Auswirkung der Dürre

Wäre auch dafür, dass sie sich der Klimademo anschließen. Eine häufig gehörte Argumentation geht so, dass die Ernteverluste versichert sind. Die Verluste durch die weggefallene Dieselsubvention war es nicht. Vermutlich spielt aber auch die politische Ebene eine Rolle.

SM ist auf jeden Fall aktuell voll von Landwirten, die ihre vertrockneten Felder zeigen. Dazu kommt Hagelschaden. Starkregenschaden. Weniger Ernte = höhere Preise. Aber unnötige Besteuerung von Luft macht ja alles teuerer!!!1111! Wir können uns Klimaschutz aktuell nicht leisten :wink:

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Wo feiert man (wer?) das denn? Die einzigen, die das „feiern“ sind „wirtschaftskompetente“ Klimaschutzverweigerer, die weiter das Märchen von Deutschland als Speerspitze beim Klimaschutz erzählen, um damit zu begründen, warum wir das mal lassen sollten.

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Längerfristig womöglich auch nicht unproblematisch:

Die aktuell niedrigen Flusspegel und geringen Niederschlagsmengen stellen auch Kläranlagen vor Herausforderungen. Die meisten kommunalen Kläranlagen leiten das Wasser nach der Aufbereitung in Flüsse und Bäche ein. Zwar haben sie viele Schadstoffe entfernt, dennoch enthält das Wasser unter anderem noch Nährstoffe wie Phosphor und Stickstoff, Fäkalkeime, Rückstände von Medikamenten, PFAS, Pflanzenschutzmittel, Metalle, Bakterien und Viren. Daher spielt der Verdünnungseffekt in den Flüssen und Bächen eine wichtige Rolle, der bei niedrigen Pegelständen jedoch deutlich geringer ausfällt. Somit kann das abgeleitete Wasser eine deutlich höhere Belastung für Tiere und Pflanzen in den Fließgewässern bedeuten und auch die Anforderungen an Kläranlagen flussabwärts erhöhen. Zudem müssen Kläranlagen mit Mischsystemen, in die Schmutz- und Regenwasser gemeinsam in die Aufbereitung eingeleitet werden, bei ausbleibenden Niederschlägen mit konzentriertem Abwasser umgehen.

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Das Thema hier erinnert mich stark an den Film Murmeltiertag. Nur dass wir, anders als der Protagonist, die Zeit ungenutzt lassen, uns täglich zu verbessern.

Meine Prognose für das Ende drohender Dürren in Deutschland: Der kommende Herbst. es wird dann höchstens noch über hohe Lebensmittelpreise wegen Missernten diskutiert. Und über zuviel Regen wahrscheinlich.

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Weggucken nicht mehr möglich?

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Ok, fair. Konkret dachte ich etwa an den verlinkten Postillon-Artikel. Ist natürlich kein gutes Beispiel, da deren Job halt ist, alles aufs Korn zu nehmen. Besonders beim ÖRR sehe ich aber häufiger, dass der Atomausstieg verteidigt oder über die Folgen aufgeklärt wird (ich denke, die Journalist:innen und Publizist:innen tun haben in der Regel die Absicht aufzuklären, nicht immer fällt die Abgrenzung aber leicht), was natürlich teils auf faktenfreie oder vereinfachende Kampagnen und Mythen zurückgeht, denen natürlich entgegentreten werden sollte. Ein Beispiel findet sich hier: Wo Deutschland nach einem Jahr ohne Atomkraft steht | tagesschau.de

Was ich aber so gut wie nie sehe: Dass mit der gleichen Verve der fortlaufende Skandal der Kohleverstromung thematisiert und faktisch eingeordnet wird. Das resultiert in einer weit verbreiteten Ignoranz bei diesem Thema. Ich persönlich empfinde das als eine krasse Schieflage angesichts der Auswirkungen der beiden Technologien. Deswegen war „Feiern“ sicher das falsche Wort, da es, wenn ich drüber nachdenken, mir eher noch um die Quantität geht. Als positives Beispiel empfinde ich diesen Artikel: Atomausstieg: Deutsche Entscheidung mit gravierenden Folgen

Kehrseite vom 2011 beschlossenen Atomausstieg ist eben - nicht zwingend, aber unter den realen Rand- und Rahmenbedingungen - in Deutschland gewesen und ist es immer noch, dass mehr Kohlekraftwerke laufen. Eine für Mensch und Umwelt schädlichere Art der Stromerzeugung haben wir noch nicht erfunden.

