Demeter und warum "schadet doch nicht" eine gefährliche Haltung ist

Ich bin gerade beim Hören der aktuellen Folge 435 mächtig erschrocken als ich hörte, dass ihr jetzt für den anthroposophischen Safthersteller Voelkel werbt. Anlässlich dessen möchte ich hier folgenden Themenvorschlag anbringen:

Demeter genießt immer noch in großen Teilen der Bevölkerung einen guten Ruf. Die meisten Menschen kennen das Label nur als „besonders striktes Biosiegel“. Den esoterischen Charakter des Verbandes kennen Viele gar nicht, und sie wissen überhaupt nicht, welche verquere Weltanschauung dahinter steht (also dass das auf Rudolf Steiner zurückgeht, der sich das impromptu ausgedacht hat, dass es absurder ist als so mancher Science-Fiction Roman und zudem Steiners rassistische und behindertenfeindliche Ansichten stützt/legitimiert).

Besonders wichtig fände ich dabei folgenden Aspekt: Die häufigste Entgegegnung auf die o.g. Vorwürfe lautet immer „aber es schadet doch keinem“ oder „lass die Leute doch Kackhörnchen vergraben“. Und während das natürlich in Bezug auf die Produkte richtig ist (Kackehörnchen schaden natürlich keiner Pflanze), so sind die gesellschaftlichen Folgen durch die Akzeptanz und Verbreitung dieser esoterischen Strömung doch immens. Hier wird der Wissenschaftsfeinlichkeit/Skepsis Vorschub geleistet, die uns zuletzt schon solche Phänomene wie Reichsbürger, Impfgegner oder Germanische Neue Medizin eingebracht hat. Natürlich ist nicht jeder, der Demeter kauft ein Schwurbler oder Wissenschaftsfeind, aber die Gefahr die von solchen Strömungen ausgeht, wird in meinen Augen massiv unterschätzt.

Es wäre spannend, hier mit Aussteigern zu sprechen oder auch mit Externen wie z.B. Oliver Rautenberg, der sich als „Anthroblogger“ seit Jahren gegen die Esoterik wehrt und dabei auch enorm mit Klagen, Anfeindungen und Drohungen zu kämpfen hat.

22 „Gefällt mir“

Hier stimme ich zu, ich boykottiere Demeter und andere anthroposophische Einrichtungen schon seit langem und denke, dass jeder Euro, der an die Anthroposophie geht, potenziell schädlich ist. In diesem Sinne würde ich mir auch wünschen, keine Werbung für anthroposophische Produkte zu machen.

Das Problem ist, dass diese ganze Anthroposophie-Szene eng mit der grünen Bewegung in Deutschland verknüpft ist und deshalb auch oft sinnvolle Positionen vertritt. Voelkel war z.B. eines der Unternehmen, die im Rahmen der Flüchtlingskrise sehr offensiv für eine bessere Behandlung der Flüchtlinge geworben hat (was ich mir von mehr Firmen wünschen würde). Diese enge Verzahnung mit den Grünen (auch der Partei) macht es durchaus etwas ambivalenter. Man kann sich seine Verbündeten nicht immer aussuchen. Hier muss abgewogen werden, was man wichtiger findet: Die Antroposophischen Eskapaden oder das humanitäre und ökologische Engagement. Unter’m Strich ist daher sowohl eine positive als auch eine negative Bewertung möglich.

12 „Gefällt mir“

Pseudowissenschaftliche Weltanschauungen sind leider noch überall in unseren Alltag verflochten. Dass Waldorfschulen noch existieren und Homöopathie weiterhin von einigen Krankenkassen übernommen wird ist nur die Spitze des Eisbergs.

Ich versuche auch darauf zu achten Firmen nicht zu unterstützen, die in anti-wissenschaftliche Machenschaften verstrickt sind.

Zum Beispiel habe ich immer versucht Produkte zu meiden, die „non-GMO“ („ohne Gentechnik“) sind. Das wird allerdings zunehmend schwieriger, da die Durchsetzung der Gesellschaft mit Falschinformationen diesbezüglich so stark ist, dass immer mehr Hersteller auf den Zug aufspringen.

