Kürzung von Kinderkrankentagen

Mit großer Fassungslosigkeit habe ich die Ankündigung von Carsten Linnemann gelesen, die Zahl der Kinderkrankentage ab 2027 wieder von 15 auf 10 Tage pro Kind und Elternteil zu reduzieren.

Ich kann kaum glauben, dass dies ausgerechnet jetzt die politische Antwort sein soll. Für mich ist es ein weiteres Beispiel für eine Politik, die an der Lebensrealität vieler Familien vorbeigeht. Und ich fürchte, dass genau solche Entscheidungen das Gefühl verstärken, von der etablierten Politik nicht gesehen oder verstanden zu werden.

Kinderkrankentage sind für mich weit mehr als eine sozialpolitische Detailregelung. Sie sind auch ein wichtiges Signal: Kinder werden krank. Eltern müssen sie dann betreuen können. Und diese Fürsorgearbeit braucht gesellschaftliche Anerkennung und eine verlässliche Absicherung.

Dabei stellt sich auch die Frage, welches Problem mit der Kürzung eigentlich gelöst werden soll. Nach Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hatten 2025 nur 4,6 Prozent der anspruchsberechtigten AOK-Versicherten überhaupt mindestens einen Kinderkrankenfall; pro eingereichtem Fall wurden durchschnittlich 2,5 Tage in Anspruch genommen. Von einer flächendeckenden Ausschöpfung der bestehenden 15 Tage kann also kaum die Rede sein.

Aus meinem eigenen Umfeld kenne ich zudem eher das gegenteilige Phänomen: Eltern, die Kinderkranktage möglichst vermeiden oder sich im Zweifel selbst krankmelden, weil das Fernbleiben wegen eines kranken Kindes am Arbeitsplatz noch immer kritisch beäugt wird. Was ich dagegen nicht kenne, sind Eltern, die ihre gesunden Kinder in ohnehin überfüllte Kinderarztpraxen bringen, um sich Kinderkranktage zum „Blaumachen“ zu besorgen.

Und auch praktisch erscheint mir die Rechnung fragwürdig. Wenn der gesetzliche Spielraum kleiner wird, verschwinden kranke Kinder schließlich nicht. Es steigt vielmehr das Risiko, dass Kinder früher wieder in Kita oder Schule geschickt werden. Dort können sie andere Kinder, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und wiederum deren Familien anstecken. Ob dadurch am Ende tatsächlich Kosten eingespart werden, halte ich daher zumindest für sehr zweifelhaft.

Vor allem aber empfinde ich die Kürzung als das falsche Signal an Familien: Gerade dort, wo Eltern ohnehin versuchen, Beruf, Betreuung und die Unwägbarkeiten des Familienalltags miteinander zu vereinbaren, sollte Politik entlasten – nicht zusätzlichen Druck erzeugen.

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Naja „CDU Pur“ halt. Oder wie schaffe ich es, jede Bevölkerungsgruppe zu verärgern (außer den Leistungsträgern :wink:).

Care Arbeit ist keine Leistung, sie zählt bei der CDU einfach nicht.

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Schon, aber erst wenn du in Rente bist (Stichwort Mütterrente)

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In Bezug auf Mütterrente schon :wink:

Es handelt sich also um eine Maßnahme, die in der Praxis zwar kaum Menschen betreffen würde. Also auch kaum Kosten spart (ist sicher das Argument) und somit mal wieder mehr oder weniger Symbolpolitik ist, die aber ein Signal sendet, was alle potentiell betroffenen fassungslos macht. Lose Lose Lose. Wieso ist die Reformagenda nochmal so unbeliebt?

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Ich möchte lösen: Mr Smithers, äh…Linnemann kommuniziert über diesen Transmissionsriemen nicht mit der Bevölkerung, sondern mit seinem Stamm (dem der neoliberalen, alten weißen Männer) innerhalb der CDU. Seine Botschaft ist: Macht euch keine Sorgen, unsere Mission ist nach wie vor den Menschen das Leben schlechter zu machen. Wir knicken nicht vor der bösen linksradikalen SPD ein. Haltet dem Kanzler die Treue, meine Kerle!

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Genau DAS ist mir auch direkt ins Auge gesprungen.
Es ist eine Leistung, die offensichtlich kaum in Anspruch genommen wird, aber für die handvoll Eltern, die ein wirklich krankes Kind zuhause haben, als Option vermutlich eine enorme Erleichterung darstellt.

