LdN 430 Berichterstattung Israel, Palestina

Von mir auch vielen Dank dafür, dass ihr dieses schwierige, aber dringende Thema so ausführlich behandelt habt. Ich sehe den sprachlichen Fehler, der oben angesprochen wurde nicht so dramatisch, wichtiger ist wie gesagt, dass dieses Thema in der öffentlichen Wahrnehmung neben anderen Krisen nicht untergeht.

Was das Interview angeht, fand ich es gut, dass ihr herausgearbeitet habt, dass eine kritische Haltung zum Gaza-Krieg bzw. die Forderung nach einer Zwei-Staaten-Lösung eben keine Israel-feindliche Haltung ist sondern im (Sicherheits-)Interesse von Israel selbst liegt.
In einem anderen Beitrag (Link) hatte ich einen Artikel von UPI verlinkt, in dem das ein amerikanischer Beamter einmal sehr direkt formuliert hat, wie kontraproduktiv das harte Vorgehen der Israelis war und ist:

Former State Department counter-terrorism official Larry Johnson told UPI: „The Israelis are their own worst enemies when it comes to fighting terrorism. They are like a guy who sets fire to his hair and then tries to put it out by hitting it with a hammer.They do more to incite and sustain terrorism than curb it.“

Das Merz aber stattdessen einen besonders weichen Kurs gegenüber Israel fährt wird den Israelis langfristig also eher schaden als nützen. Wie auch im Podcast gesagt wurde: „Gute Freund sagen einem auch, wenn man etwas falsch macht“.

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