Iran-Proteste - was geschieht und wieso wird so wenig berichtet?

Ich verfolge die Berichte zu den Unruhen im Iran mit großer Sorge. Unsere Medienlandschaft liefert teilweise Infos, aber mir kommt es manchmal so vor, als würde die Berichterstattung die wirtschaftlichen Aspekte stark in den Vordergrund stellen und die politischen Rufe der Demonstranten (gegen das Regime insgesamt) etwas unterbeleuchtet. Vielleicht bilde ich mir das ein. Was meint ihr? Gibt es Quellen, die das ausbalancierter darstellen oder aktuell weitere Infos bringen? Einzig auf X sehe ich bisher Videos von Straßenszenen, Demonstrationen und gewaltsamen Aktionen der IRGC und Basiji, die dort von Iranern hochgeladen werden. Gibt es noch irgendeine Nachrichtenagentur o.ä. mit Berichterstattern vor Ort? Tagesschau berichtet z.B. aus der Türkei über den Iran und hängt sehr an “Protesten wegen Wirtschaftskrise”.

Hier eine kurze Zeitleiste der letzten Wochen:

Ende Dezember 2025: Starker Verfall des Rial und Streiks im Teheraner Bazaar. Proteste breiten sich auf mehrere Städte aus, erste Zusammenstöße. Berichterstattung ausschließlich "wirtschaftlich bedingten Unruhen”.

Anfang Januar 2026: Demonstrationen in vielen Provinzen, erste Tote (niedrig zweistellig?), Festnahmen steigen. Slogans werden politischer. ZDF und Tagesschau melden „ausweitende Proteste“ mit Opfern durch Sicherheitskräfte, Trump droht Einmischung.

Anfang dieser Woche: Landesweit Proteste, weitete Tote und laut Aktivisten über 1.200 Festnahmen.

Aktuell: Proteste eskalieren weiter (angeblich über 150 Städte, massive Demos in Teheran laut Videos, für mich unmöglich zu verifizieren), Internet-Blackout landesweit, Starlink aktiv, weitere Tote, mehrere tausend Festnahmen.

In Videos scheinen die Proteste sich für den Schah zu positionieren, in unseren Medien sehe ich dazu aber nichts. Was ist richtig? Bei internationalen Quellen sieht man Slogans wie “this is the last battle, Pahlavi will return” oder “death to the dictator”.

Mich würde interessieren, wie seht ihr die Berichterstattung: ausgewogen oder zu vorsichtig bei den regimekritischen Aspekten? Hat jemand gute Ergänzungsquellen (insbesondere internationale Korrespondenten)?

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Ich verfolge die Proteste auch hauptsächlich auf X (jaja, ich weiß, aber die Alternativen kommen da bei solchen „Nischenthemen“ einfach nicht annähernd ran), wo es m. E. schon seriöse Quellen gibt, die aber natürlich oft auch ihren eigenen Bias haben - natürlich gegen das Mullah-Regime, aber oft auf in eine bestimmte Richtung, z.B. Royalisten. Es gibt beispielsweise unterschiedliche Einschätzungen darüber, inwieweit Reza Pahlavi, Sohn des früheren Schahs und von Royalisten als „Kronprinz“ bezeichnet, aus dem Exil zu einer Art Führungsfigur für die Proteste geworden ist und was dies bedeuten könnte.
Dazu gibt es manchmal in Podcasts etc. Einschätzungen von Leuten, die gut im Iran vernetzt sind. Auch Medienberichte gibt es, etwa bei DW oder BBC World, aber viele Korrespondenten vor Ort wird es im Iran vermutlich gerade nicht geben.

Die Einschätzung, die ich realistisch finde lautet: Die Proteste haben eine Breite erreicht wie nie zuvor (etwa die Bazar-Betreiber), werden aber ohne Unterstützung aus dem Ausland nicht in der Lage sein, das Regime wirklich zu Fall zu bringen, zumal das Regime seine Möglichkeiten zur Repression noch nicht annähernd ausgeschöpft hat. Mal ganz brutal formuliert, wird halt auf Demos bisher noch vor allem geprügelt und verhaftet, aber noch nicht scharf geschossen.

