KE002: Ladetarife

In der Folge werden die Preise des Ladestroms als kompliziert und intransparent beschrieben und auch sonst höre ich öfter ähnliche Aussagen.

Ich fahre seit einem halben Jahr elektrisch und finde die Preisgestaltung sowohl einfacher als auch transparenter als beim Tanken und frage mich, ob viele abgeschreckt sind, weil es schlicht anders funktioniert als an der Tankstelle, oder ob es in der Frühphase der Elektromobilität komplizierter war (war es bestimmt) und sich der „Mythos“ gehalten hat.

Einfachkeit: Es gibt zwar hunderte Ladetarife, aber für die allermeisten kommen doch nur wenige in Frage, nämlich die, die Ladesäulen in der Nähe der Wohnung und an häufig gefahrenen Langststrecken/häufig besuchten Orten liegt. Dort entscheidet man sich für passende Tarife, schließt sie ab, speichert sie im Navi und braucht sich erst wieder darum zu kümmern, wenn sich etwas ändert (bspw. neue Ladesäulen oder neue Gewohnheiten). Das ist sicher ein höherer Initialaufwand als beim Verbrenner, dafür sind die Preise zeit- und ortsunabhängig, das heißt jedes Nachdenken über höhere Benzinpreise vor Feiertagen und an der Autobahn fällt weg. In meiner näheren Umgebung kannte ich nach einer Weile die für mich passenden Säulen und bei weiteren Strecken plant das Navi die Ladestops bei meinen bevorzugten Anbietern. Das gibt es für Tankstellen meines Wissens nach nicht, dort muss ich selbst überlegen, wann und wo ich am günstigsten tanke.

Transparenz: Wenn ich einen Tarif abgeschlossen habe, weiß ich, was ich an den entsprechenden Ladesäulen bezahle. Ja, die Preise stehen nicht unbedingt an der Ladesäule dran, und wenn, dann viel kleiner als an der Tankstelle, aber dafür ändern sie sich nicht täglich. Das Navi kennt die Tarife zuverlässig, bei Tankstellen haben die Preisanzeigen in diversen Apps öfter nicht gestimmt und ich habe die echten Preise erst gesehen, wenn ich schon an der Tankstelle war. Ich könnte mit dem Elektroauto auch schon eine längere Fahrt in den Sommerurlaub planen und wüsste jetzt schon mit ziemlich großer Sicherheit, wann ich wo für welchen Preis laden kann, das ist beim Verbrenner auch eher nicht möglich.

Beides ist natürlich vom Navi (im Auto oder auf dem Smartphone) abhängig, aber gibt es wirklich so viele, die auf unbekannten Strecken ohne Navi unterwegs sind?

Ich stimme absolut zu, dass es wünschenswert ist, dass man ohne Registrierung einfach mit Karte zahlen kann, so wie es beispielsweise bei Aldi funktioniert. Aber dem würde ich noch etwas Zeit geben, da sich das Ladenetz noch im Aufbau befindet. Da finde ich es nachvollziehbar, dass Betreiber über Tarife mit Grundgebühr oder zumindest Registrierung etwas Planungssicherheit haben wollen.

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Das ist es wohl im wesentlichen. Es braucht noch Zeit.

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Hier nochmal die Frage: wird Feedback zu Kennzeichen E hier gelesen und an die Redaktion weitergegeben und wen aus der Redaktion sollen wir am markieren, falls es Kennzeichen E betrifft? (weil im Podcast wird auf die Mailadresse verwiesen)

am besten vielleicht in der Erklärung zur Kategorie einmal klären: Über die Kategorie Kennzeichen E

@cluychaz

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Aus meiner Sicht sind lediglich die hohen Roaming-Preise schlecht und unverständlich.
Daran könnte man seitens der Regierung aber etwas ändern.
Wie mein Beispiel mit dem Ladeanbieter TEAG, der viel richtig macht. 39ct/kWh ohne Vertrag bei Zahlung mit EC/Kreditkarte/Paypal oder deren App. Lade ich dort aber aus Versehen oder aus Unwissenheit mit einer anderen Ladekarte, so startet der Ladevorgang ohne mir den Ladepreis anzuzeigen. Den sehe ich dann hinterher: 77ct/kWh.
Klar kann man jetzt sagen, dass man das hätte lesen können in den Preisangaben der einzelnen Anbieter.
Ärgerlich ist es trotzdem.
Aber auch da hilft das Auto (je nach Marke). Meines zeigt an der Ladesäule den Preis jedes hinterlegten Vertrages an und schlägt den günstigsten vor.

