100% Zustimmung. Die aktuellen 1000,- Euro Freistellung sind seit Jahren nicht mehr an die Inflation angepasst. Für mich ein Unding.
Die Sparquote von Mindestlohnempfängern ist auch nicht mit der Inflation gestiegen. Die Löhne sind auch nicht mit der Mietinflarion gestiegen.
Ich verstehe nicht, warum dann die, die es sich leisten können, etwas zu sparen, besonders gepampert werden sollten.
Ich verstehe nicht, warum dann die, die es sich leisten können, etwas zu sparen, besonders gepampert werden sollten.
Das ist für mich kein Widerspruch. Dass Menschen mit Mindestlohn kaum sparen können, ist ein Problem – aber daraus folgt doch nicht, dass man den Kapitalaufbau derjenigen erschweren sollte, die etwas zurücklegen können.
Im Gegenteil: Mein Ziel wäre, dass möglichst viele Menschen überhaupt in die Lage kommen, Vermögen aufzubauen. Dafür braucht es höhere verfügbare Einkommen und bezahlbareres Wohnen – und gleichzeitig Rahmenbedingungen, bei denen sich Sparen und Investieren lohnt. Das ist für mich kein „Pampern“, sondern breiterer Vermögensaufbau.
Der Trend geht ja momentan dahin, Bürger dazu zu drängen, ihre viel zu mikrige Rente mit privater Absicherung abzufangen. Die Folge ist, dass wer schon im Berufsleben, trotz Vollzeitjob, nicht von seinem Gehalt leben konnte, auch nicht von seiner Rente leben kann. Das ist aber der vollkommen falsche Ansatz. Die Gesellschaft (der Staat) sollte diese Arbeit würdigen und darum diesen eine Altersvorsorge finanzieren, die zumindest so hoch ist, dass diejenigen nach ihrem Erwerbsleben nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind (ein angemessener Lebensabend wäre mir noch lieber, aber ob, wir wollen ja nicht übertreiben).
Solange der Staat das nicht hinbekommt, darf er gerne an meinem Depot sich bedienen, die Rendite ist auch nach Steuern noch über 5%. Und wenn ich Idiot das hinbekomme, schaffen das auch andere.
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