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Daniela Sepehri auf Instagram, war auch in der Tagesschau.
Gilda Sahebi. Sham Jaff.
Edit: Natalie Amiri

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Spiegel berichtet auch:

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Dieser Podcast liefert m. E. solide Hintergrundinfos für Leute, die vielleicht noch nicht so vertraut mit der Situation sind:

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Ja, das ist leider wahr.
Aktuell ist das Thema “Wintersturm Elli” halt viel wichtiger. Leider setzt sich das clickbaiting im Internet auch bei den TV-Sendungen fort. Bei Privaten wäre das ok. Aber bei öffentlich-rechtlichen-Sendern ist das schon sehr traurig.

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Die Großen der EU gestern wieder mit schwachem Statement.

Friedrich Merz gestern Abend auf X:

Wir sind zutiefst besorgt über Berichte von Gewalt durch iranische Sicherheitskräfte und verurteilen die Tötung von Demonstranten. @EmmanuelMacron, @Keir_Starmer und ich fordern die iranischen Behörden auf, von Gewalt abzusehen und die Grundrechte der iranischen Bürger zu wahren.

Europa ist “zutiefst besorgt”, aber zeigt absolut keine Handlung oder mögliche Konsequenz. Beschämend, dass die USA hier sicherlich wieder die Show stehlen werden, weil Europa maximal verurteilt, aber nicht mal persönliche Sanktionen verhängen kann.

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wieso wird so wenig berichtet?

Ich denke ein Grund ist sicherlich - wie hier in englischer Sprache gut dargelegt:
Die Proteste sind nicht nur wirtschaftlich motiviert sondern richten sich insbesondere gegen den Islam als, so nenn’ ich’s mal, Institution.

Proteste gegen den Islam als Institution sind nicht vereinbar mit dem offiziellen Umgang und Ton zum Thema Islam. Der geht eher in die Richtung, dass der Islam eine Religion wie jede andere ist und dass andere Ansichten Islamophob sind. (Diesen Begriff erklärt Sam Harris sehr gut.)

Wenn man nun detailliert Berichten will, was im Iran gerade passiert, muss man die Situation erklären. Und dann kommt man nicht drum herum zu bennen:

  • Wie war die Situation vor dem Ayatollah Regime? In den 70ern (möglicherweise - die Ansicht kann man glaube ich vertreten) stärkere Frauenrechte als bei uns im Westen. Jedenfalls - unabstreitbar - ein nicht zu fremder Lebensstil: Salopp gesagt: Coca Cola, Fernsehen, persönliche Freiheiten.
  • Fast Forward zur Regierung durch den Klerus der Mullahs: Musik machen ist für Frauen verboten (??!). Die Sittenpolizei (!) erschlägt Mahsa Amini weil sie ihr Kopftuch nicht richtig trägt.

Natürlich ist der Islam nicht das einzige Problem der Menschen. Der von @Flixbus verlinkte BR24 Beitrag gibt wirklich guten Einblick.
Allerdings leuchtet mir sehr ein: Eine wirkliche Berichterstattung erfordert eine Erklärung für das Handeln der Menschen vor Ort.
Diese Erklärung beinhaltet zwingend Kritik am Gedankengebäude des Islam.

Ein Teil der Motivation nicht zu berichten mag die Angst sein “gecanceled” zu werden.
Es mag auch einfach nicht ins persönliche Weltbild oder das Weltbild der Entscheidungsträger passen.
Das kann ich nicht beurteilen.

Who is John Galt?