Demeter und ähnliche Firmen zu bewerben ist absolut grenzwertig, da es zusätzlich zu den Vorteilen auch den Bullshit legitimisiert, mit dem sich dort beschäftigt wird.
Gerade der „Non-GMO-Organic-BIO“ - Anbau von Lebensmitteln schadet global gesehen extrem, wenn es um die Bekämpfung von Hungersnöten geht. Stichwort „kcal/m²“

12 „Gefällt mir“

Man kann ja das Richtige aus den falschen Gründen machen. So sehe ich das grundsätzlich bei Demeter. Zu einem vollständigen Bild sollten hier finde ich vorallem die Landwirte gehört werden: es gibt Hörensagen, dass die durch Demeter einfach viel besser (fair?) bezahlt werden. Dazu finde ich aber auf die schnelle keine Quelle aus erster Hand.

Das ist richtig, aber ich weiß nicht, ob die Verschränkung mit diesem Thread Sinn ergibt. Da fließt ja noch viel mehr rein (vorallem die Platzverschwendung für Tierhaltung und Futteranbau).

Das ergibt sich vermutlich allein schon daraus, dass Kunden, die Demeter kaufen, auch bereit sind, einen höheren Preis zu bezahlen. Insofern sind Labels grundsätzlich erst mal was Gutes.

Danke für den Beitrag. Ich wusste nichts von den Schwurbeleien von Demeter.

Es würde mich interessieren, wie gut die Lage ihre Werbeplätze verkauft kriegt. Wenn genug Werbepartner verfügbar sind, wäre es natürlich gut, nicht für solche Firmen zu werben. Allerdings ist Demeter nun nicht Nestle oder Unilever. Man findet sicher bei noch mehr Werbeaktionen in der Lage Kritikpunkte. Ich muss an die VPN Werbung in der Lage denken, wo der VPN als empfohlene Sicherheitsmaßnahme für alle Internetnutzer dargestellt wurde. Die Aussagen im Werbespot wurden nach Kritik abgeändert, die VPN Werbung suggerierte allerdings mMn weiterhin, dass jeder User doch aus Sicherheitsgründen ein VPN braucht.

Ich finde es richtig und wichtig auf solche Dinge hinzuweisen, und wenn die Lage es schaffen würde, auf solche Werbung zu verzichten, wäre das natürlich super. Ist halt fraglich, ob genug Werbepartner mit weißer Weste zur Verfügung stehen. Am wichtigsten ist, dass die Lage kostenlos und freiverfügbar bleibt. Ein Idee wäre es vielleicht, dass die Masse der Werbung in der Lage steigt und dafür unsympathische Werbung wegfallen würden.

Absolut, das Forum ist voll davon und wir versuchen auch immer, die Kritik an einzelnen Werbepartnern transparent zu machen. Das Problem scheint mir wirklich zu sein, dass es nahezu unmöglich ist, eine (halbwegs gut zahlende) Firma zu finden, gegen die es keinerlei legitime Kritikpunkte gibt. Insofern ist die Wahl von Werbepartnern generell immer mit Kompromissen verbunden.

Das Problem ist, dass es auch hier diminishing returns gibt. Zu viel Werbung führt dazu, dass einige Hörer wegfallen werden, was weniger Geld pro Werbung bedeutet. Außerdem zahlen möglicherweise die Werbepartner auch mehr, wenn sie „exklusiv“ die Werbung der jeweiligen Folge schalten. Ich fürchte, dass die Situation hier auch komplexer ist, als wir uns das im Allgemeinen vorstellen.