Ich nehme aber gern hin, dass die ursprüngliche Formulierung etwas polemisch war. Die Ausführungen in diesem Beitrag beruhen natürlich auch nur auf meiner persönlichen Wahrnehmung und sind sicher auch von meiner Frustration über die in diesem Zusammenhang scheinheilige deutsche Klimapolitik geprägt. Es wäre aus meiner Sicht angebracht, als Freunde der Ökologie weniger oft über das Stöckchen zu springen, das von oft von in ihren öffentlichen Auftritten unseriösen Politiker:innen wie Söder oder Spahn zu hingehalten wird. Vielmehr sollte man diese Einwürfe bezüglich Atomkraft schnell abtun und möglichst zum Anlass nehmen, auf die Kohle zu sprechen zu kommen. Da könnten auch die Medien und die linken Politiker:innen (besonders die der SPD, die sich anscheinend nicht von dem Fossilen lösen will) mal selbst eine thematische Entscheidung treffen. Will da aber auch nicht zu sehr meckern.

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Die wird doch sowieso vom Markt verdrängt, aber die Kraftwerke sind noch gut genug für die Reserve. Von der Versorgungssicherheit ist lokale Kohle unschlagbar. Da muss putin schon weit kommen um uns die abzuschneiden.

Daher trotz Kohle Ausstieg bitte behalten. Ist weniger Kapital-/Kostenintensiv als den Pfad Richtung neue (und vermutlich dann ewige) Reserve-Gaskraftwerke festzuschreiben.
Wenn methanverluste bei Gaskraftwerken mitgerechnet wird, sind die Umweltauswirkungen bei Gas und Kohle ähnlich

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Volker Quaschning bestätigt das:

Avanti dilettanti:

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Eben: Nicht zwingend. Dass die Kohle weiter genutzt wird, ist eine politische Entscheidung die überhaupt nicht zwingend aus dem Atomausstieg abzuleiten ist oder war. Der Ausstieg war richtig (also so, wie er zuerst von den Grünen vorgesehen war, nicht die dumme, schlechte, panische Lösung der Union), aber dass dann nicht genug in Trassen und Alternativen investiert wurde, liegt nicht an der Grundsatzentscheidung, sondern zum einen an der aus Lobby- und Ideologiehörigkeit vielfältig verstümperten Unsetzung. Deswegen eine richtige Entscheidung nun gegen eine andere richtige Entscheidung auszuspielen, halte ich für wenig zielführende Rückspiegeldebatten. Ein schnellerer Kohleausstieg wurde auch nicht von denen verhindert, die sich vor allem für den Atomausstieg einsetzten, sondern von denen, die am liebsten beides behalten hätten.

Von daher würde ich doch drum bitten, zum Thema zurück zu kommen.

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Um nicht falsch verstanden zu werden, noch eine kurze Reaktion auf :

Ich hab ja bewusst auf Rand- und Rahmenbedingungen hingewiesen und auch zuvorderst die beteiligten Merkel-Regierungen kritisiert. Etwas mehr pragmatisches Mitdenken dieser Bedingungen hätte ich mir gewünscht.

Es geht mir natürlich nicht um die Entscheidung, sondern um die Reihenfolge. Ebenso wie nicht (nur) Netto-Null irgendwann für das Klima wichtig ist, sondern (vorrangig) eine möglichst schnelle Reduzierung von Emissionen. Hier ist das Wie bzw. Wie schnell in der Umsetzung fast ebenso wichtig wie das Was. Aber das ist bzgl. AKW vergossene Milch.

Das nehmen wir wohl in Nuancen einfach unterschiedlich wahr, ich persönlich besonders mit Blick auf Akteur:innen in Union und SPD (wobei bei ersteren die Glaubwürdigkeit bezüglich des Atomausstiegs ja auch oft in Zweifel steht, hust, Markus Söder, hust). Und Rot-Grün hat damals die Erneuerbaren vorangetrieben und den Atomausstieg beschlossen, nicht aber den Kohleausstieg (meines Wissens, ich konnte damals froh sein, „Energie“ oder „Politik“ richtig buchstabieren zu können).

Ein Unterschied in der Wahrnehmung, der vermutlich nicht leicht zu klären und für die Zukunft nicht relevant ist. Belassen wir’s gern dabei.

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Na ja.

Auch hier siehst Du, wie Kohle - Braun- und Steinkohle - und Erdgas zusammenhängen: Methan: Wie eine Klimaschädling zum Champion der Erneuerbaren Energien werden kann | mdr.de

Recht hast Du natürlich, dass man nicht den Teufel Kohle mit dem (angeblich H2-ready) Beelzebub Erdgas austreiben muss. Laut den einschlägigen Threads hier inklusive Berechnungen von einschlägigen Instituten und NGOs braucht man ja zumindest eine Weile eine fossile Reserve. Ich hoffe mal, es wird mehr mit Power to Gas und Batterien gehen als heute viele annehmen. Anyway sprechen wir beim Anteil der Kohle an der Stromerzeugung immer noch über zweistellige Prozentzahlen im Hochsommer und ~20% übers ganze Jahr! Das hat mit Verdrängung vom Markt und Reserve leider noch lange nichts zu tun.

