LdN 454: Faktencheck Wehrdienst vs. Wehrpflicht vs. Freiwilliger Wehrdienst

Es gibt zwar schon einen Beitrag Bundeswehr, da geht es aber nur um die Gleichstellungsdebatte. Ich hab ein anderes Thema, daher ein neuer thread.

Ich muss leider zum wiederholten Male feststellen, dass der Beitrag in der aktuellen Lage, ziemlich ungenau zwischen einem Wehrdienst, einer Wehrpflicht und dem freiwilligen Wehrdienst differenziert. Und das ist kein persönlicher Vorwurf, leider wird das insgesamt in der ganzen medialen / politischen Debatte nur sehr ungenau behandelt.

Ihr sagt sinngemäß in der Folge, dass die Bundeswehr auf 260000 aktive Soldaten aufwachsen soll und 200000 Reservisten benötigt werden. Alle jungen Männer sollen verpflichtend gemustert werden. Falls man dann aus diesem Pool, diese Zahlen mit freiwilligen nicht erreichen kann soll es eine Wehrpflicht geben.

Faktencheck:

Was ist eigentlich der (Grund) Wehrdienst und was ist der freiwillige Wehrdienst?

Der Grundwehrdienst ist das worüber wir aktuell diskutieren. Hier geht es um die sechs Monate (ganz früher 15, zum schluß nur neun) Grundwehrdienst. Alles über diese sechs Monate hinaus, ist freiwillig.

Was würde eine Pflicht daran ändern?

Nichts. Es geht auch bei der Wehrpflicht nur um diese sechs Monate. Alles darüber hinaus ist freiwillig. Das einzige was anwachsen würde, ist die Zahl der dann wehrpflichtigen Männer. Wir haben dadurch nicht mehr aktive berufs oder zeit Soldaten.

Was ist der freiwillige Wehrdienst?

Der freiwillige Wehrdienst war früher die Verlängerung des neun monatigen Wehrdienstes auf 23 Monate. Das wäre auch nach einer Wehrpflicht nur freiwillig.

Was sind aktive Berufs oder Zeitsoldaten?

Berufssoldaten sagt ja der Name. Zeit Soldaten verpflichten sich für x Jahre. 4, 8 oder 12. Das wäre auch nach einer Wehrpflicht freiwillig.

Was ist die aktive Reserve?

Das sind ehemalige Soldaten, die weiterhin jährlich auf Lehrgänge oder Übungen gehen. Ihren Rang aus ihrer Dienstzeit behalten und auch noch eine Uniform im Schrank haben. In die aktive Reserve einzutreten ist auch freiwillig.

Was ist die allgemeine Reserve?

Das sind ehemalige Soldaten und/oder Wehrdienstleistende, die zwar keinen Bezug mehr zur Bundeswehr haben, die im Verteidigungsfall aber wieder eingezogen werden können. Also theoretisch ständen hierfür alle Männer zwischen 18-69 Jahre zur Verfügung. Das deckt wiederum die Wehrpflicht ab.

Wieso dann nicht die Leute in die Reserve mit einrechnen die schon mal Wehrdienst geleistet haben?

Die Daten wurden nach Aussetzung der Wehrpflicht 2011 gelöscht. Man weiß es nicht.

Fazit:

Wie ihr vielleicht gelesen habt, steht in dem Text sehr oft das Wort freiwillig, Wehrpflicht hin oder her. Die ganze Debatte um die Wehrpflicht, im Sinne von, wir führen sie wieder ein, denn wir erreichen unsere Zahlen nicht (bezogen auf aktive Soldaten und Reserve) ist daher einfach nur Quatsch. Niemand weiß, wie viele sich nach dem Grundwehrdienst tatsächlich freiwillig verpflichten. Die Wehrpflicht würde nur den Pool an potenziellen Männern im Grundwehrdienst anwachsen lassen. Die meisten davon wären aber mutmaßlich einfach nur froh die sechs Monate zu beenden, weil sonst hätten sie sich von vorher mutmaßlich freiwillig gemeldet.