4 „Gefällt mir“
2 „Gefällt mir“

Finde ich einen interessanten Aspekt. Prinzipiell würde ich es so sehen, dass es durchaus legitim ist einer nicht wissenschaftlich „gedeckten“ Strömung anzugehören und dafür zu werben, solange diese Strömung Andersdenkende toleriert. Das gilt für mich für Religionen, Esotheriker, Impfgegner etc. Genauso wie ich es nicht toleriere, wenn Religionen Andersdenkende bekämpfen, toleriere ich aber auch z.B. nicht die wissenschaftsskeptische Kampagne von Greenpeace gegen „golden rice“. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht mit Greenpeace für den Kampf gegen den Klimawandel verbünden darf - so ähnlich wie sich Parteien von links und rechts gegen die AfD verbünden. Es ist aber aus meiner Sicht von zentraler Bedeutung, dass man sich klar gegen diese gesellschaftsschädlichen Tendenzen positioniert.

Wer weitere Informationen will, dar kann auch mal hier reinhören…

6 „Gefällt mir“

Die Frage ist tatsächlich, für wie gefährlich man Esotherik und vor allem die Rudolf Steiner’sche Anthroposophie hält. Das Interessante daran ist, dass es eigentlich immer die gleiche Diskussion ist, nur mit anderen Themen:

Ist „sanfte“ Esotherik (z.B. Sternzeichen) gut, damit das Bedürfnis nach Esotherik nicht von schädlicheren Akteuren erfüllt wird, oder ist „sanfte“ Esotherik ein Einstieg in den Kaninchenbau der Esotherik (von Sternzeichen über Heilsteine zur germanischen neuen Medizin…)

Sind „sanfte“ Religionen gut, damit Leute nicht extremistischen Splittergruppen beitreten, oder ist die „sanfte Religion“ ein Einstieg, auf dem spätere Kult-Indoktrination aufbauen kann?

Ist Cannabis gut, weil es eine Alternative zu harten Drogen und Alkohol ist, oder ist es eine Einstiegsdroge, die zu harten Drogenkonsum führt?

Ist eine „sehr konservative CDU“ gut, weil sie Leute bindet, die andernfalls in einer rechtsextremen Partei landen könnten - oder bereitet eine „sehr konservative CDU“ geradezu den Boden für die Extremisierung, indem sie die Grenzen des Sagbaren verschiebt?

Es ist immer diese Argumentationsform, die wir in diesen Diskussionen finden. Sollte man „problematische Entwicklungen“ tolerieren, weil sie durch Bedienen eines offenbar vorhandenen Bedarfs eine noch problematischere Entwicklung ausbremsen können - oder führen sie gerade zu dieser noch problematischeren Entwicklung?

Das meiste, was Demeter und die moderne Anthroposophie in der Breite (Extremfälle gibt es natürlich immer!) vertreten ist nicht unmittelbar schädlich, aber wenn das gesellschaftliche Ideal ein gewisser Glaube an die wissenschaftliche Theorie ist, ist auch klar, dass wir hier einen Konflikt haben. Niemand fordert glaube ich das Verbot der Anthroposophie oder z.B. von Sternzeichen in Boulevard-Magazinen (und vor allem Kinder- und Jugendmagazinen, wie damals in der Bravo, auch wenn ich das schon sehr kritisch finde!), aber man muss es deswegen ja nicht unterstützen. In diesem Sinne: Ich toleriere diese Strömungen (so weit, dass ich sie nicht verbieten möchte), aber ich behalte schon eine kritische Distanz und eine gewisse Opposition bei, wozu auch gehört, nicht für sie werben zu wollen keine ihrer Produkte kaufen zu wollen. Ebenso, wie ich z.B. die Springer-Presse ablehne und keines ihrer Produkte kaufen werde, auch wenn ich sie definitiv nicht verbieten lassen will.

Für mich ist die Skala hier:
Verbotsforderung < Boykott < Ablehnung < neutrale Geschäftsbeziehung < Befürwortung < Unterstützung < Mitgliedschaft/Miteigentümerschaft

Werbung für eine Firma zu machen ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, welches ich im Bereich „neutrale Geschäftsbeziehung“ einordnen würde - leider wird es hier im Forum oft als klare Fürsprache für den Werbepartner interpretiert, was vermutlich daran liegt, dass die Hosts die Werbung einsprechen (was sie wiederum wohl nur tun, weil es dafür mehr Geld gibt…). Ich bin im Hinblick auf Demeter eher auf der Stufe „Boykott“, kann aber akzeptieren, wenn die Hosts eine „neutrale Geschäftsbeziehung“ wahren möchten.