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Das trifft in der Regel nur auf Hagel zu und dürfte bei Dürreschäden die absolute Ausnahme sein. Abseits von Sturm-/Hagel-/Unwetterversicherungen ergibt eine Versicherung gegen Wetterrisiken auch wenig Sinn. Die Prämien die versicherungsmathematisch entstehen, wenn ich jedes zweite Jahr mit einem Schaden rechne sind praktisch unbezahlbar.
Deswegen sind die Allgefahrenversicherungen, deren Subvention ja mittlerweile von manchenm Politiker und/oder Lobbyisten jedes Jahr bei Dürre, Unwetter oder Hochwasser gefordert werden auch Nebelkerzen. So ungerne der Deutsche es hört, aber gegen den Klimawandel kann man sich nicht versichern.

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Also für das ganze Dürre Problem kommt für mich nur ein Politiker in Frage, der das authentisch lösen kann:

Christian Dürr.

Vielleicht ist Ilse aber auch gut dafür geaignert.

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Eine ganz gute Reportage:

Die Bundesregierung betont, Klimaschutz belaste die Wirtschaft. Doch Ökonomen warnen, zu wenig Klimaschutz könnte am Ende für uns alle teurer werden. Schon heute verursachen etwa zunehmende Hitze und intensivere Niederschläge zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe.

Kapitel:
00:00 – 00:56: Intro
00:5703:39 Klimakosten Schokoladenproduktion
03:4004:29 Klimakosten Kaffeeproduktion
04:3005:12 Union zu Klimaschutz
05:1308:27 Klimakosten Containerlogistiker
08:2809:32 Risiken Weltwirtschaft
09:3311:46 Klimakosten Bahn
11:4713:58 CDU zu Klimaschutz und Industrie
13:5914:17 Klimaforscher zu Kosten
14:1814:46 Hitzekosten
14:4716:39 Outdoorausrüster
16:4018:26 Wirtschaftsministerin Reiche zu Klimaschutz
18:2719:10 Schluss: Unternehmen zu Klimaschutz

Und ein guter Podcast:

Extreme Hitzewellen, Trockenheit und Waldbrände bestimmen den Sommer 2026. Und nun beginnt auch noch „El Niño”. Das Klima- und Wetterphänomen soll in diesem Jahr besonders heftig ausfallen – der Pazifik könnte sich um drei Grad aufheizen. Der Sommer mit „rekordverdächtigen Hitzewellen“ und „apokalyptischen Waldbränden“ sei nur ein Vorgeschmack gewesen, sagt UN-Generalsekretär Antonio Guterres: „El Niño gießt Öl ins Feuer eines Planeten, der bereits brennt.“

Kommt der „Super El Niño“? Wie gefährlich ist er und welche Folgen hat er für das Klima und für die Weltwirtschaft? Darüber sprechen Host Helene Reiner und heute journal-Moderatorin Marietta Slomka mit ZDF-Meteorologe Özden Terli und dem renommierten Klimaforscher Anders Levermann.

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Susanne Götze hat mal den aktuellen Stand der Klimabewegungskrise zusammengefasst:

In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit ZEIT-Redakteurin Petra Pinzler über die drängenden Fragen, die auch die Politik dieser Tage beschäftigen. Wie dramatisch ist die Lage in deutschen Flüssen, Wäldern und Städten tatsächlich? Was können Bund, Länder und Kommunen noch tun, um die nicht mehr revidierbaren Folgen des Klimawandels erträglich zu machen? Und haben wir, wie der US-Schriftsteller Jonathan Franzen behauptet, den Kampf gegen den Klimawandel womöglich schon längst verloren, und es geht nur noch um Anpassung?

Petra Pinzler berichtet als Politikredakteurin der ZEIT seit vielen Jahren über Klimapolitik und Naturschutz, hat diverse Bücher zum Thema veröffentlicht (u.a. »Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht, CO-2-neutral zu leben.«) und ist zudem Co-Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts »Auch das noch?«.

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Das sagt auch wirklich alles, was diese Regierung zum Thema zu sagen hat:

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Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es im Bezug auf die Landwirtschaft im aktuellen System auch nichts zu machen gibt.