Ich fühle mich an die Bürgergelddebatte erinnert, in der ein gigantischer Strohmann um eine winzige Gruppe herum aufgebaut wird, bei der auf den ersten Blick offenbar ist:
Damit spart ihr komplette Peanuts, Freunde. Um’s Geld geht es offensichtlich nicht.

Nachdem man sich an den Ausländern und den Arbeitslosen abgearbeitet hat, die Einwanderungszahlen kollabieren, Bürgergeldempfänger wieder drangsaliert werden dürfen - aber die Probleme, oh Wunder, immer noch da sind, braucht es halt ein neues Ziel, das Schuld hat: Alte eignen sich nicht, das ist die Kernwählerschaft, dann also Kranke.

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Eltern, die sich selbst krankmelden statt offiziell die Kinderkrankentage in Anspruch zu nehmen, erklären jedenfalls, woher die wenigen Kinderkrankentage oben kommen.

Denn, und da berichte ich mal aus meinem eigenen Umfeld:
Auch 15 Kinderkrankentage sind bei einem (kleinen) Kind viel zu wenig und werden bei Bedarf durch Elternkrankheit erweitert. Ob die Eltern dabei gar nicht wirklich krank sind, oder sich bei ihren Kindern angesteckt haben, ist dann auch nicht mehr relevant.

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Sicher kann man das nicht verallgemeinern, aber mein Arbeitgeber bietet pro Kind 5 Tage bezahlte Kind-Krank-Freistellung im Jahr, für die ich nicht mal mehr eine entsprechende Krankschreibung vom Kinderarzt benötige (Alleinerziehende sogar 10). Da die Kinder mittlerweile in einem entsprechenden Alter sind, in dem ich von daheim auch mal arbeiten kann wenn sie vor der Glotze liegen und zum Glück (klopf auf Holz) keine schlimmen oder chronischen Erkrankungen vorliegen reicht das i.d.R.. für das Jahr. Wie groß dieser Effekt auf die Statistik ist kann ich natürlich nicht sagen.

(Für mich besonders relevant, weil ich als gesetzlich Versicherter Vater privatversicherter Kinder gar nix von der gesetzlichen Krankenkasse bekomme.)

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Nein. Es ist reines virtue signalling nach innen.

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Gleicher Fehler wie bei der inzwischen bedeutungslosen FDP:

Je mehr Landtagswahlen verloren gehen, desto mehr wird das Kernklientel angesprochen und noch mehr CDU pur gefordert. Dabei macht das alles noch viel schlimmer.

Aber hey, wenn die Union so einen Anfänger wie Merz eben als Chef wählt und einen Linnemann als Gesundheitsminister, der vor einem Jahr noch gesagt hat, dass er in diesem Amt nicht erfolgreich wäre, tja dann:

selbst schuld. Dann wird die afd euch eben ersetzen.

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Ob Jens Spahn auch von seinen krank bei Kind krank Tagen profitiert hat?

Ach ne, er wird ja sicher privat versichert sein. :wink:

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Integrität ala Union: Muss Spahn nun auch um seinen Platz im Haushaltsausschuss bangen? | tagesschau.de

Kennen natürlich alle Eltern, dass man manchmal das kranke Kind einfach zum Kurzurlaub ans Mittelmeer mitnehmen muss, um es so richtig gesund zu pflegen. Kriegt man sicher auf Rezept. Und wie dankbar alle Mitreisenden sein werden, wenn jemand seine kleine Seuchenschleuder mit ins Flugzeug nimmt.

Erklärt aber das verbreitete Misstrauen der Union gegenüber Eltern kranker Kinder, Arbeitnehmern etc. beim Thema Krankschreibung. Man schließt halt von sich auf andere. Und ganz ehrlich: 10 Kinderkranktage sind ja immerhin 3 Kurzurlaube irgendwo wo es schön ist. Mehr wäre wirklich gierig.

Immerhin zeigt die Partei ihr Verständnis von „Eigenverantwortung“: Jeder AN der sich bei sowas erwischen ließe, hätte schnell eine Kündigung im Briefkasten, jeder Arbeitslose müsste jetzt am Ende des Monats buchstäblich hungern. So greift die Union auch bei Spahn durch: Er ist jetzt wirklich streng ermahnt und darf nicht in der nächsten Sitzung schon wieder irgendwo Urlaub machen.

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In dieser Diskussion zeigt sich ein Kernproblem unseres Sozialstaates. Leistungen die einmal geschaffen wurden, dürfen auf keinen Fall wieder in Frage gestellt werden, es geht immer nur in eine Richtung - mehr.

