Stimmt, auf die Eigenheim-Besitzer habe ich noch gar nicht Bezug genommen Dann also jetzt:
Alle, die ihr Eigenheim aktuell mit einem Kredit finanziert haben, und nicht noch extra Puffer haben, bekommen jetzt mehrere Probleme. Die anstehenden Refinanzierungen zu deutlich höheren Zinsen, die gestiegenen Energiekosten und dann noch eine Investition in bessere Dämmung, elektrische Heizung und hoffentlich auch Solar. D.h. neuer Kredit, zu den hohen Zinsen dank der EZB Zinspolitik.
War es noch vor 5 Jahren abzusehen, wie sich z.B. die Kredite verändern würden? War abzusehen, dass die Eneergiekosten so sprunghaft ansteigen würden? So eine Finanzierung läuft über 20-30 Jahre. Klar sollte man Puffer einplanen. Nur kommt halt jetzt vieles aus einmal, da kann der Puffer shnell zu klein sein.
Natürlich gibt es auch Eigenheimbesitzer, die das alles aus der Portokasse zahlen können, die sind auch nicht das Problem und die möchte ich auch gar nicht entlasten.
Aber da sind wir wieder beim Thema, dass sich die „reiche“ Klientel die Energiewende gerne leisten wird und am Ende sogar besser dastehen wird. Und der Rest muss sehen, wo er bleibt, zumindest kümmert es die Grünen anscheinend nicht. Die SPD spannenderweise aber auch nicht. Und dass die FDP kein Gewissen für die kleinen Leute hat, brauche ich kaum erwähnen.
Zum Thema Mieter: Die Mieten sind für sehr viele Menschen ohnehin an der Schmerzgrenze. Saniert jetzt der Vermieter wird er die Kosten auf die Mieter umlegen, soweit ihm dass das Gesetz erlaubt. Da wird doch nichts verschenkt. Wird das in 10+ Jahren für alle Mieter sogar günstiger? Vermutlich. Aber vorher ist es zusätzliche Belastung.
Nochmal: Ich will gar nicht gegen die Energiewende diskutieren, die muss kommen. Aber eine Akzeptenz, genau bei den Menschen,die ohnehin schon finanziell abgehängt sind oder kurz davor stehen, muss man irgendwie herstellen. Und das scheint mir nicht im Ansatz versucht zu werden.