PVDF ist ja nur ein PFAS von vielen im Akku.
Über das Elektrolyt hatten wir noch nicht nachgedacht.
Zugegebenermaßen ungeprüft von der ki:
… einem 100 kWh BEV‑Akku liegen typischerweise etwa 2–6 kg LiPF₆, realistisch meist rund 3–5 kg.
Wie kommt man darauf?
- Zellmasse: grob ≈300 kg bei 100 kWh
- Elektrolytanteil: etwa 8–12 Gew‑% der Zellmasse
300 kg×0,08–0,12≈24–36 kg Elektrolyt
- LiPF₆‑Anteil im Elektrolyt: meist 10–15 Gew‑%
24–36 kg×0,10–0,15≈2,4–5,4 kg LiPF6
Daher der Bereich ca. 2–6 kg, mit einem sehr plausiblen Mittelwert von 3–5 kg LiPF₆ pro 100 kWh‑Pack.
LiPF₆ wird aus PF₅ (Phosphorpentafluorid) und LiF hergestellt. PF₅ ist extrem reaktiv und toxisch, und die Synthese erzeugt:
- HF‑Emissionen (Flusssäure)
- PFAS‑ähnliche Nebenprodukte
- hohen Energieverbrauch (hohe Reinheitsanforderungen)
Umweltwirkung bei Leckage oder Alterung im Akku
LiPF₆ ist chemisch instabil und zerfällt bei Feuchtigkeit oder Hitze zu:
- HF (Flusssäure)
- POF₃ (Phosphorylfluorid)
- PF₅
- fluororganische Zersetzungsprodukte
Diese Stoffe sind:
- stark korrosiv
- toxisch für Wasserorganismen
- persistent (fluororganische Fragmente)
Umweltwirkung bei Batteriebränden
Bei einem BEV‑Brand entstehen aus LiPF₆:
- große Mengen HF
- fluororganische Gase
- Aerosole, die sich im Löschwasser lösen
Umweltwirkung:
HF ist akut toxisch für Mensch und Umwelt
Löschwasser muss als Sonderabfall behandelt werden
Fluorchemie gelangt in Böden und Gewässer, wenn nicht aufgefangen
Umweltwirkung bei Recycling und Entsorgung
Beim Recycling wird LiPF₆:
- thermisch zerstört
- oder nasschemisch neutralisiert
Beide Wege erzeugen:
- Fluorid‑Abfälle
- toxische Zwischenprodukte
- hohen Energiebedarf
…“