Da hätte ich mal gerne eine Quelle, was “Die Grünen” den da genau gemacht haben.
Für die Regulierung und auch ein eventuelles Verbot von einzelnen PFAS oder der gesamten Stoffgruppe sind nicht “Die Grünen” oder das deutsche Wirtschaftsministerium zuständig, sondern die EU. Insofern können “Die Grünen” da auch nichts aufweichen.
Und da das Verfahren zur Regulierung von PFAS (wie ich oben ja auch schon ausführlich beschrieben habe) derzeit noch bei den zuständigen EU-Behörden anhängig ist, kann logischerweise auch noch nichts aufgeweicht worden sein.
Was stimmt, ist das das Habeck-geführte Ministerium in seinen Stellungnahmen ein vollständiges Verbot von PFAS im Rahmen der REACH-Regulierung abgelehnt hat. Das macht mit Blick auf einzelne Anwendungen, z.B. bei Technologien für die Energiewende, wie oben beschrieben auch durchaus Sinn. Oder um es im O-Ton Habeck zu sagen:
Konkret heißt das: Da, wo diese Chemikalien nicht sicher für Mensch und Umwelt verwendet werden und gut durch andere Stoffe ersetzt werden können, sollten wir den schnellen Ausstieg befördern. Das gilt vor allem da, wo sie verbrauchernah eingesetzt werden
Ich stimme zu, dass es in dem ganzen Vorgang scheinbar einen unangemessene Aufmerksamkeit für Lobbyargumenten gegeben hat. Das ist ein strukturelles Problem in der Ministerial-Bürokratie und die Grünen sind da auf keinen Fall völlig immun gegen (ein anderes Beispiel wäre Özdemir während der Bauernproteste).
Aber du argumentierst hier in diesem Thread wirklich durchgehend unseriös. “Sondermüll Welle”, “Problem wird nicht ernst genommen”, “Kopf in den Sand stecken”, “Doppelmoral”, das übliche Grünen Bashing etc. – ich merke schon, dass dir das Thema wichtig ist, aber wie soll man eine Diskussion auf dem Niveau ernst nehmen?
Der Anteil der PFAS-Emissionen, der aus Batterien kommt (und darum geht es ja hier in dem Thread) ist global betrachtet marginal. Gleichzeitig ist die Nützlichkeit von Batterien, in denen PFAS zur Anwendung kommt derzeit noch phänomenal. Auf diese Güterabwägung gehst du an keiner Stelle ein, sondern hantierst mit generalisierten Vorwürfen.
Lithium-Ionen-Batterien dominieren aktuell den Batteriemarkt und werden das auch noch einige Zeit tun. Wenn wir diese Technologie wegen der Verwendung von PFAS verbieten, dann werden stattdessen mehr fossile Brennstoffe verbrannt – bei deren Produktion ebenfalls PFAS emittiert werden. Wem ist damit geholfen?
Gleichzeitig könnten wir vermutlich einfach PFAS in Outdoor-Textilien und auf Küchenutensilien verbieten und damit mehr PFAS-Emissionen dauerhaft einsparen, als Batterien je freisetzen werden. Warum also diese Fixierung auf Batterien?