LdN: 431: Migration: Deutschland weist zurück – und weiß nicht auf welcher Grundlage

Danke Daniel, genau so denke ich auch. Und genau um diese Diskussion über den „gerechten“ Schlüssel zu umgehen, habe ich gar nicht ausgeführt was aus meiner Sicht gerecht ist.

Im Übrigen müsste man vermutlich auch die Integrationsleistungen und die Sozialleistungen in einen solchen Verteilschlüssel mit aufnehmen. Denn tatsächlich ist ein Flüchtling, um den man sich so lange nicht kümmert bis er selbst wieder geht (Modell der Visegrad Staaten) oder er hungrig genug ist, um für sein Überleben schlechte Jobs zu übernehmen (Modell Dänemark und Niederlande), weit günstiger als wenn man ihm umfangreiche Sprachkurse, Integrationskurse und relativ lange verhältnismäßig hohe Sozialleistungen finanziert.

Letztlich ist das Problem weit komplizierter als es @light darstellt. Nicht nur in Bezug auf die Verteilung. Auch ein mediales Ausblenden von den zusätzlichen Belastungen, die eine signifikante Migration erzeugt, wird die Menschen nicht mehr einfangen.

Dafür müsste man stattdessen die real existierenden Probleme Deutschlands, die sich durch Migration verstärken, teilweise auch hier benannt

, angehen und lösen.

Letztlich geht es, glaube ich, bei einigen um ein aktuell verletztes Gerechtigkeitsgefühl. Kommunale Infrastruktur im persönlichen Umfeld wird aus finanziellen Gründen abgebaut oder verschimmelt (Stichwort Schulen), aber gleichzeitig kommen Menschen, die über Monate nicht arbeiten (dürfen), werden umfangreich gefördert und doch kann man Abends durch kaum einen Berliner Park laufen, ohne auf Dealer mit schlechten Deutschkenntnissen zu treffen (eigenes Erleben). Diesen Flaschengeist einzufangen wird sehr schwer werden.