Autofreier Sonntag

Am Ende muss schon allein wegen Durchsetzbarkeit das verbot für alle gelten. Und wenn Menschen mit subventionierten E-Autos fahren dürfen führt das nur zu noch tieferen Gräben.

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Straßen =/= Autobahn.

Wobei es ja sogar Bilder vom letzten Sonntagsfahrverbot gibt, wo Leute auch Autobahnen für sich erobert haben.

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Sorry, aber nein. Die Durchsetzbarkeit ist auch gegeben, wenn man es nicht umweltverschmutzenden Fahrzeugen erlaubt, weiter zu fahren. Kontrollen sind so oder so nötig, um so ein Verbot durchzusetzen. Und es ist einfach nicht gerecht, ein Fahrverbot auf Fahrzeuge auszuweiten, die gar nicht zu einer Einsparung von fossilen Brennstoffen beitragen können.
Dass E-Autos zeitweise gefördert wurden und bald wieder werden, scheint ein Triggerpunkt zu sein. Das allerdings als Argument herzunehmen, um auch E-Autos das Fahren an einem solchen Tag zu verbieten, halte ich für daneben.
Ich persönlich würde es sogar als sinnvollen Anreiz sehen, um „Diesel-Dieter“ etwas mehr zum Nachdenken anzuregen, wenn das potentielle Verbot nur für Verbrenner gilt.
Aber es ist sowieso egal, wieviel wir hierüber diskutieren. Mit der momentanen Regierung wird es so etwas sowieso nicht geben.

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Damit suggerierst du wieder polemisch, dass alle nur aus Ignoranz nicht umsteigen. Das ist natürlich genauso haltbar wie alles was Söder so von sich gibt.

Was ich gut finde, denn so wie du es willst ist es schlicht nicht in Ordnung.

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Du musst dir den Schuh doch nicht anziehen. Mit Diesel-Dieter sind ja nicht diejenigen gemeint, die nicht können, sondern aus Prinzip nicht wollen.

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Ich werde aber von einem einseitigen Verbot betroffen. Von daher weiterhin, entweder komplettes verbot für jeden oder gar nicht. Oder möchtest du das Fahrverbot finanziell Staffeln, damit es wirklich nur Diesel Dieter trifft, der Wechsel könnte aber nicht will?

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Ich habe lediglich auf Deine polemischen Antworten polemisch reagiert. Es ist aber interessant zu sehen, dass argumentativ dort nichts kommt außer: Wenn dann soll es alle betreffen.
Es zeigt sehr gut, dass Du an keiner sinnvollen Diskussion interessiert bist.
So bin ich dann aus der Diskussion raus.

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Dann solltest du nochmal ruhig und ohne Puls lesen was ich an validen Argumenten bringen. Leider scheinst du nicht interessiert an anderen Argumenten.

Prima, dann müssen wir nur noch flexible Arbeitszeiten haben, die beispielsweise heute zwischen 13 und 15 Uhr die Industrie anschaltet und anschliessend wieder ausschaltet.

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Kann kann sowohl einzelne Personen, als auch ganze Themen sehr leicht in diesem Forum für sich ausblenden. Nur als Tipp an manchen die hier schreiben.

Ansonsten ist mit dem Fahrverbot vermutlich wie mit Corona “jeder muss Zuhause bleiben”. Ich kenne niemanden der nicht einen Ausnahmegenehmigung hatte, trotzdem auf die Arbeit zu fahren wenn er wollte. Insofern bin ich nicht sicher, ob es nicht wieder nur die falschen treffen würde. Außerdem ist es eine unnötige Diskussion, da es unter der CDU eh nicht kommen wird. Da kommt eher noch das Tempolimit und selbst das sehe ich nicht, wenn die CDU es nicht als Erpressung durch die SPD verkauft. Damit wäre die SPD dann aber auch komplett den Weg der FDP gegangen.

Ja, das ist sicherlich richtig.

Übrigens gibt es auch noch viele Menschen, die gerne ein E-Auto hätten, aber mangels private Lademöglichkeiten (wohnen zur Miete und es gibt keinen Arbeitgeber oder der bietet keine Lademöglichkeit) und mangels der bezahlbaren Möglichkeit, das mal für 2-3 Monate auszuprobieren, schlicht nicht trauen, auf ein E-Auto umzusteigen.

Ich kenne genügend Menschen, die sich zwar nicht aus Bosheit, aber aus „emotionalen“ oder ideologischen Gründen gegen ein E-Auto sperren. Ich habe da zig Menschen in meinem Umfeld, die „Diesel im Blut haben“.