Problematisch ist das alles nicht. Wie ich aber schon oft schrieb, man muss dem Neuen offen gegenüber sein. Wenn ich erwarte, dass alles so ist wie beim Verbrenner, werde ich enttäuscht.

Dass „es noch Zeit“ braucht, sehe ich als Vielfahrer nicht so. Ich fahre seit über 4 Jahren rein elektrisch zwischen 60 und 70tkm im Jahr in ganz Europa, und das ist kein Problem.
Ich jedenfalls würde nicht zurück wollen.

Wie schon geschrieben: hängt von den individuellen Bedingungen ab.
Wenn alles passt, auf jeden Fall machen.

Wenn es an entscheidenden Punkten nicht passt (oder noch nicht), sollte man es nicht aufzwingen.
Ist wie schon oft geschrieben nicht immer Unwillen

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Hallo, Feedback wird hier im Forum gelesen, dafür ist genau dieser Thread gedacht!

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Es geht (zumindest mir) nicht darum, jemanden zum Umstieg zu zwingen.
Ich höre nur von Personen ohne Erfahrung immer die gleichen Bedenken, die es in der Realität meist nicht gibt.
Jeder kann weiterhin Verbrenner fahren, aus was für Gründen auch immer. Was mich persönlich stört, ist, dass die E-Mobilität künstlich schlecht geredet wird, und das gefühlt vor Allem aus Deutschland.
Schlussendlich ist es auch eine Frage der Vorlieben, die man hat. Ich interessiere mich schon lange für Autos und Technik, daher ist es für mich kein Problem, mich hier auf etwas neues einzulassen und es auszuprobieren.
Ich kann aber auch verstehen, wenn einen Autos wenig interessieren und es eher Mittel zum Zweck ist, oder man das Geld eher für etwas anderes ausgeben will.
Und noch einmal: Niemand wird gezwungen. Mir persönlich stellen sich nur die Nackenhaare auf, wenn mir Menschen ohne Erfahrung in der E-Mobilität erzählen, was alles nicht geht.
Aber das hat alles recht wenig mit dem Topic zu tun.

Vielleicht mal als Anregung für den neuen Podcast: Sprecht doch mal mit jemandem, der BEV fährt und nicht zu Hause und/oder an der Arbeit laden kann.

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Ja, wäre mal interessant. Aber sicher nicht pauschal übertragbar.

Am besten sind immer noch Wert- und meinungsfreie Informationen.
Da kann man sich ein eigene Meinung besser bilden

Frag mich. Mietwohnung in der Stadt. 2 Elektroautos. Eines davon wird seit 4 Jahren ausschließlich an öffentlichen Ladestationen geladen. Tägliches Pendel hin und zurück von 15km.

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Interessanterweise ist das der Punkt bei dem ich die wenigsten Probleme hatte: Ad-hoc laden. Hab ich bisher überall gefunden. Ist idR teurer - und es gibt schin Betrüger die dir einen falschen QR-Code drüber kleben - da muss man aufpassen, aber dafür bin ich nirgendwo registriert.

Komplizierter ist es aber eben schon als Benzin oder Diesel, weil ich für ein und die selbe Sache verschiedene Preise zahlen kann und es mehrere Preisbestandteile geben kann: pro kWh, Grundgebühr, Blockiergebühr, Monatsgrundbetrag etc. Da ist es zunächst ma schwieriger durchzublicken, zu identifizieren was für einen preiswerter ist und auch erstmal aufwendiger zu kalkulieren was am Ende rauskommt. Ob das dann schon intransparent ist ist vermutlich ansichtssache.

Dass man das noch erleben darf: Die (Auto)BILD berichtet positiv über E-Autos

Energiekosten für E-Autos 2025 halb so teuer wie für Verbrenner - AUTO BILD Energiekosten für E-Autos 2025 halb so teuer wie für Verbrenner - AUTO BILD

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Wichtig ist einfach, das mir irgendwo vor (!) dem Ladevorgang transparent angezeigt wird, was mich die kw/h grade kostet. Ob an der Säule oder App ist egal, es muss nur anbieterübergreifend transparent sein.

Halt wie an Tankstellen.