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Ich glaube nicht, dass sich die von dir zitierte Position - soweit ich es verstanden habe von einer US-Juristin, die aus dem Iran geflohen ist - so verallgemeinern lässt. Die Masse der Protestierenden richtet sich nicht gegen „den Islam“ als Religion, sondern gegen die „Islamische Republik“ und damit gegen eine islamistisch-klerikale Diktatur. Das sind zwei sehr verschiedene paar Schuhe. Es gibt zahlreiche Stimmen, meist Ex-Muslime, welche die Religion an sich zur eigentlichen Ursache erklären, aber so zu tun als teilten Millionen von Menschen im Iran diese Kritik ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt und riecht für mich etwas nach Intrumentalisierung der eigenen Position - etwas, was leider gerade aus unterschiedlichen politischen Strömungen zu beobachten ist.
Dass man sehr wohl ausführlich und differenziert über die Proteste berichten kann, ohne dieser These anzuhängen zeigen ja nicht zuletzt die hier verlinkten Beiträge. Das Geraune über ein angeblich drohendes „Canceln“ von Kritik am Islam durch ominöse „Entscheidungsträger“ riecht schon arg nach Verschwörungsfantasien.

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Die “persönlichen Freiheiten” endeten sehr schnell, wenn Kritik am Schah geäußert wurde. Dann landete man im Evin Gefängnis, das nicht erst unter den Mullahs ein berüchtigte Folterknast war.

Wer gibt denn den “offiziellen Umgang” vor? Das Kanzleramt? Oder doch eher die Bild Chefredaktion? Das ist eine wie @Flixbus schon schrieb, ziemlich fragwürdige Aussage.

Was die Ausgangsfrage des Threads angeht: es hat in den letzten Jahren immer wieder größere Proteste gegen das Regime gegeben, die aber nie zu einer wirklichen Umwälzung der politischen Verhältnisse geführt haben. Das mag zu einer gewissen Zurückhaltung in der allgemeinen Berichterstattung beitragen.

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Lesenswert fand ich dieses Interview mit Natali Amiri:

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Ich hab da jetzt keine erwartungstreue Statistik zur Hand. Bevor ich frage, warum du glaubst zu wissen, wogegen sich “die Masse der Protestierenden” richtet, ist mir zunächst mal noch nicht klar, wie wir - in der Diskussion hier - abgrenzen zwischen “dem Islam als Religion” und zwischen “der Islamischen Republik und islamistisch-klerikaler Diktatur”.

Mit andern Worten: Aus meiner Sicht klingt es ziemlich wahrscheinlich, dass wir nach ausreichendem Hin und Her mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf kommen würden, dass wir selbe meinen, aber die Worte des jeweils andern nicht so verwenden würden.

Ja. BR24 ist aber nicht die Tagesschau. Ich hätte diesen Beitrag vermutlich nicht zu Gesicht bekommen, hättest Du ihn hier nicht verlinkt. (Danke dafür :)).

Da hast du offenbar einen Weg gefunden, meinen Text so zu interpretieren, wie ich ihn sicher nicht gemeint habe. Es ist nicht “canceln durch Entscheidungsträger”, sondern das sind zwei separate Punkte:

  1. Angst vor cancelling von Autoren die unter eigenen Namen publizieren (negativer Anreiz)
  2. Vorgesetzte / Editoren / Chefredakteure - eben “Entscheidungsträger” die, wie jeder Mensch, auch eine eigene Meinung haben.

Mein Text ist der Versuch eine erklärende Antwort auf die Frage “wieso wird so wenig berichtet?”.
Ich formuliere dabei “Es mag sein … [oder] es mag sein … das kann ich nicht beurteilen.”

Ist das für dich - inhaltlich - Verschwörung? @Flixbus
Ist das für dich - rhetorisch - Verschwörung?

Ehrliches Feedback: da fühl ich mich irgendwo zwischen hart missverstanden und getrollt.
Ich hoffe das war wirklich nur ein ungenaues lesen / das zusammenziehen der beiden Punkte in einen. Dann klingt’s - natürlich - ziemlich Banane.