Wenn eine Leistung neu geschaffen wird, sollte sie möglichst noch allen nicht Berücksichtigten nachträglich zu Gute kommen, wie z.B. bei der Mütterrente. Im Ergebnis beträgt der Gesamtanteil der Sozialausgaben je nach Betrachtung zwischen 37 und 41% des Bundeshaushaltes (während Schulen, Straßen und Brücken bröckeln und z.B. Verteidigung auf Pump bezahlt wird). Die Sozialabgaben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer liegen bei ständig steigender Tendenz deutlich über der einstigen Zielmarke von 40% und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.

Zum konkreten Beispiel: Die bezahlten Kinderkrankentage pro Kind waren immer 10. Die 15 entstanden aus einer Sonderregelung zu Corona-Zeiten. Die kaltherzige Abschaffungspläne von Herrn Linnemann wären einfach die Rückkehr zum Normalzustand.

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Weil das so genannte Kernklientel gar nicht die Mehrheit der Wähler der Partei darstellt.

Ich z.B. habe auch schon mal Union gewählt, würde es aber aktuell garantiert nicht tun und erst recht nicht bei dem Kurs den man als Reaktion aktuell einschlägt.

Kindkranktage sind da ein ziemlich plakatives Beispiel dafür was mir an der aktuellen Union missfällt.

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Aber das dann bitte auch auf die Subventionen anwenden. Also auch die ca 70 oder so Milliarden Euro an klimaschädlichen Subventionen. Dann wäre ich dabei.

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Bevor ich AN wurde, war ich naiverweise davon ausgegangen, dass die Pflege eines kranken Kindes genauso behandelt wird, wie wenn jemand selber krank wird. Was soll man denn machen, wenn das Kind häufiger oder länger krank ist? Zaubern? Infektiöse Kinder an die Großeltern weiterreichen? Deswegen ist das in meinen Augen nie eine „Leistung“ des Sozialstaats gewesen, sondern eine kaum nachvollziehbare Begrenzung einer Selbstverständlichkeit in einer zivilisierten Gesellschaft. Die Regel sollte einfach sein: Wenn die Kinder krank sind, ist ein Elternteil pro Kind AU und fertig. Wenn der Staat die Kostenrisiken, die das für den AG hat, gern reduzieren will, kann er das machen, aber ne Sozialleistung im eigentlichen Sinne sollte das überhaupt nicht sein.

Wenn die Kids aus den ersten Jahren raus sind, in denen manche im Winter ja 3 Monate praktisch von einer Erkrankung zur nächsten wechseln, werden diese Tage praktisch kaum noch komplett abgerufen, weil die meisten eben nicht so häufig krank werden. Insofern gleicht sich das auf die Jahre auch aus, dass am Anfang häufig deutlich mehr nötig sind, und im Laufe der Biographie schnell nicht mehr.

Und mal unter Effizienz-Gesichtspunkten gesprochen: Wir wollen mehr Kinder und die, die sie kriegen sollen, sollen am liebsten gleichzeitig Vollzeit+Überstunden Erwerbsarbeit nachgehen. Ein zentrales Problem für junge Menschen ist Unsicherheit. Wer ein Kind bekommt, riskiert damit seinen kompletten Lebensentwurf. Ist das Kinde viel krank, hat das Kind einen Förderbedarf, kommt ein Kind einfach so mit unseren Schulen/Lernfabriken nicht zurecht, explodiert der Zeitbedarf für Familie und Kinder schnell und auf unabhsehbare Zeit. Kinderkranktage sind da ein kleiner Mosaikstein in einem Gesamtbild, in dem die amtierende Regierung Elternschaft zunehmend prekärer gestaltet, ohne im Gegenzug Tempo beim Ausbau und der Qualitätsentwicklung von Kitas, Schulen etc. zu machen. Die Entscheidungen laufen aktuell in vielen Fällen so einseitig zulasten von Kindern und Familien, dass ich zwischen absurd und atemberaubend schwanke. Was soll das Ziel davon sein?

