Hallo @Kalle_Blomquist,
da reiht dein Bekannter sich in eine illustre Gruppe ein: 
Das sah ein gewissen Chef-Redaktuer des Spiegels z.B. mal ähnlich. Und hat daraufhin Jahrelang mit dem Spiegel gegen die Windenergie geschrieben (Quelle: Wikipedia):
Außerdem hatte Aust einen Artikel der Redakteure Harald Schumann und Gerd Rosenkranz abgelehnt, in dem vergleichsweise positiv über die Windenergie berichtet wurde. Kurze Zeit später wurde Windenergienutzung in einer Titelgeschichte scharf kritisiert („Der Windmühlen-Wahn“, Spiegel 14/2004).
Das sah damals dann unter Anderem, so aus (Quelle):

Es stelle sich dann irgendwann heraus, dass der Mann schlicht keinen Bock hatte, von seinem Pferdgestüt aus, Windräder zu sehen. Und hat deswegen allen anderen eingeredet, dass Windkraft Mist ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt bis heute Leute, die einfach nicht wahr haben wollen, dass Kohle- und Atomstrom genau die Landschaft dauerhaft und unwiderbringlich zerstören, in deren Idylle sie nicht mal ein Windrad sehen wollen.
Und die meisten von denen wissen genau, so lange sie selbst leben, würde es gerade noch ohne Erneuerbare Energien gehen. Getreu dem Motto: „Nach mir die Sinnflut“.
Das halte ich eigentlich nicht für sinnvoll. Damit erweckt man nur den falschen Eindruck, Energieeffizienz wäre bei Windrädern ein Problem. Das stimmt aber nicht.
Kohle-Kraftwerke haben, genau wie Verbrenner auch, eine furchtbare Energie-Effizienz. Die konnte man ein wenig mindern, indem man einen gewissen Teil der gewaltigen Verlustwärme zum Heizen nutzt, aber mehr auch nicht.
Oder schau dir mal Atomkraftwerke mit ihren riesigen Kühltürmen an. Was da weggekühlt wird, ist ungenutzte Wärmeenergie. Oder die Wärme wird in nahegelegene Flüsse geleitet:
Flusswasser zu warm: Warum Kernkraftwerke im Sommer abgeschaltet werden
Das alles hat uns aber nie abgehalten diese Techniken zu nutzen und das obwohl sie noch viel schlimmere Probleme haben.
Tut mir leid, aber das Energie-Effizienz-Argument ist das Musterbeispiel einer Ausrede.