- Stimme ich Ihnen zu, dass einiges bei der CWA-App schief gelaufen ist.
- Es ist löblich, dass Sie bereit sind, auf Datenschutz zu verzichten, um dafür ggf. Leben zu retten. Aber ich glaube, dass Sie da eher in der Minderheit sind und das Bild, dass Sie malen von wegen damit könnte man bei Superspreader-Events besser nachverfolgen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade Menschen, die an solchen Events teilnehmen, würden dieses Verantwortungsbewusstsein missen lassen, die App zu nutzen.
- Gerade weil Sie offensichtlich wohl bereits eine Lösung gefunden haben, verstehe ich nicht, warum Sie fordern, man solle öffentliche Gelder verschwenden, um dieselbe Lösung mit derselben theoretischen Gefahr an Datenverlust zu entwickeln. Sie haben es doch selbst gesagt, Sie verzichten in diesem Falle gerne auf den Datenschutz und viel mehr Leute würden durch eine solche „staatliche Datensammel-App“ eh nicht dazu angeregt, ihre Kontakte automatisch verfolgen zu lassen. Zumal hier Fehler unvermeidlich wären und dann auch die Frage aufkommt, wer nun Schuld ist - völlig unnötig, die aktuelle Lösung ist da doch völlig ausreichend und vermeidet all diese Probleme.
- Wie viel Geld da jetzt an die Hand genommen wurde nur für diese Funktion, weiß ich nicht, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es zu viel war. Ich habe ja schon zuvor in diesem Beitrag darauf hingewiesen, dass es meiner Meinung nach viel effizienter wäre, hier ein eigenes staatlich gefördertes Institut aufbaut, das solche Software-Projekte umsetzen kann.
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