Dazu ein kleiner Exkurs. Am Wochenende kam ich mit einem Bekannten ins Gespräch, der bei einem großen Unternehmen in der Gegend angestellt ist und seit kurzem auch ein BEV als Firmenwagen hat.
Die Firma hat ein Flottenmanagement, die Konzerne und Fahrzeuge vorgeben, welche je nach Position geleast werden können. Aus der Verbrennerzeit haben alle Firmenwagenfahrer DKV-Tankkarten. DKV bietet mittlerweile auch Ladetarife an.
Firmen nutzen gern DKV, da dann die komplette Abrechnung darüber läuft.
Andere Lademöglichkeiten auf Firmenkosten hat er nicht.
Der Fuhrparkleiter hat dann meinem Bekannten erzählt, dass die E-Autos ja teurer im Laden wären wie die Diesel.
Ich konnte es mir gar nicht vorstellen, bis ich die Tarife von DKV gesehen habe:

Günstigster Ladepreis (Niedrigpreis :joy:) 0,53€/kWh, im Standard 0,67€/kWh.
Geht man auf der Autobahn von 23kWh/100km aus, liegt man da bei 15,41€ Kosten für 100km.
Das ist sehr teuer. Selbst mit dem Niedrigpreis, den man an der Autobahn wenig bekommt, sind es immer noch über 12€.
Da ist ein Diesel mit 6-8l Verbrauch billiger oder ähnlich teuer.
Müsste man zu diesen Preisen laden? Nein.
Nimmt man EnBW im Firmenkundentarif M, zahlt man 38,66ct/kWh und somit 8,90€ auf 100km.
Mit der BMW-Charging Karte zahlt man ebenfalls 39ct/kWh bei Shell, Aral, Electra und Mer sowie bei Ionity 45ct/kWh.
Und schon ist das BEV günstiger als ein Verbrenner.

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Das mag jetzt alles ein wenig polemisch klingen, aber ich verstehe diese ganze Aufregung über den „Tarifdschungel“ nicht. Ich kann mich an Zeiten erinnern (auch wenn das gottseidank nicht lange der Fall war), da hat man für verschiedene Telefongespräche verschiedene Vorwahlen genutzt. Die Menschen sind mittlerweile in der Lage sich aus hunderten Handyverträgen, hunderten Strom- und Gasanbietern und tausenden Versicherungen was Passendes rauszusuchen. Warum sollen die das hier nicht hinbekommen? Ich sage nicht, dass es schön ist, aber das ist wirklich kein Hexenwerk. Ich bin selbst damals drauf reingefallen. Ich habe genug Ladekarten, um Quartett zu spielen. Nach 18.000 km mit dem eAuto meiner Frau und 36.000 km mit meinem eAuto nutzen wir eine einzige Ladekarte, wenn wir unterwegs sind. Meine Kollegin (keine Wallbox), hat 2 Ladekarten, eine für unterwegs und eine für den lokalen Anbieter von AC-Säulen. Die Außendienstler mit eAutos die hier durch Büro schwirren haben meistens Shell, ENBW und Ionity mit entsprechend aufgebohrten Firmentarifen.

Ich gebe zu, dass ist am Anfang sicherlich gewöhnungsbedürftig, und nicht alle Menschen bekommen das auf die Kette (mein Vater würde vermutlich 20 Minuten fluchend an einer Ladesäule stehen, bis ihm auffällt, dass er die ganze Zeit seine Krankenkassenkarte an die Ladesäule hält), aber nach ein paar Einsätzen hat man das drauf.

Nicht falsch verstehen, ich will niemandem das Recht absprechen sich darüber zu ärgern, und natürlich könnte das alles ein wenig nutzerfreundlicher und transparenter gestaltet werden, aber ich finde da müssen wir (vermutlich gerade in Deutschland) wirklich schlimmere und komplexere Dinge im täglichen Leben meistern als das. Ich kriege zum Beispiel jedes Mal Stresspusteln wenn ich einen Self Checkout im Supermarkt sehe.

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Ich finde das Wirrwarr der Ladetarife nervig. Das Problem ist, dass abhängig von der Zahlungsweise die Tarif sehr stark schwanken. Warum muss es überhaupt Ladekarten geben? Das gibt es beim Benzin auch nicht, abgesehen von Flottenkarten. Da zahlt jeder Ottonormalo mit Kreditkarte.

