danke für die Einordnung. Ich sehe das ähnlich.
Ich denke, die Einkommenssituation der Geringverdiener zu verbessern, ist aus einer Vielzahl von Gründen ein lohnendes Ziel, schon um die Lebensqualität im hier und jetzt zu steigern, dass dabei auch mehr Sozialversicherungsabgaben anfallen und sich die spätere Rente erhöht, ist eher ein erfreulicher Nebeneffekt. Da ist seit der ersten Rentendiskussion bei der Riestereinführung schon einiges passiert, z.B. Mindestlohn, andererseits scheint der Anteil der Arbeitnehmer in prekärer Beschäftigung zuzunehmen. Wenn denen geholfen wird, sehe ich das nicht arg inflationstreibend.
Ganz im Gegensatz zu dem oben gemachten Vorwurf habe ich in dem aktuellen Beitrag auch erwähnt gehört, dass man eine degressive Rentenformel anwenden könnte, mehr Rentenpunkte bei zunehmender Höhe also zu immer geringerer Steigerung der Rentenhöhe führen würden. Das hatte ich in einem früheren Beitrag auch als Möglichkeit erwähnt, ob nun meine Idee aufgegriffen wurde oder eine andere, freut mich das sehr. Das muss man natürlich sehr behutsam dosieren, wenn es auch für bereits geleistete Beiträge gelten sollte, und es wird vermutlich von der freiwilligen Höherversicherung abschrecken.