Autofreier Sonntag

Also sagen wir Neuwagenverbrenner Fahrverbot :roll_eyes: weil das sind ja scheinbar die Schuldigen. Wer es sich nicht leisten kann, kauft ja keinen Neuwagen. Wäre doch dann eine Lösung mit der alle zufrieden sind hier :smiley:

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Die Vorstellung, das alle Autofahrer nur aus Spaß und Bequemlichkeit das Auto nutzen und Verbrennerfahrer ihre Dreckschleudern ausschließlich aus reiner Bosheit fahren, wird wohl empirisch nicht zu bestätigen sein.

Viele Menschen müssen schlichtweg ein Auto nutzen mangels realer alltagstauglicher Alternativen.
Und eine signifikante Zahl der Autofahrer muss tatsächlich mit spitzer Feder rechnen, grade bei steigenden Lebenshaltungskosten.

Das es Vorbehalte gegen eAutos oder andere Alternativen gibt, ist letztlich eine Frage der Informationspolitik in einem Land, in dem wir seit gut hundert Jahren primär aufs Auto konditioniert worden sind.

Das Umdenken dauert und muss von allen Seiten unterstützt werden.
Das sehe ich grad noch nicht so wirklich.

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Reiner Strohmann.

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Dafür taucht es als „Vorwurf“ verdammt oft auf. :wink:

Aber für meinen Teil können wir gerne auf Autos verzichten.
Spart jeder enorm Kosten, Steuern und Versicherungsbeiträge.

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Hier drin kann jeder jedes Ausmaß an sachfremden Bequemlichkeitsargumenten verstecken. Es gibt Menschen, die nicht anders können. Aber wieviel Menschen überlegen bei Fahrten wirklich erst, ob es nicht doch irgendwie anders ginge und nutzen nur dann, wenn es wirklich auf keinen Fall anders geht, ein Auto, das ausschließlich, minimalistisch dem eigentlichen Zweck, Mobilität dient, nicht Status, nicht Ästhetik etc.? Alles andere ist aber ne Luxus-Entscheidung. Darf man machen, aber dann zu sagen “geht nicht anders” ist unehrlich.

Ich lese praktisch nie, dass sich entsprechende Vorwürfe auf alle Autofahrer beziehen würden. Es ziehen sich aber viele diesen Schuh gerne an, um dann rumzuopfern.

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Drum sagte ich „viele“ sind aufs Auto angewiesen. Nicht alle.

Aber bin ja bei Dir, wer drauf verzichten kann sollte es tun.
Ich nutze auch mehr ÖPNV (obwohl hier nur eine Handvoll Verbindungen fährt) oder das Fahrrad (sofern es orthopädisch geht :wink:), alles machbar.

Aber es muss im Alltag passen, und da hat „Bequemlichkeit“ schon einen weiten Spielraum.

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Das frühere Argument gegen ein Tempolimit „nicht genügend Schilder vorhanden, das die FDP mal propagierte war ja falsch

Wenn man mal schnell auf der Autobahn mal fahren kann ist das in der Praxis nur für eine kurze Strecke bis die Verkehrssituation / Buaustellen / Tempolimits… einen wieder einbremsen. => ohne Tempolimit viele Beschleunigung und Abbremsvorgänge, => hoher Verbrauch, viel Reifenabrieb, wenig Einfluss auf die durchschnittliche Geschwindigkeit

Mit Tempolimit wäre der Verkehr wahrscheinlich flüssiger und entspannter, das könnte sich positiv auf die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit auswirken.

Auch wenn das Thema umstritten ist sprechen neben Grimm sich noch andere Experten für das Tempolimit aus.

Mehr bringt allerdings die Abkehr vom Verbrenner :wink:

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Guckt man nur mal rüber in die Niederlande, ist das fahren dort schon spürbar entspannter.

Wenn ich in Deutschland 100 km/h auf der Autobahn fahre und dann mal mit 120 an einem langsamen LKW vorbeifahre, wird man schnell von hinten hektisch angeblinkt, weil es jemand eilig hat.