Auf langen Strecken im Urlaub muss schon mehr geplant werden. Wo gibt es eine Aboladesäule, wo steht eine preiswerte adhoc Säule wie zB TEAG.

Übersetzt auf die Ladesäule heißt das adhoc. Und die meisten großen EnBW, Aral, Shell, ionity haben nur günstige Preise, wenn man Ihnen sagt, wer man ist, wo man wohnt, wie die E-Mail-Adresse ist und wie Telefonnummer lautet - adhoc ist da deutlich teurer.

Es bleibt fraglich, ob das von der AFIR so abgedeckt ist bzw. von der EU so gewünscht ist.

Ich wünsche mir auch, dass der Podcast da deutlich kritischer wird. Youtube Kanäle berichten da deutlich kritischer (zB nextmove über die Klage gegen eWe go).

Aktuell ist es noch sehr oberflächlich. Aber ok, Folge 3. Der Podcast steckt ja noch in den Kinderschuhen.

Soweit ich weiß, soll es (mit Übergangszeit) künftig an allen Ladesäulen möglich sein, auch mit Kreditkarte zu bezahlen. Das mit dem Hinterlegen der Daten bei Abos ist ein Problem, da gebe ich dir recht, wobei das bei sehr vielen Dingen so ist. Wenn ich es richtig weiß, gibt es von den Öl-Multis ja auch Clubkarten, mit denen mal spart. Der Unterschied ist halt, dass die Margen beim Strom viel höher sind, als bei Sprit. Da haben die Anbieter mehr Spielraum und können die Kund*innen einfacher in eigene Abos pressen.

Wir sind bei Ionity hängengeblieben, nachdem der ADAC seine Kooperation mit ENBW beendet hat. Und ja, wir planen unsere Routen weitestgehend vorher grob um immer an Ionity zu laden. Neben dem Preis muss ich sagen, ohne Werbung machen zu wollen, bei Ionity waren wir bisher immer sehr zufrieden. Das schlimmste, was uns bisher passiert ist, war dass alle Säulen gerade erneuert wurden, das aber in den gängigen Apps noch nicht drin war, aber 3 Tage später waren die neuen Säulen im Betrieb. Also, auch ohne Abo würden wir vermutlich auch weiterhin bin Ionity laden.

Zumal ich vermute, dass der Wettbewerb sich weiter ausweiten wird, wenn mehr Säulen benötigt werden. Immer mehr Raststätten oder Autohöfe bieten inzwischen verschiedene Säulen zur Auswahl. Allein in Kirchheim, an der A7/A4 (da fahren wir oft rum), hat man Tesla, Shell, ENBW und Ionity zur Auswahl. Desto öfter das vorkommt, desto mehr werden die Anbieter versuchen mit guten Preisen, Benutzerfreundlichkeit etc versuchen um Kunden zu werben. Das ist dann halt witzig, weil da glaube ich nur 2 Tankstellenanbieter in der Nähe sind. D. h. als BEV-Fahrer*in hat man in solchen Fällen jetzt schon mehr Auswahl. Das größte Problem, das ich sehe, sind die ganzen Fastfood Restaurants in der Nähe der Säulen in Kombination mit 2 Kindern. Wenn man auf dem Land wohnt, und im Umkreis von 25 km nur einen McDonalds hat, sind die Burger Kings und KFCs sehr verlockend für die Biester, was oft zu langen Diskussionen führt.

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Schließe mich hier an. Habe jetzt nach 3 Jahren Accounts bei EnBW (kam damals über ADAC und ist geblieben), Aral Pulse (ist jetzt bei ADAC) und EWE.go sowie den Tesla Account, der mir als Tesla Besitzer Zugriff auf den Abo-Tarif bei den Superchargern gibt, ohne das Abo zu zahlen. Für keinen dieser Accounts zahle ich monatlich Geld.

Fahre mittlerweile eigentlich exklusiv an die Supercharger und habe die anderen als Backup dabei. Als wir noch nen ID.4 zusätzlich hatten, sind wir mit beiden zu EnBW gefahren, der Abo-Preis war besser als für die Supercharger. Funktioniert alles ziemlich unproblematisch.

Innerstädtisch (wenn ich unterwegs/im Urlaub bin) zahle ich meist alles AdHoc, ggf. lade ich mir nochmal schnell die App runter und zahle es AdHoc per ApplePay/PayPal.