Wenn es nicht regnet, dann leiden die Pflanzen und werden anfälliger für Schädlinge, der Ertrag sinkt oder fällt ganz aus. Künstliche Bewässerung ist nur für einen Bruchteil der Anbauflächen möglich und verschärft das Grundproblem, weil noch mehr Wasser aus dem Ökosystem entnommen wird. Von Versalzung usw. mal ganz zu schweigen.

Für massive Subventionen und Ausgleichszahlungen ist kein Geld da. Und es wäre auch Wahnsinn, bei dauerhaft veränderten Umweltbedingungen die daraus resultierenden Schäden von jetzt bis in die Ewigkeit jedes Jahr auszugleichen.

Es gibt keine „Lösung“ und keine realistische Möglichkeit für „Unterstützung“, die den Namen verdient.

Was die Regierung theoretisch machen könnte, wäre einen tiefgreifenden Wandel der Landwirtschaft anzustoßen.

Zum Beispiel weitreichende Landnutzungsveränderungen durch die Wiedervernässung von Mooren und Flussauen. Die funktionieren wie eine Wasserbatterie, von der auch die Landwirtschaft profitiert. Moore haben mal 5% der Landfläche Deutschlands bedeckt, heute sind es noch der Bruchteil eins Prozents. Selbst kleinste Flüsse haben im natürlichen Zustand oft einen dutzende Meter breiten Uferstreifen, heute bestehen die meisten aus einem begradigten, tief in die Landschaft geschnittenen Bett.

Und/oder eine Umstellung von großflächigen Monokulturen (die auch im Bio-Anbau typisch sind) hin zu kleinteiligen Polykulturen im Sinne einer regenerativen Landwirtschaft. Auch das würde die Erzeuger widerstandsfähiger gegen Schockereignisse machen.

Damit das wirtschaftlich für die Produzenten möglich ist, müssten die Eigentums- und Vermarktungsstrukturen grundlegend verändert werden. Landwirtschaftlich genutzte Flächen müssten dem Bodenmarkt entzogen werden (aktuell sind < 40% der landwirtschaftlichen Flächen in der Hand von Bauern und landwirtschaftlichen Betrieben). Profite müssten aus dem (Zwischen)Handel in die Produktion verschoben werden.

All das wird einem CSU-Landwirtschaftsminister nichtmal einfallen, geschweige denn seine Zustimmung finden. Und selbst wenn, dann würde es den Landwirten heute in diesem Jahr null Komma nichts helfen.

So traurig es im Einzelfall ist: hier müssen sich die Landwirte in das Bett legen, dass sie die letzten Jahrzehnte selbst mit gemacht haben. Treffen wird es vor allem diejenigen, die der bisherigen Irrsinnigen Regierungspolitik treu gefolgt sind. In meinem Umkreis wettern jedenfalls die eher ökologisch arbeitenden, eher diversifizierten Höfe mit eigener Direktvermarktung die Situation deutlich besser als jene, die einfach nur große Massen „Agrarprodukte“ an gesichtslose Wertschöpfungsketten verkaufen.

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Das ist auch so eine typisch „wir beweisen Handlungsfähigkeit“ Aktion. Leider sind die meisten Mainstream Medienplattformen (insbesondere die öffentlich rechtlichen) nicht in der Lage das ganze inhaltlich zu bewerten. Nein man muss dafür dann extra spezialpodcasts oder Dokumentationen schauen die spät in der Nacht laufen.

Fakt ist: man bräuchte um die Kapazität eines(!) Binnentransportschiff zu ersetzen, mehrere hundert LKW. Woher sollen die ganzen Fahrer kommen? Man setzt für diese Rohstoffe nicht ohne Grund auf Schiffe. Zweitens brauch es dafür keine Anweisung des Verkehrsminister, man kann jetzt schon für bestimmt Güter unbürokratisch, eine Ausnahmegenehmigung holen. Drittens die Forderung (steht nicht in diesem Artikel, wurde aber auch unkommentiert verbreitet), die Fahrrinnen zu vertiefen sorgt nicht dafür, dass wir plötzlich mehr Wasser im Fluss haben.

Aber das alles ließt man nicht bei Tagesschau.de oder Spiegel online, sondern nur „Verkehrsminister hebt sonntagsfahrverbot für LKW auf“.

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In Ergänzung deiner Ausführungen:

Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger steht vor einer großen Aufgabe: Weil die Hitze den Rhein zum historischen Niedrigwasser treibt, muss er den deutschen Güterverkehr retten. Darüber sprechen wir heute mit dem Mobilitätsforscher Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Freut mich ja, dass nun offen über Fahrverbote diskutiert wird, aber irgendwie geht das in die falsche Richtung.

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