:victory_hand:

Ja,sehr richtig.
Ich denke nicht, dass mein Text den Eindruck erzeugt, dass unter dem Schah alles toll war und nichts falsch lief. Trotzdem noch einmal: Natürlich war der Iran auch vor dem Ayatollah Regime in vielen Aspekten hochproblematisch.

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Wenn du keine ausreicheden Datengrundlage hast, warum behauptest du dann ohne jegliche Einschränkung, die Proteste hätten ein bestimmtes Ziel?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was so schwer daran sein soll, den Unterschied zu erkennen. Mit „dem Islam“ ist eine Religion an sich gemeint - das heißt sämliche Auslegungen und Lebensweisen die damit im Zusammenhang stehen. Die „Islamische Republik Iran“ ist hingegen ein wie schon gesagt eine Diktatur die ihren Macht auf einen Klerus stützt und die aus einer ganz bestimmten Auslegung des schiitischen Islam ein konkretes politisches Handeln ableitet, nämlich eine islamistische Diktatur u.a. mit Geschlechterapartheid, Strafen nach der Scharia und der Unterstützung von ideologisch motivierter Gewalt gegen vermeintliche „Ungläubige“.

Die Einschätzung, dass du ohne Hinweise von Dritten nicht in der Lage gewesen wärst, ein Angebot eines öffentlich-rechtlichen Senders „zu Gesicht zu bekommen“, bedeutet aber eben nicht, dass Medien in Deutschland oder vergleichbaren Ländern in irgendeiner Weise gehemmt wären, über die Proteste im Iran zu berichten. Diese These ist m. E. einfach nur an den Haaren herbeigezogen, weshalb ich darauf nicht weiter eingehen möchte.

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Laut Gabor Halasz (NDR) wurde am 02.01., 05.01. und 09.01. über den Iran in der Tagesschau berichtet. Die Proteste dort laufen seit dem 28.12.2025.

Ob das angesichts der Ausmaße/Repressalien, Auswirkungen auf die Region und potenziellen amerikanischen Intervention angemessen ist, kann jeder für sich selbst beurteilen.

Einigen wir uns darauf, dass die Menschen im Iran aktuell Moscheen abfackeln und niemand sagen kann, ob sie keinen Bock mehr auf den Islam oder nur die Islamische Republik haben.

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Das belegt vielleicht, dass öffentlich-rechtliche Programme erst mit einiger Verzögerung über die Proteste berichetet haben - was unterschiedliche Gründe haben kann - nicht aber, dass es bestimmte inhaltliche Gründe gibt, weniger oder vorsichtiger darüber zu berichten.
Ob Ausmaß und Ausrichtung von Berichterstattung „angemessen“ ist, lässt sich ohnehin immer nur relativ zu entsprechenden Erwartungen beantworten.

Woher weißt du, dass es „die Menschen“ sind? Ich kenne die Bilder von dieser einen Moschee in Teheran und ich weiß nichts darüber, ob sie gezielt in Brand gesetzt wurde und falls ja, aus welchem Grund.

Ich glaube es ist wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass es nicht „die Protestierenden“ gibt. Heute Live hat sich ausführlich den Protesten gewidmet und Azadeh Zamirirad von der Stiftung Wissenschaft und Politik hat nochmal explizit darauf hingewiesen, dass wir es mit verschiedenen Gruppen mit zum Teil sehr unterschiedlichen politischen Zielen zu tun haben.

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Ganz guter Überblick über die Lage mit mehreren verlinkten Beiträgen aus seinen Programmen der letzten Wochen bietet der Deutschlandfunk hier: Wie gefährlich sind die Proteste im Iran für das Mullah-Regime?