Mir scheint, dass die Abgrenzung von „redaktionellem Inhalt“ und „Werbung“ alleine durch den Werbejingle bei vielen Hörenden nicht ausreicht, um diese Abgrenzung zu verdeutlichen. Aber nach der Werbung immer eine Stimme einzuspielen, die vorträgt: „Die im Werbeblock geäußerten Positionen sind alleine die Meinung der werbenden Firma“ will doch vermutlich auch keiner - und ich denke, dass das für die Hosts selbstverständlich ist, dass die Werbung so aufgefasst werden sollte. Für einige Hörer ist das aber nicht der Fall.

Werbung ist und bleibt wohl ein Balanceakt zwischen „betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit“ und „Verkaufen der Seele des Erstgeborenen“.

5 „Gefällt mir“

Beim ZDF werden vorgefertigte Werbeclips abgespielt, Claus Kleber stellt sich nicht hin und erzählt wie toll die Zahnpasta ist.

In der Art und Weise, wie die Werbung in der Lage dargestellt wird, schafft Ulf und Philip mMn selbst eine persönliche Verbindung, zumindest aus Sicht der Lagehörer. Die Werbung wirkt nicht wie ein eigenständige Sache, sondern fühlt sich eher an wie ein gleichwertiger Teil der Sendung.

Zudem sind wir das ja auch nicht anders gewohnt, bei dieser Art von Werbung. Diverse Podcaster/ Youtuber suggerieren mit persönlichen Produktvorstellungen, dass sie hinter den Produkten stehen und sie auch privat benutzen. Wenn man das vermeiden möchte, und Distanz schaffen will, sollte man den Werbetext besser nicht persönlich vorlesen und auch nicht selbst das Produkt in die Kamera halten.

16 „Gefällt mir“

Das ist das Problem, dass die Realität der Werbewirtschaft im Bereich der sozialen Medien hier einfach mit unseren Wunschvorstellungen kollidiert. Ich kenne die Zahlen natürlich nicht, aber du kannst davon ausgehen, dass persönlich eingesprochene Werbung einfach so viel besser geeignet ist, den Betrieb am Laufen zu halten. Das wissen auch die Werbetreibenden, deshalb sind wir diese Art der Werbung ja, wie du richtig sagst, schon so gewohnt.

Gerade weil diese Art der Werbung aber im Podcast-Bereich der Standard ist, sollte sich langsam beim Hörer die Erkenntnis durchsetzen, dass damit keine persönliche Empfehlung verbunden ist. Aber ich gebe dir Recht, dass genau dieser Eindruck natürlich entsteht und von den Werbenden auch erwünscht ist, deshalb zahlen sie dafür ja so viel.

Alle Lösungen für dieses Problem sind schwer umsetzbar:

  • Nur Werbung von Firmen akzeptieren, hinter denen man wirklich steht (schwierig, dann hinreichend gut-zahlende Firmen zu finden)
  • Keine persönlich eingesprochene Werbung akzeptieren (schwierig, weil dann vermutlich x-mal so viel Werbung laufen muss, um die gleichen Einnahmen zu erzielen, was zu Hörerverlusten führen würde)
  • Komplett werbefrei werden (schwierig, das schaffen nur die wenigsten Podcasts, dafür braucht es massives Crowdfunding (siehe Lage Plus) und damit würde es vermutlich sehr schwer, die aktuelle Teamgröße beizubehalten)
  • Eine „Abgrenzungsansage“ an die Werbe-Ende-Jingle anhängen (dann werden vermutlich Werbepartner wieder weniger zahlen wollen und viele Hörer wären davon genervt)