Zu dem Thema empfehle ich wirklich diesen Stern Podcast mit christian mölliing Bundeswehr: Kann nur die Wehrpflicht die Truppe retten? — Die Lage international mit Christian Mölling — Overcast er geht genau auf diese Diskrepanz ein und macht auch Vorschläge was die Bundeswehr/Politik und Gesellschaft machen müssen um den freiwilligen Dienst wieder attraktiv zu machen.

Was mich auch stört ist die Debatte um das Losverfahren und den aktuellen Gesetzesentwurf. In der ersten Fassung gab es einen riesigen Aufschrei wegen des Losverfahrens Vorschlags seitens der Union. Nur ohne zu erwähnen, dass das Losverfahren sich in dem ersten Vorschlag nur die Pflicht zu Musterung bezog, weil die im ersten Entwurf nur freiwilligkeit vorgesehen hat. Nur ist die Musterung verpflichtend und das Losverfahren entscheidet im Fall der Fälle darüber ob man seinen Wehrdienst leisten muss. Das ist eine deutliche Verschärfung und wird einfach so weg moderiert.

4 „Gefällt mir“

Ja - die Logik ist schon bestechend. Ich verpflichte Leute, die zunächst mal keine Lust auf die Bundeswehr haben, zum Wehrdienst in der Hoffnung, dass es ihnen so gut gefällt, dass sie sich danach als Soldat verpflichten.

Vielleicht könnte man das Geld, das man einsetzt, um Personen teuer gegen ihren Willen an der Waffe auszubilden, um sie danach auf nimmer Wiedersehen zu verabschieden, auch in bessere Soldatenbesoldung investieren, die den Beruf attraktiver macht.

1 „Gefällt mir“

Exakt. Und bessere Unterbringung/Ausstattung.

Die Anreize werden doch erhöht.

Aktuell gibt es keine Pflicht. Nur eine Pflicht zur Musterung.

Dass die Anreize bisher nicht ausreichen sieht man an der Zielverfehlung. Ob sie in Zukunft reichen, wird sich zeigen. Nur, wenn nicht, kommt die Pflicht. Wer dann keine Lust hat, wird Zivi machen. Wer Wehrdienst macht wird also wenigsten etwas Interesse mitbringen.

Haben wir die Zeit erstmal nur die Anreize für Zeitsoldaten zu erhöhen, um zu schauen was dann passiert? Ich fürchte nein

1 „Gefällt mir“

Nein, sondern um sicherzustellen, dass eine definierte Anzahl an Personen schon einmal eine grundlegende soldatische Ausbildung erhalten hat, auf die im V-Fall zurückgegriffen werden könnte. Wenn die sich dann doch noch verpflichten sollten, ist das ein Bonus.

2 „Gefällt mir“

Das ist doch mein Argument: die “Pflicht” so wie im Grundgesetz vorgesehen, sieht nur eine Pflicht zum Grundwehrdienst vor.

Wenn sich in Zukunft nicht genug Freiwillige für den Grundwehrdienst und eine anschließende Verlängerung finden, hilft die Pflicht zum Grundwehrdienst auch nichts.

Darum ist die Argumentation der bspw. CDU, wenn nicht genug freiwillige, dann Pflicht aber eine grund falsche Annahme, weil die anschließende längerfristige Verpflichtung immer noch freiwillig bleibt.

1 „Gefällt mir“

Das ist aber etwas anderes, als uns die Regierung kommuniziert. Schließlich ist das nicht als reines Programm für den Aufbau der Reserve angekündigt worden.

Wer Wehrdienst macht hat darauf mehr Lust als auf Zivi. That’s all.

Definitiv. Bis die Bundeswehr überhaupt die notwendigen Kapazitäten hochgefahren hat, wird einige Zeit ins Land gehen müssen.