Auf die Gefahr, zu de-taillen: Das sind übrigens meist die Gleichen, die es „witzig“ finden, wenn die UN (!) darüber diskutiert, ob E-Autos Soundsystem außen haben dürfen, die lauten Motorenlärm erzeugen. In der UNECE [1] wird ein neues Konzept für Exterior Sound Enhancement Systems (ESES) verhandelt, das explizit die Simulation von Motorengeräuschen (inklusive Sportwagen‑Sounds etc.) über Außenspeaker erlauben würde. Hintergrund ist u.a. ein Vorschlag des Welt-Autoherstellerverbandes OICA von 2024, Elektroautos grundsätzlich das Recht zur Simulation von Motorgeräuschen einzuräumen. Die EU‑Kommission und mehrere Mitgliedstaaten treten laut aktuellen Berichten explizit dafür ein, Außenbeschallung nur zu Sicherheitszwecken zuzulassen, nicht für zusätzliche „Spaß‑Sounds“.

[1] United Nations Economic Commission for Europe, regionale Wirtschaftskommission der UN, die zwischenstaatliche Regeln und Standards va. für Europa entwickelt für die Bereiche Verkehr, Umwelt, Energie, Handel, Statistiken und nachhaltige Entwicklung. Sie setzt den technischen Rahmen, an dem sich die EU in der Regel orientiert

Das ist mir auch schon aufgefallen: Es gibt nach meiner Wahrnehmung viel weniger Raser und Drängler als früher. Wenn man mit 130 auf der linken Spur fährt, kann man spürbar länger verweilen, bis jemand von hinten aufschließt und man ihn vorbeilässt. Ich kann leider überhaupt nicht beziffern, seit wann das spürbar begonnen hat. Ich habe das zum ersten Mal in der Energiekrise zu beginn des Ukraine-Kriegs festgestellt.

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Es geht auch smarter

Wenn zw. 13 und 15 Uhr ein Überschuss an Strom da ist müsste man den Verbrauch hoch fahren.

Privat kann ich meine Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner, BEV laden…einfach auf eine gewünschte Start-Zeit programmieren…

Geht bestimmt auch schon Vollautomatisiert (EEBUS, HomeAssistant, sonstige Energie Manager…)

Gewerblich: auch Firmen können ihre Flexibilität im Stromverbrauch Nutzen. Ist dann ein „virtueller Speicher“ Aluminium Produktion ist ein großer Verbraucher. Trimet ist da ein gutes Beispiel:

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Es ist ein Anfang. Und wenn das ganze System „smarter“ und digitaler wird und wir es endlich schaffen einen flexiblen Strompreis flächendeckend nutzen zu können wäre schon etwas geschafft.
Dann kannst du deine Wäsche statt für sagen wir 33 ct/kwh für vielleicht die Hälfte waschen. Entweder durch selbst programmieren oder halt durch Automatisierung.
Aber mit dem geht nicht und Hamma noch nie so gemacht wird es nicht klappen. Wir werden uns umstellen und umgewöhnen müssen!
Weil mit weiter so ist es nicht mehr getan….

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Konsequent nur noch Emissionsfreie Autos neu zulassen zeitnah

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Oder mal bei den festgelegten Pläne bleiben. Aber auch diese werden ja debattiert und aufgeweicht, damit möglichst alles beim alten bleibt.

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Gefühlt seit der Corona-Zeit. Belegen kann ich das aber nicht.

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Heute, 13:45 Strompreis negativ bei ca. - 10 Cent…

Selbst wenn noch Abgaben, Steuern und Netzentgelt hinzu kommen ist das immer noch spottbillig

Ja, es geht. Wir müssen bloß wollen. OK, wenn wir wollen kommt noch der Lobbyismus dazu, die Konzerne, die mit Fossilen Geld verdienen.
Aber - es wird so kommen. Andere Länder sind schon viel weiter.

Selbst die WELT (!) sagt:

"Deutschland hinkt beim Einbau digitaler Stromzähler hinterher!

Wir sind zu ängstlich, zu langsam, zu wenig innovativ. Und das kostet uns die Zukunft. Wir haben den Schuss noch nicht gehört, brauchen noch einen vor den Bug und noch einen… Und bleiben dann immer noch beim Alten (Verbrennerauto, Gasheizung).
Da müsste die Regierung uns und die Konzerne in die Pflicht nehmen (und auch sozial flankieren).

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Wenn es doch alles so klar ist und die Informationen alle verständlich vorliegen, und wir doch nur mündige Wahlberechtigte haben, woran hakt es?

Ich habe das mittlerweile per schaltbaren Steckdosen (z.B. Shelly, soll keine Werbung sein) mit der Spülmaschine gelöst, die nicht smart ist. Allerdings verbraucht diese im normalen Spülgang lediglich knapp 800W, also noch unter 1kW. Würde ich nun teuren Zeiten mit 40ct/kWh oder zu billigen mit 18ct/kWh spülen, kann ich pro Spülgang maximal 20ct sparen. Das ist nicht viel und dauert, bis es sich lohnt. Trotzdem ist es interessant, zu wissen, wieviel ein Spülgang kostet. Ein Intensiv-Spülgang der Spülmaschine (längstes Programm) verbraucht mit 1,2kW auch „nur“ 400W mehr.
Dagegen lohnt es sich sehr, Großverbraucher wie E-Autos in günstigen Zeiten zu laden, da dort meist mehrere kWh verbraucht werden.

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