Die Angriffe auf unsere Verfassungsordnung häufen sich

Mal ein Datum aus den USA, das zeigt, wie verbreitet Demokratiefeindlichkeit ist:

Fast ein Drittel der Erwachsenen wäre also bereit, die Demokratie für einen starken Führer in die Tonne zu treten.

Auch hierzulande zeigen sich starke autoritaristische Tendenzen:

Etwa ein Fünftel der Menschen in Deutschland ist empfänglich für autoritäre Ideen, in Ostdeutschland sogar ein Viertel. Dies geht aus dem Deutschland-Monitor hervor, einer umfassenden Studie mit etwa 8000 Befragten.

In der Umfrage fragten die Forscher nicht nur direkt nach Demokratie und Diktatur, sondern versuchten, mit indirekten Fragen den „Graubereich“ auszuleuchten. So stimmten bundesweit 31 Prozent der Aussage zu: „Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die den Willen des Volkes insgesamt verkörpert.“ Weitere 23 Prozent stimmen zumindest zum Teil zu. In Ostdeutschland liegt die volle Zustimmung sogar bei 35 Prozent, weitere 26 Prozent sagen teils/teils.

Dass politische Entscheidungen von einer „starken Führungspersönlichkeit“ ohne Rücksicht auf das Parlament getroffen werden sollen, unterstützen bundesweit elf Prozent, weitere 21 Prozent sagen: teils/teils. Auch hier ist die Quote in Ostdeutschland höher: 15 Prozent bejahen das voll, weitere 22 Prozent teilweise.

Und solchen Leuten wollen Manow und Baberowski den Weg ebnen.

Ein paar Daten zur Veranschaulichung (alles Blaue und Graue ist immer bedenklich):

2026-07-06_153156
2026-07-06_153254

Dies sollten gerade linke und linksliberale Demokrat:innen auch mal zur Kenntnis nehmen.

Eine Verharmlosung hilft nicht weiter.

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