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Ich habe z.B. die Situation gehabt, dass ich Vater eines Kindes bin, welches in den ersten 2,5 Lebensjahren zahlreiche stationäre Behandlungen hatte. In den ersten zwei Jahren wären damit die 15 Tage für mich (ich habe das Kind immer begleitet) voll gewesen ohne auch nur einen krankheitsbedingten Ausfall einzurechnen. Jetzt hatte ich das Glück einen Arbeitgeber gehabt zu haben der da entspannt war. Mit weniger Glück hätten wir als Eltern heute schon 15 von 20 Tagen voll gehabt ohne Krankheit. Und nur 5 Krankheitstage wäre da auch komplett unrealistisch.

Im letzten Jahr dagegen waren es vielleicht insgesamt auf 2 Kinder gerechnet für uns beide 3-4 Kindkranktage die wir nehmen mussten.

Wenn man das schon reduziert, dann wäre das mindeste hier einen Bonus für chronische Erkrankungen zuzurechnen und Krankenhausaufenthalte nicht einfließen zu lassen, sondern mit einem anderen Attest separat zu handhaben.

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Das finde ich tatsächlich einigermaßen naiv. In der freien Wirtschaft sind Arbeitgeber eben Wirtschaftsunternehmen, und jeder ausgefallene Arbeitstag kostet erstmal Geld. (Gibt Ausnahmen, aber im Prinzip schon.)
Wenn der Arbeitnehmer „krank“, korrekt „arbeitsunfähig“, ist, kann er die vertraglich geschuldete Leistung objektiv (d.h. medizinisch diagnostiziert) nicht erbringen. Dass er trotzdem bezahlt wird, ist (im Gegensatz zu deinem Statement oben) sehr wohl eine Errungenschaft des Sozialstaats, die jeder AG einzupreisen hat.

Schnelle ChatGPT-Recherche: Eine Lohnfortzahlung für kranke Kinder ist in weiten Teilen der Welt (USA, Großbritannien, Lateinamerika, Naher Osten, Asien und Afrika) nicht üblich. Ich betrachte diese Regionen als zivilisiert, „selbstverständlich“ ist hier also gar nichts.

Was du beschreibst, ist, dass jedes „ich habe wichtige andere Sachen zu tun“ vom AG aufgefangen wird. Der AG wird in deinem Modell noch weiter zum Rundum-Versorger für seinen AN, der eigentliche Tausch „Arbeitsleistung gegen Geld“ gerät noch mehr in den Hintergrund.
Ich verstehe den Konflikt, den Eltern hier haben, und der sich auf die gesamte Gesellschaft fortsetzt. Aber so klar, wie du es beschreibst, ist die Situation eben nicht.
Nebenbemerkung: Das ist natürlich genau der Grund, wieso AG MitarbeiterInnen und BewerberInnen mit Kindern kritischer beäugen und diese Gruppen häufig schlechtere Chancen in Unternehmen haben. Sie bringen einfach weniger Geld ein.

Das alles ließe sich natürlich lösen, indem der Staat wirklich für die Kosten der Kinder aufkäme: AG für Kinderkrankentage entschädigen (gerne auch gegen höhere Krankenkassenbeiträge/Steuern) und Betreuungsangebote auch für kranke Kinder - zumindest für die üblichen Kinderkrankheiten.

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Bin ich (fast immer) dabei. Subventionen verzerren Märkte.

Mir geht es auch gar nicht primär um das Thema „Kinderkrankenschein“, wer möchte nicht, dass Eltern sich um ihr krankes Kind kümmern können. Und ich bin froh in einer „sozialen Marktwirtschaft“ und nicht im Raubtierkapitalismus zu leben. Mir geht es mehr um den Fakt, dass man selbst die Rückkehr zur Normalität (nach einer Pandemie-Sonderregelung) hier so skandalisiert.

Gleichzeitig wissen alle, dass dieses Land mit seiner seit Jahren stagnierenden Wirtschaft und einer alternden Gesellschaft Reformen braucht. Da aber jede evtl. nachteilig betroffene Gruppe sofort „Skandal“ ruft, kommt die Regierung damit nicht voran. Selbst Pakete, die man schon fertig zu haben schien, werden nun wieder aufgeschnürt, wie die Rentenreform.

Derweil wenden sich die Wähler den Rändern zu, sei es wie in MV und Sachsen-Anhalt rechts oder in Berlin links.

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Richtig. Das wäre dann aber tatsächlich eine erhebliche Ausweitung von Sozialleistungen, die man schon jetzt in Wirklichkeit nicht bezahlen will (deswegen sind die ja so organisiert, dass man auch mit einem Schwarzen Gürtel in Bürokratie kaum in die Lage kommt, tatsächlich abzurufen, worauf man theoretisch Anspruch hätte haben können).