Ich halte vom Grundeinkommen wesentlich mehr. Das Grunderbe kommt meiner Meinung nach zu spät. Es gibt hier in nahezu allen Bereichen Probleme, die man zumindest teilweise dem Patriarchat oder der Armut zurechnen kann:
Wenn die Menschen mit 18 oder 16 ein Grunderbe bekommen, haben Sie bereits 16/18 Jahre lang im Worst Case (und - angesichts der extremen Zahl von „von Armut bedrohter Menschen in Deutschland“ sowie der Kinderarmut - sehr wahrscheinlich und so oder so viel zu häufig) keinerlei Unterstützung im Kontext Bildung erfahren. Was dem Aufweichen der patriarchalen Strukturen eher hinderlich ist. (Immerhin braucht es dann einfachen Erzählungen, was man mit dem Leben so anstellen kann - und hier verfangen leider rechte Erzählungen leicht, siehe u.a. Populismus-Experiment „maiLab“.)
Weiteres Patriarchat-Bashing:
„Was Männer kosten“ - Gesellschaftliche Kosten des Patriarchats
Infos zum Grundeinkommen, was meiner Meinung nach ein Teil der Lösung für sehr viele Probleme in Sachen Ungleichheit, Chancenverteilung, Steuergerechtigkeit, Rentensicherheit, Innovationstreiber und vieles mehr ist:
Bedingungsloses Grundeinkommen ist finanzierbar