via Fernwärme, die war ebenfalls langsam.
Zeig mir die Ölheizung die ohne Strom funktioniert, dann können wir nochmal über Autarkie reden.
Wie?
Im GEG steht 65% erneuerbare zu Erzeugung der Wärme.
Welchen Weg würdest du gehen wollen, der besser wäre?
Der einzigste Punkt der am Gesetz wirklich zu kritisieren war, war die fehlende Einbindung der Wärmeplanung (Fernwärme), das wars dann aber auch schon.
Der Rest ist ausschließlich das Narrativ der Gegner des Gesetzes.