Spaß macht das nicht.

Aber ja, weniger Verbrenner wäre hilfreich. Spare auch, wird aber noch 1-2 Jahre dauern

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Mann müsste einen Car-Frei-Tag erfinden

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Es werden aber regelmäßig alle Autofahrer in einen Topf geworfen. Da hat @Mike schon recht. Die andere Seite hat nämlich auch kein Problem die Autofahrer, die wirklich nicht anders können (ob das so wenige sind wage ich zu bezweifeln), als Kollateralschaden kurzfristig zu opfern.

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Ich fahre auf der Autobahn normalerweise genau so und ehrlich gesagt passiert mir das selten bis fast nie. Und selbst wenn wäre es mir ziemlich egal was das Auto hinter mir denkt. Bist du sicher, dass das kein Vorurteil ist?

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Nur weil man ein Elektroauto gekauft hat, macht man doch keine sinnvolle Energienutzung. Mit dem BEV zum Bäcker fahren oder übermäßig beschleunigen ist sicher eine schlechtere Energienutzung als mit dem Verbrenner zum Nachtdienst im Altenheim zu fahren.

Es geht um insgesamten Energieverbrauch und da steht mancher Ford Fiesta-Fahrer in der Stadt mit kleiner Wohnung und niedrig gestellter Heizung sicherlich auch besser als diverse E-Auto-Fahrer, die aus ihrem überdimensionierten EFH mit ihrem BEV in die Stadt pendeln. Energieverbrauch und Energiemix sind ein ganzheitliches Thema.

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Erfahrungswerte, quasi täglich.
Aber wahrscheinlich bin ich ein Einzelfall und das passiert nur mir. :wink:

Aber da in den meisten Orten bei uns Tempo 30 ist (Lärmschutz), müssen die wohl die Sutobahn zum Austoben nutzen

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Ich lasse mich am liebsten vom Autobahnassistenten fahren, der geht eh nur bis 135km/h.

Bedrängelt wurde ich damit auch eher selten.

Doch, klar. Die mit dem überdimensionierten EFH haben eine überdimensionierte PV auf dem Dach, mit der man im Jahresmittel sicher (sogar mit zwei Elektroautos) einen besseren Energiemix hinbekommt als die andere von dir beschrieben Gruppe.

Not all cars.
Not all men.

Das schöne am autofreien Sonntag war ja, dass die Autos von der Straße waren und für andere Teilnehmer (Fahrräder, spielende Kinder) offen waren.

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Empfinde ich ehrlich gesagt als sehr unpassenden Vergleich.

Das sehe ich auch so, außerdem würde es zu Konflikten führen wenn E-Autos (mit hoher Wahrscheinlichkeit subventioniert für hohe Einkommen) noch fahren dürften. Von der Unmöglichkeit der Kontrolle ganz abgesehen.

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Es ist gut wenn die überdimensionierten Dachflächen so genutzt werden.

Trotzdem ist es auch hier relevant wann der Strom genutzt wird. Morgens fehlt er im Netz, und da wird meist erst mal der Heimspeicher voll geladen…

Mittags kommt dann die Einspeisung, doch da herrscht an sonnigen Tagen schon Überschuss im Netz.

Besser wäre die ladeleistung morgens im Sommer zu begrenzen und erst später zu laden=> das verdrängt fossilen Strom aus dem Netz. Zudem ist die kalendarische Alterung bei hohem SOC höher, da der Akku weniger lange bei 100% rumsteht altert er so langsamer

Die Eigene Wallbox kann man zum solaren Überschussladen seinen Nachbarn anbieten. Eventuell ist 20 Cent/ kWh ein guter Preis für beide.

auch ohne pv kann man selbst bestimmen wie grün der Strom ist :wink:

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Wer fährt denn 5km mit dem Rad zur nächsten Autobahn, nur um 30 Jahre später erzählen zu können, man sei mit dem Rad auf der Autobahn gefahren. Das ist ja nicht mal romantisch.

Und kommt jetzt nicht mit einer Stadtautobahn, das wäre dann schon sehr anekdotisch.