Im Grunde wäre die Bundeswehr doch vergleichbar mit einem Unternehmen im Kampf um Fachkräfte.
Um ausreichend Fachkräfte zu bekommen, muss man attraktive Arbeitsplätze anbieten.
Was Unternehmen heute neben der Vergütung anbieten wie betriebliche Altersvorsorge, Fitnessraum, eBike-Leasing usw, würde die Bundeswehr ja quasi mit höherem Sold, Zuschüsse zum (mittlerweile teuren) Führerschein usw bieten.

Nur wenn ein Unternehmen zu wenig Fachkräfte bekommt, muss es Aufträge ablehnen, die Produktion herunterfahren oder einstellen.
Hat die Bundeswehr zu wenig geeignete Soldaten, kann sie bestimmte zugesicherte Aufträge oder Leistungen nicht einhalten.

Im Gegensatz zum Unternehmen hat die staatliche Institution Bundeswehr das Mittel einer Zwangsverpflichtung.

Nun die ja schon zu Recht gestellte Frage:

Welche Art von Soldaten braucht die Bundeswehr zur Erfüllung ihrer Aufgaben?

Wahrscheinlich Zeit- und Berufssoldaten, die eine entsprechende zeitaufwendige Ausbildung benötigen.

Welche sinnvolle Rolle spielen dann Wehrdienstleistende?

Übernahme von Wachaufgaben, unterstützende Aufgaben im Alltagsbetrieb?
Oder eher als „Praktikumszeit“ zur Nachwuchsgewinnung?

Wie sinnvoll wäre es auch „ältere“, schon gut ausgebildete und berufserfahrene Erwachsene für freiwillige Wehrdienste zu rekrutieren, für bestimmte Zeiträume, ähnlich Reserveübungen?
Also ggf. ein paar vergütete Wochenendkurse für militärische Grundfertigkeiten, dann ein sehr berufsspezifischer fachlicher Dienst?
Wäre natürlich Konkurrenz zum Fachkräftemangel in der Wirtschaft.

1 „Gefällt mir“

Doch, weil sie wie du selbst sagst dann in der Reserve sind. Auch, wenn sie nicht verlängern

Die Überlegung ist grundsätzlich wohl, dass durch das Kennenlernen das Interesse steigt, weil man sich den Laden mal ansehen konnte und das dann vlt nicht mehr so kritisch sieht wie vorher. Das Kalkül würde ich als nachvollziehbar bewerten.

1 „Gefällt mir“

Sehr guter Faktencheck! Ich hatte auch ein Störgefühl, als mal wieder ein Spruch kam wie „…bis die Jusos in der Realität angekommen sind“. In diesem Kontext:

In einem Podcast von t-online sagt NATO-Forschungsdirektorin und Expertin für Sicherheitsfragen Florence Gaupp „Wir brauchen die Wehrpflicht nicht zu sehr aus operationellen Gründen.“ und geht dann auf Punkte wie Abschreckung und Selbstwirksamkeit ein.

Wenn NATO-Forschungsdirektorin das schon sagt, geht es am Ende gar nicht um die Zahlen?

Vielen Dank für die Klarstellung. Davon abgesehen ist meiner Meinung nach noch wichtig zu betonen, dass im Verteidigungsfall ohnehin eine Wehrpflicht gilt (§ 2, Wehrpflichtgesetz). Die Frage ist eigentlich nur, ob man die Leute darauf vorbereitet oder nicht.

1 „Gefällt mir“

Exakt, und das kann man in der Diskussion auch klar vertreten:

Wenn Russland die EU angreift und es zu einem Verteidigungsfall kommt, wird ohnehin jeder eingezogen. Die Frage ist nur, ob wir dann die Grundausbildung im Schnellkurs durchziehen müssen, wie aktuell in der Ukraine, oder ob wir bereits viele ausgebildete junge Menschen haben.

Es wird immer so getan, als ob eine Wehrpflicht den Einsatz eines jungen Menschen im Krieg wahrscheinlicher machen würde - aber das ist kontrafaktisch. Eine hohe Wehrbereitschaft (egal ob durch eine gute Berufsarmee, Wehrpflicht, eine starke Reserve, einen starken Katastrophenschutz) reduziert das Risiko, angegriffen zu werden, da es einfach ein größeres Risiko und mehr Aufwand für den Angreifer bedeutet. Und wenn Russland und trotz Wehrpflicht und co. angreift sollten wir froh über jeden bereits ausgebildeten Soldaten sein.

