Ok, das tut mir leid, ich habe noch mal Deine Posts gelesen und Du scheinst das Verhalten der terrorisierenden Individuen doch nicht direkt zu verteidigen, im Gegenteil zum Keilerlord or Slartie.
Nach meinem Rechtsempfinden hat sich jemand selbst verteidigt, wenn jemand Individuen eines Mobs angreift, die einen über Wochen online und sogar vor der eigenen Haustüre terrorisiert haben.
Vor allen Dingen weil er ja den Rechtsweg versucht zu haben scheint, so häufig wie die Polzei da war.
Wenn man da nicht den Glauben an unser Rechtssystem verliert oder durchdreht weiß ich auch nicht, wie das möglich sein soll.
Ich möchte mal irgendeinen von den terrorisierenden Individuen in der gleichen Situation sehen, der sich anderes verhalten hätte und nicht schon viel früher durchgedreht wäre.
Also ich habe wie gesagt zwei Artikel darüber gelesen, aber unabhängig davon, ist es mir schleierhaft und macht mich schon fast fertig, und das geht scheinbar einigen hier, was in den terrorisierenden Individuen vorgehen kann, so was unmenschliches über einen längeren Zeitraum abzuziehen und diese Pläne zu schmieden.
Wie kann man auch nur mit einem Funken Empathie bei sowas nicht Mitleid haben, egal was Rainer Winkler im Detail gemacht haben mag, niemand hat sowas verdient.
Dazu kommt das klassische Muster das Opfer als Täter darzustellen, welche Strategie selbst schon weh tut.
Das ist keinen Deut besser wie Sprüche, „die hat sich doch selbst so sexy angezogen, die wollte das.“
Fast nichts im Leben ist schwarz/weiß, aber man sollte krasse Straftaten und Fehlgriffe nicht relativieren durch angebliche Vergehen des Opfers, sondern sich erstmal um die Vergehen der Täter kümmern.
Vor Gericht kann das ja eingeordnet werden, aber selbst da gab es in Deutschland schon zahlreiche Fälle, wo selbst die Richterin/der Richter der Frau eine Mitschuld an der Vergewaltigung gegeben hatte, weil sie zum Beispiel selbst vorher Drogen genommen hatte.
Steigert Ecstasy die Lust auf Sex? „Das ist eine der zentralen Fragen des Prozesses“, sagt der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin am Donnerstag.
Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Wie die Droge Ecstasy wirkt - DER SPIEGEL
Sowas ist gruselig und sorgt für von Dir beschriebenen Effekte, denn in erster Linie braucht den Schutz das Opfer, nicht der/die Täter.