Das ist Verklärung der Tatsachen, die von Unternehmen sehr gerne als Argument gegen Regulierung und für Staatshilfen verwendet wird. Für die massive De-Industrialisierung in Deutschland sind aber andere Gründe ausschlaggebend gewesen (Quelle: bpb):
- Niedrigere Löhne
- Räumliche Nähe zu Absatzmärkten (speziell wohl Automobil-Industrie)
- andere Produktionskosten (wohl auch Strom)
[…]
Erst an siebter Stelle stehen Regularien der jeweiligen Länder. Das sieht aber z.B. auch die Unternehmensberatung pwc so:
https://www.pwc.de/de/internationalisierung/kosten-sparen-in-der-krise.html
Und was die Problematik der hohen Energiekosten angeht, wer könnte dafür wohl verantwortlich sein?
Energiekonzern Shell hat seinen Gewinn 2022 verdoppelt - www.handelsblatt.com
RWE mit überraschend starkem Gewinn - spiegel.de
Dass wir die Abwanderung von Industrien mit staatlichen Maßnahmen aufhalten können, darf daher stark bezweifelt werden.