Soldaten in Friedenszeiten auszubilden, wie gesagt egal ob Wehrpflicht oder Reserve, verfolgt das Ziel, einen Krieg unwahrscheinlicher zu machen und vorbereitet zu sein, wenn uns doch ein Krieg aufgezwungen wird. Aber wie gesagt, die Friedensbewegungen tun immer so, als würde das Risiko eines Krieges nur bestehen, wenn wir Soldaten ausbilden. Das ist naiv, denn das Gegenteil ist der Fall.

7 „Gefällt mir“

Das IW äußert sich auch zum ökonomischen Unsinn einer neuen Wehrpflicht:
„Es ist jedoch niemandem geholfen, wenn viele Menschen durch ein System geschleust werden, das später weder Soldaten auf Zeit noch Reservisten hervorbringt. Es muss deshalb darum gehen, über den Wehrdienst diejenigen zu finden, die ihre militärischen Fähigkeiten dauerhaft aufrechterhalten und das Land im Ernstfall verteidigen wollen.“

Im Wesentlichen muss es um einen attraktiven Dienst gehen.

3 „Gefällt mir“

Exakt, daher bin ich auch weiterhin gegen eine Wehrpflicht, weil die nicht zielführend ist. Allenfalls eben eine 3-Monats-Grundausbildung, gerne in zwei Teilen á 6 Wochen, für absolut jedermann. Die AGA damals war tatsächlich interessant und lehrreich und es wurden Kenntnisse vermittelt, die jedem Bürger helfen können (Recht, erweiterte erste Hilfe, Verhalten im Kriegs- und Katastrophenfall, Selbstverteidigung, Überwindung körperlicher Grenzen usw.).

Ein flexibler 2 x 6 Wochen-Wehrdienst würde nicht tief in das Leben der jungen Menschen eingreifen (ersten Teil zwischen Schule und Uni/Ausbildung, zweiten Teil in den Semesterferien / oder eben als Beurlaubung von der Ausbildung) und würde viele junge Menschen mit der Bundeswehr in Kontakt bringen, sodass die Hoffnung groß wäre, dass auch viele dort bleiben werden. Stattdessen wollen wir wieder einen monatelangen Wehrdienst einführen, der eine maßgebliche Disruption im Leben der jungen Menschen sein wird und der - wie früher - nach der Grundausbildung wieder im „Absitzen der Zeit“ ausarten wird, weil die Bundeswehr definitiv nicht den Ausbildungsstab hat, um ganze Jahrgänge durch die militärische Fachausbildung zu bekommen, vom dafür nötigen Ausbildungsmaterial mal ganz zu schweigen, das war damals schon unmöglich.

Daher mein Kompromissvorschlag: Die 2x6-Wochen-Grundausbildung für jedermann.

Ich gehöre auch zu den Leuten, die sich nach Ausbruch des Ukraine-Krieges als Reservist angeboten haben, dann aber von den bürokratischen Hürden abgeschreckt wurden. Wenn ein motivierter Mensch beim Karriereservice anruft und sich bereit erklärt, wieder aktiv in den Reservedienst einzutreten, erwarte ich, dass die Bundeswehr sich darum bemüht, dass es dazu auch kommen wird. Das Potenzial der Freiwilligen ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft, sodass alleine deswegen Zwang mMn nicht verhältnismäßig ist. Aber stattdessen wird auf die jämmerlichen Bemühungen der letzten Jahre geschaut und gesagt: „Wir haben alles ohne Zwang versucht, es reichte nicht, also brauchen wir Zwang!“. Nein, es wurde nicht alles versucht, es wurde fast gar nichts versucht, außer ein paar blöden YouTube-, Plakat-, und Podcast-Kampagnen. Selbst den Podcast („Funkkreis“) hat die Bundeswehr eingestellt. Alles versucht am Arsch. Nix wurde versucht.