Also ich teile deine Problemanalyse und kann deine Kritik voll nachvollziehen, aber ich sehe nicht wirklich, wie man das Problem elegant lösen kann. Die Werbekultur im Bereich der Podcasts hat sich leider so entwickelt, wie sie ist. Ein Zwei-Personen-Team wie die Jungs von „Geschichten aus der Geschichte“ kann vermutlich gut von einem festen Werbepartner (z.B. Koro in deren Fall) leben, aber ein großes Team wie das der LdN eher nicht. Ein Zwei-Personen-Team wie das von Hoaxilla kann auch halbwegs von reinem Crowdfunding ohne Werbung leben, aber auch diese Option scheint mir für die Teamgröße der LdN nicht realistisch. Irgendwo müssen Abstriche gemacht werden, wenn man die Werbe-Situation maßgeblich ändern will… und da scheint mir die von den Hosts eingesprochene Werbung, so lange die Werbepartner keine extrem problematischen Unternehmen sind, noch das kleinste Übel zu sein.

3 „Gefällt mir“

Das zeigt das Dilemma. Denn eigentlich wäre das ein Werbeeffekt, der den Aufpreis wert sein sollte. Aber jedem Unternehmen ist bewusst, dass die Werbung trotzdem als Werbung aufgefasst wird. Der Effekt der Werbung ist anscheinend unabhängig davon, ob die Hosts hinter dem Produkt stehen oder nicht. Das zeigt im Gegenzug den Mehrwert, dass die Hosts die Werbung selbst einsprechen.

Es bringt auch ein zweites Dilemma, das der Verantwortung. So hat ein Stromunternehmen positive Preiseffekte nicht an die Kunden weitergegeben und dann wurde sich hier darüber beschwert, da man ja aufgrund der Werbung durch die Hosts dort einen Vertrag abgeschlossen hatte. Erst mal ist es nur Werbung, nichts weiter und die Hosts können sich darauf berufen. Wenn die Hosts aber jetzt sich hinter das Produkt stellen, müssen sie das auch im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen.

1 „Gefällt mir“

Ich unterstütze jeden Monat einen Podcast über Videospiele. Ist einer der erfolgreichsten in Deutschland überhaupt. Die machen gar keine Werbung, aber viele Folgen gibt es nur für Unterstützer. Natürlich kann sich nicht jeder den Luxus leisten auf Werbung zu verzichten, aber die bekannten Podcasts sicher eher als die unbekannten.

2 „Gefällt mir“

Wie man von Apfelsaft auf Reichsbürger kommt, entzieht sich vollständig meinem Verständnis.

Klick Dir ein Lage Abo und atme drei mal tief ein und aus.

3 „Gefällt mir“

Ich stehe Demeter grundsätzlich auch kritisch gegenüber. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen Demeter und konventionell, ist es halt eine Abwägung und die geht dann doch häufiger pro Demeter aus.

1 „Gefällt mir“

Weil die Anthroposophie, auf welche sich Demeter beruft, größere Überschneidungen mit rechter Esoterik und diese ihrerseits mit der Reichsbürgerszene hat.

5 „Gefällt mir“

Es gibt zum Thema Demeter und co auch ein gutes Video von Mai (unten verlinkt). Was ich sehr überzeugend finde: wenn Bio teure Verfahren nutzt, deren wissenschaftlicher Nutzen widerlegt ist („Kackhörnchen“ & co) und gleichzeitig Verfahren bekämpft, deren relative Schädlichkeit wissenschaftlich widerlegt ist (z.B. grüne Gentechnik) dann blockiert das den Durchbruch von Bio als Ersatz der konventionellen Landwirtschaft weil es schlicht zu aufwändig und teuer bleibt. Genau das brauchen wir aber, denn die konventionelle Landwirtschaft hat natürlich eine Menge problematischer Verfahren, die abgelöst gehören (Massentierhaltung, Pestizide, Überdüngung &co).

5 „Gefällt mir“

Der CEO von Rapunzel hat auch schon ein paar problematische Äußerungen getätigt, aber letztlich ist mir der Inhalt wichtiger als das Drumherum. Wobei es bei mir jetzt nicht immer „Bio“ sein muss, manchmal nehme ich auch was regionales vom Wochenmarkt.