Da wird auch das Bündel an Ursachen erläutert, das zur Breite der Protestbewegung beitragen dürfte. Wenn man mal an die großen anti-monarchistischen Revolutionen in Europa in der Zeit der religiös legitimierten Herrschaft zurückdenkt, richteten die sich so gut wie nie gegen die Religion an sich, sondern immer gegen deren konkrete Manifestation in einer korrupten Amtskirche bzw. gegen deren Vernetzung mit weltlicher Macht. Dass nun im Iran der Islam als ganze Religion Ziel der Protestbewegungen sein sollte und nicht eher der Islam als Herrschaftsmittel und -legitimation des Regimes, ist für mich eher fernliegend.

Ich denke mal ein -neben den schon in vorigen Beiträgen genannten- weiterer Teil der Erklärung, warum nicht überall mit gleicher Intensität und Schnelligkeit berichtet wurde, dürfte auch schlicht sein, dass Journalisten im Winterurlaub waren. Da wurde über viele Themen weniger oder leicht verzögert berichtet, wenn eben der passende Kollege wieder da war. Im DLF gabs in den letzten Jahren aber auch abseits der Proteste eine laufende Berichterstattung, die ich insgesamt angemessen in Inhalt und Frequenz fand.

Der Behauptung, es würde in der deutschen Medienlandschaft insgesamt oder in den ÖRR zu unkritisch über den Islam im Großen und Ganzen berichtet, kann ich nichts abgewinnen. Klar wird es Einzelbeispiele geben, auf die das zutreffen mag, aber ich höre selten positiv gefärbte Beiträge, in der Regel eher neutrale bis kritische, meist taucht der Islam im Zusammenhang mit problematischen Geschlechterrollen und Terrorismus auf, aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung. Das eher negative Bild gilt um Größenordnungen mehr, wenn es um den Islam in theokratischen Regimen im Ausland geht (zurecht). Wobei ich zum Fernsehprogramm keinen belastbaren Eindruck habe, nur zu den Programmen des Deutschlandfunks.

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Das hat sich offenbar inzwischen geändert:

Staff at three hospitals in Iran have told the BBC their facilities are overwhelmed with dead or injured patients, as major anti-government protests continue.

A medic at one Tehran hospital said there were „direct shots to the heads of the young people, to their hearts as well“, while a doctor said an eye hospital in the capital had gone into crisis mode.

Two of the medical workers who spoke to the BBC said they treated gunshot wounds from both live ammunition and pellets.

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Du hast sicherlich Aufnahmen der brennenden Al-Rasool Moschee in Teheran gesehen. Kein historisches Gebäude, sondern gebaut durch die Mullahs in den 80ern. Man kann natürlich vermuten, dass es ein unglückliches Problem in der Elektroinstallation war.

Vielen Dank, dass du meine Äußerung wiederholst und mir erklärst.

Zumindest ein gemeinsames Ziel haben alle Gruppen: Absetzen (oder oft vorzugsweise Tod) des Ayatollahs und Zerschlagung der Islamischen Republik. Den Schah möchte natürlich nicht jeder zurück.

Aber es ist wieder bezeichnend, dass Europa nicht mal Sanktionen gegen die Revolutionsgarden verhängen kann. Warum eigentlich?

Aus dem verlinkten Artikel: Zu Kaufkraftverlust, verbreiteter Armut, Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen kommt auch noch die Sorge vor einem neuen Krieg nach dem Angriff durch Israel im vergangenen Jahr.
Ich bin mir sehr sicher, dass die Sorge vor israelischen Angriffen niemanden auf die Straße zum Protest gegen das Islamisten-Regime gebracht hat.

Ja leider, das Regime ist wohl entschlossen, den chinesischen Weg zu gehen. Ein iranischer Bekannter schrieb heute Morgen von 2000 Toten.

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Worum geht es dir hier? Ich habe bewusst vorsichtig formuliert, weil ich es eben nicht weiß. Du hattest den Brand angeführt als Indiz für die These, dass es gegen „den Islam“ geht. Wenn sie von den Mullahs erbaut wurde, würde das m. E. ja eher für die These sprechen, dass es gegen das Regime geht. Aber wie gesagt: Ich vermag es nicht mit Sicherheit zu sagen.

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