Auch schon oft gesehen. Die etwas größeren Ladehubs haben mittlerweile meist so 30-60 Ladepunkte von 2-4 Anbietern. Besonders positiv hervorheben möchte ich hier den Sortimo Innovationspark in Zumarshausen wie auch Seed&Greet am Kreuz Hilden. Super moderne Ladehubs.

Am Ende sucht man sich ein oder zwei Anbieter aus, hat bei denen Accounts (meist ist darunter einer der folgenden: EnBW, Aral Pulse, Ionity, EWE.go) und alles andere ist AdHoc. Wenn man am Wohnort öffentlich laden muss, lohnt sich auch da beim lokalen Anbieter ein Account.

Aus meiner Sicht kann man sich diese Infos auch mit 10-15 min Eigeninitiative im Netz googlen, wenn man gar bisher keine Erfahrung damit hat. Es ist jetzt nicht so, dass man für diese Infos Wochen recherchieren und sich einlesen muss. Zumal die Accounts als solches auch erstmal nichts kosten. Kann man ja auch einfach mal anlegen und schauen, oder mindestens mal die App runterladen, statt es komplett zu zerreden. Das Abo abschließen ist ja dann ein ganz anderer Schritt.

Wer es bis ins Jahr 2026 geschafft hat und Handys mit Mobilfunktarifen benutzt und Steuererklärungen macht und Computer benutzen kann, der wird auch das hinbekommen.

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Kann man hinbekommen, aber etwas genervt bin ich schon. Habe mittlerweile drei Betreiber-Apps auf dem Handy. Für den Preis sind in den apps mehrere Klicks nötig, ADAC hat zwar Festpreis, wenn man ihn sich aber nicht merkt, ist der in der Aral-App nicht ersichtlich.
EVMap hatte früher die Preise angezeigt. Das geht laut Programmierer nicht mehr wegen der Kosten für den Abruf. Das kann doch nicht sein, dass die Betreiber dafür Gebühren erheben dürfen?
Ein Bekannter ist bei wecharge (ionity). Beim Laden wird ihm „ab 65ct“ angezeigt. Was es wirklich ist, erfährt er dann in der Rechnung, kein Preis in der app ersichtlich.

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Also das konnte ich jetzt so überhaupt nicht reproduzieren. Habe gerade mal alle Ladeapps, die ich so habe/benutze geöffnet und random eine Säule des Herstellers angeklickt. Ich sehe da sofort auf einen Blick welche Preise ich zu zahlen habe.

Bei Aral ist der ADAC Tarif hinterlegt. Also dass es mit irgendwelchen Roaming-Apps oder Netzwerken nicht gut geht, okay. In den Apps der Hersteller ist es aber schon ziemlich einfach und deutlich erkennbar.

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Das alles hängt eben auch an den Fahrzeugen.
Ich komme von Tesla und fahre jetzt BMW.
Bei dem BMW kann ich meine Verträge angeben, entscheiden, dass er nur diese anfährt oder alle etc.
Zusätzlich zeig er mir bei der Streckenplanung Anbieter und Preis an und bietet an die Ladestation zu wechseln. Bei Ankunft an der Ladestation (egal welcher und egal ob ich diese im Navi angewählt habe) zeigt er mir an, mit welchem meiner Verträge ich hier am günstigsten laden kann.
Ich plane keine Fahrt vor, auch nicht ins Ausland. Ziel eingeben - Losfahren - Fertig.

Mein Setup ist:

  • BMW-Charging Card (damit habe ich Ionity, Aral Pulse, Shell Recharge, MER und Electra) DC zu 45 bzw. 49ct/kWh
  • EnBW Business Ladetarif M, DC laden zu 38,66ct/kWh
  • TEAG-APP (weil die einige günstige Ladesäulen an meiner Einkaufsmeile haben) DC laden momentan zu 39ct/kWh, sonst 49ct/kWh
  • EWE Go Karte, DC laden für 52ct/kWh
  • Ad-Hoc App (nutze ich extrem selten)
    AC lade ich meist mit der BMW Charging Card für 39ct/kWh, wenn ich unterwegs bin.

Zu Anfang hatte ich auch noch die Tesla App, die Supercharger nutze ich mittlerweile aber gar nicht mehr, da andere Ladeanbieter häufiger und oft besser gelegen sind. Da es sich preislich nichts nimmt, sehe ich da keinen Vorteil.

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