3 „Gefällt mir“

In Euren Ergänzungen im jüngsten Podcast zum Thema Wehrpflicht und “Verpissen” und dem Interview mit Prof. Mau fehlt ein essentieller Aspekt:
Vor 30 Jahren gab es die Wehrpflicht und passabel verdienende Menschen konnten sich zB mit 35 eine Eigentumswohnung oder ein Häuschen kaufen und machten ihre Mietwohnung für Jüngere frei. In den neuen Bundesländern gibt es kaum nennenswerte Erbschaften.

Aber wir haben heute das gewaltige Problem, das Vermögen und Einkommen immer extrem unterschiedlicher werden. Das liegt u.a. an der inaktiven Vermögenssteuer (seit CDU-Kohl-Ära), den nicht zurück geholten Cum-Ex Betrugsgeldern (Finanzwende eV), der massiven Steuerhinterziehung durch Superreiche (Panama-Papers et al., Süddeutsche, NDR und WDR), der ungerechten Erbschaftssteuer (Verschonungsbedarfsprüfung und ab 300 Wohneinheiten Erbe 0 Erbschaftssteuer) und der Geldwäsche (Prof. Zimmermann HHU).

Diese Ungerechtigkeiten führen im drittreichsten Land der Welt Deutschland zB zu Wohnungsmangel (Studie der Uni Trier aus 2025) insbesondere für junge Menschen und erheblich ungleichen Startchancen. Gleichzeitig gibt es obszöne CO2 Emissionen und Verschwendung bei den Superreichen.

Wenn ich jetzt Kabarettist wäre würde ich die ZuhörerInnen fragen:

Also liebe junge Leute, warum wollt ihr die Superreichen und Finanzbetrüger nicht durch Euren Wehrdienst in einer schicken Uniform mit hübschem Helm kostenlos beschützen zB vor einer Russischen Aggression?

Möglicherweise ist der von Prof. Mau beklagte schwindende Zusammenhalt relativ leicht zu reparieren, indem von den Erbschaften/Schenkungen von 400 Milliarden/Jahr und den gewaltigen Betrügereien endlich reichlich Geld abgeschöpft wird, um das Land zu sanieren, Bedürftige zu unterstützen, Sozialwohnungen zu bauen und PflegerInnen und SoldatInnen marktgerechte Löhne zu bezahlen. Aber vielleicht wählen auch zu viele Babyboomer und noch Ältere eben die CDU/CSU in Erwartung einer Zeitreise in ihre romantisch verklärte Jugend mit Konrad Adenauer, Helmut Kohl, Franz-Joseph Strauß und Angela Merkel - ohne Gendern, Erderhitzung, Kriegen (?!?), aber dem knatternden Moped als Teil der Frau- und Mann-Werdung.

2 „Gefällt mir“

*Jüngst musste ich feststellen dass es endlich eine parteiübergreifende klare Mehrheit für etwas bzw. gegen etwas gibt:
Der Bundestag hat am Freitag, 19. Dezember 2025, einen Antrag der Linken mit dem Titel „Steuerprivilegien für höchste Erbschaften streichen“ nach einstündiger Aussprache abgelehnt. In namentlicher Abstimmung votierten 47 Abgeordnete für den Antrag, 507 Abgeordnete stimmten dagegen.

Ergänzend zu deiner Aussage* @Rainer

Machen wir uns nichts vor und sehen ehrlich, dass noch viel zu viele Jugendliche ihre eigene Situation verklären und ernsthaft glauben, sie könnten durch Arbeit oder geschickten Aktienhandel sich in Regionen heben, dass eine Vermögenssteuer sie selbst treffen könnte oder, schimmer noch, dass sie das nur nicht erreichen, weil Frauen und Menschen mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt wurden.

2 „Gefällt mir“

Oder natürlich als Fußballer oder Influencerin. :upside_down_face:

2 „Gefällt mir“